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Beruf: Theaterwissenschaftlerin

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Freitag, 22. September 2006, 23:29

The Hong Nam Chronicle - 5. Ausgabe



So bewundert ihn doch endlich!
Wie ein Präsidentschaftskandidat mit einfachen Fragen umgeht
Alricio Scriptatore, upcoming President der Vereinigten Staaten, müsste eigentlich ein zufriedener Mensch sein, der sich bereits im Ruhme seines Wahlsieges sonnt. Denn spätestens seitdem weder Demokraten noch die AIDA einen Gegenkandidaten aufstellen konnten, müsste es schon mit dem Teufel zugehen, wenn Scriptatore die Wahlen nicht gewinnt.
Doch so wie eben dieser Teufel oftmals im Detail steckt, so steckt Scriptatore nun einmal in seiner Haut, aus der er nicht so einfach heraus kann. Und so reagierte Scriptatore nicht nur äußerst harsch auf die Frage des Secretary of Defense, wann denn mit einem republikanischen Wahlprogramm zu rechnen sei. Nein, seine besten Seiten kehrte er auf einen spöttischen, aber harmlosen Kommentar Senator Buchanans heraus, dem er mitteilte, er könne sich seine Dummschwätzerei sonst wo hinschieben.
Nun mag Scriptatore, Speaker of the Congress und Meinungsführer der Republikaner, durchaus seine Seiten haben die ihn für das Amt des Präsidenten empfehlen, genannt seien hier sein Engagement und seine Zuverlässigkeit. Seine Defizite hingegen kommen in dem zum Vorschein, was man im Allgemeinen als "Soft Skills" bezeichnet: Scriptatore wirke auf seine Umgebung oft arrogant und besserwisserisch, so die Meinung einiger Mitstreiter und Kontrahenten, ihm mangele es zudem nicht nur an der Fähigkeit, dennoch fordere er stets Höchstleistungen von seinen Mitarbeitern.
Nun, meine persönliche Meinung ist diese: Alricio Scriptatore verlangt die Anerkennung seiner geistigen Überlegenheit, ohne es für nötig zu befinden diese zu belegen.
Das ist gewiß eine Schwäche. Aber es besteht Hoffnung, dass ihm bei einem tchinosischen Ministerpräsidenten nicht das gleiche geschieht. Denn wie der auf den Hinweis reagieren könnte, er solle sich "seine Dummschwätzerei sonstwo hinschieben." lässt sich unter Umständen in Rad, Bequerel oder Röntgen messen.


Doppelte Nullnummer
Wie Astor einen Spion verjagte
"Wir haben da einige Ungereimtheiten in Ihrem Lebenslauf entdeckt, die einer Prüfung bedürfen." So freundlich weist die astorische Militärpolizei Spione darauf hin, dass eine baldige Festnahme bevorsteht.
Wie uns vertrauliche Quellen zutrugen, ging bei der Jagd auf die Spionin Shania Carlton vieles, wenn nicht alles schief. Nicht nur, dass die Criminal Investigation Division die Wohnung der Verdächtigten erst stürmten, nachdem die bequem alle Papiere im Kamin entsorgen entsorgen und sich dann von dannen bequemen konnte. Nein, auf der Jags schossen CID und Polizei rund einhundert Mal auf die Spionin und stets daneben, entdeckten trotz der massiven militärischen Präsenz an der Grenze zu Cuello nicht den Fluchthubschrauber und bewarfen sich auch ansonsten nicht unbedingt mit Ruhm.
Nun, vieleicht lautete die Mission nicht "Fasst den Spion." Sondern einfach nur "Verscheucht sie."
Schade, es wäre interessant gewesen herauszufinden, wie denn die Agentin genau in astorischen Regierungskreisen wirkte - denn dass Miss Carltons Aussehen nicht nur Aufsehen, sondern auch Interesse bewirkte, ist allgemein bekannt.

Die Nächste, bitte
Ist die nächste Spionin schon auf dem Weg?

*räumt den Inhalt der Koffer in die Schränke, bezieht das Bett mit blütenweißer Bettwäsche und macht es sich erstmal mit einem guten Buch in der Sprache ihres Heimatlandes bequem - meine Güte, was für ein entsetzliches Land voller aufgeblasener Frösche, denkt sie dabei und trinkt eine Tasse guten Tees - also einen aus dem Ausland*

So ungefähr begann die protokolliert Aktivität der - wahrscheinlich futunischen - Agentin Carlton.
Exotisch für astorische Verhältnisse, durchaus normal für futunische.
Dann schauen wir uns doch einmal um:

Kelly McGarthy bezieht ihr neues Strandhaus in Freeport City.
Die Räume sind noch kahl und leer, nur das Allernotwendigste und einige Umzugskartons stehen bereit, die Möbel werden erst morgen kommen.
Nachdem das Haus eingerichtet und sämtliche Kartons geleert sind nimmt sie erst einmal ein Bad im Pool um sich von dem ganzen Umzugsstress zu erholen.


Nun, manche trinken Tee zur Entspannung, manche planschen im Pool.
Jedenfalls hat Miss McCarthy keine Mühen gescheut sofort in das nächste republikanische Büro zu eilen und dort ihre Mitgliedschaft zu beantragen.
Willkommen in Astor, Lady. Sprechen Sie vielleicht zufällig futunisch?

Demokratisch, praktisch, gut?
Der DNC in der Personal- und Sinnkrise
"Die Republikaner besetzen alle Erfolge dieser Regierung für sich!" klagte kürzlich ein angesehener demokratischer Politiker.
Kein Wunder, mag man da sagen. Denn wenn die Demokraten nichts tun und nur in ihrer stillen Kammer vor sich hin wehleiden, immer die Telefonnummer ihres Psychiaters im Kurzwahlspeichers, ist es kein Wunder wenn der Partei wenig aktives Blut zufließt. Ein neuer Leitwolf ist jedenfalls nicht in Sicht, Bastian Vergnon nach zwei Präsidentschaften als Kandidat "verheizt" und der Secretary of Defense hat sich - anscheinend dauerhaft - wieder in die Parteilosigkeit verabschiedet.
Schade, eigentlich. Man hätte dem Volk zumindest einen guten Wahlkampf liefern können.

Scott A. Cheung

Serena Democrat

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2

Samstag, 30. September 2006, 12:08

oh verdammt, ich habe die aktuelle Ausgabe verpasst.


steckt dem Zeitungsjungen einen fünf A-$-Schein in die Hemdtasche und nimmt ein Chronicle hastig vom Stapel und verschindet in der Menschenmenge der Fussgängerzone
Scott Adam Cheung
15th and 17th Vice President of the United States of Astor
Former United States Senator for the Republic of Chan Sen