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21

Samstag, 26. Februar 2011, 23:01

Unter dem Ziel einer militärischen Operation, in dem von mir vorgestellten Beispiel, verstehe ich die Eliminierung der gegnerischen Partei, oder ihre so große Schwächung, dass sie nicht mehr fähig ist die Sicherheit der United States of Astor zu bedrohen, oder sonstwie zu beeinträchtigen.

Dank moderner Aufklärungsmittel, sowohl technologischer als auch narichtendienstlicher Art ist die Aufklärung, Infiltrierung und anschließende militärische Eliminierung besagter Ziele bedeutend vereinfacht worden.
Rear Admiral United States Navy a.D.

Achmet Süleymann

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22

Samstag, 26. Februar 2011, 23:26

In Kombination mit

Zitat

Mit Verlaub, es kommt auf die Kriegsziele an die sich ein Land gesetzt hat.

ist

Zitat

Unter dem Ziel einer militärischen Operation, in dem von mir vorgestellten Beispiel, verstehe ich die Eliminierung der gegnerischen Partei, oder ihre so große Schwächung, dass sie nicht mehr fähig ist die Sicherheit der United States of Astor zu bedrohen, oder sonstwie zu beeinträchtigen.

durch

Zitat

Um die Verluste also schließlich zu minimieren ist es notwendig den Gegner aus einer für ihn unerreichbaren Entfernung anzugreifen, also durch von Kriegsschiffen abgeschossene Marschflugkörper, durch Marineflugzeuge, welche durch die Flugzeugträger quasi einen Flughafen und Operationsbasis auf hoher See haben und schließlich durch kleine amphibische Spezialeinheiten, welche die Terroristen an Land bekämpfen.

sinnig.

In einer anderen Konstellation eventuell nicht. Für Astor mag dieses alles natürlich korrekt sein. Wer z.B. Gueriila-Einheiten im eigenen Land als Gegner hat kann diese Strategie nicht anwenden.
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Prensden Kaltkara

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Steve McQueen

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23

Sonntag, 27. Februar 2011, 03:39

Tunnelnetzwerke?
There is many a boy here today who looks on war as all glory, but, boys, it is all hell. You can bear this warning voice to generations yet to come. I look upon war with horror.

General; Former Commandant of the United States Marine Corps;
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Joshua L. Chamberlain

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24

Sonntag, 27. Februar 2011, 13:32

Astor schätze ich klar als eine postheroische Gesellschaft ein. Die Transformation der Streitkräfte ist exakt darauf abgestellt:

- Das Strategic Command führt mit Abstandswaffen militärische Schläge global und präzise. Dies ist die erste Phase.
- Wo Handarbeit vor Ort notwendig ist, kommt das Special Operations Command zum Einsatz. Also wenige bestens ausgerüstete und ausgebildete Elitekämpfer anstelle eines Massenheeres. Zweite Phase.
- Erst in einer dritten Phase wäre an den Einsatz herkömmlicher Streitkräfte zu denken und auch dann zuerst die Elite derselben: die Expeditionary Brigades des Marine Corps.
- In einer vierten Phase wäre an einen verstärkten Einsatz der Marines zu denken: Die Marine Divisions kämen zum Zuge.
- In einer fünften Phase wäre an den Einsatz der Army Divisions zu denken.

Ein Konflikt ist mit der Phase 1 zu lösen, allenfalls in Verbindung mit Phase 2. Die Phasen 3, 4 und 5 sind wann immer möglich zu vermeiden, wie überhaupt das Eintreten in einen asymmetrischen Konflikt.
Joshua Lawrence Chamberlain
Former Secretary of State & Secretary of Defense
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25

Montag, 28. Februar 2011, 00:53

Um an die Probleme einer post-heroischen Gesellschaft anzuknüpfen: casualty sensitivity ist hier das Stichwort und auch die größte Herausforderung, denn post-heroische Gesellschaften reagieren nicht nur auf eigene Opfer sehr sensibel, sondern auch auf Opfer der Gegenseite - sowohl zivile als auch militairische. Daraus ergibt sich das paradoxe Optimum, einen Gegner auf eine Art und Weise bekämpfen zu müssen, bei der möglichst wenig Schaden angerichtet wird. Asymmetrische Gegner können diese Schwäche des Westens sehr leicht und kostengünstig ausnutzen, indem sie den Krieg auf die Medien ausweiten: Bilder toter Kinder und klagender Frauen sind Gift für die Berichterstattung westlicher Staaten.

Militairisch kann dieser Problematik nur mit dem Einsatz von Präzisionswaffen halbwegs begegnet werden, in der Tat entsteht so eine deutliche Notwendigkeit für eine starke Kriegsmarine und eine starke Luftwaffe. Beide liefern das, was im Westen besonders in der Politik oftmals als Panacea betrachtet wird: Air Power. Die Attraktivität ist offensichtlich: dem Gegner bei möglichst geringen eigenen Verlusten möglichst hohen Schaden zuzufügen. Da asymmetrische Konflikte jedoch häufig bis auf die kleinste Ebene, also den Kampf Infanterist gegen Infanterist, herabreichen, zeigen sich schnell die Einschränkungen: aus der Luft alleine läßt sich ein Gelände nicht effektiv "beherrschen"; man kann allenfalls die Mobilität des Gegners einschränken. Schlußendlich ist somit wiederum der Einsatz eigener Infanterie nötig.

Spätestens wenn dies geschieht, kommt jedoch ein weiteres Merkmal asymmetrischer Konflikte mit allen Konsequenzen zum Tragen: die mitunter kaum mögliche Unterscheidung zwischen Kombattanten und Nicht-Kombattanten. Einen Gegner kann man nur bekämpfen, wenn man ihn kennt - und eben das ist in asymmetrischen Konflikten extrem schwierig. Wenn der militairische Gegner untrennbar mit der Zivilbevölkerung verflochten ist, kann er, gerade in Verbindung mit der erwähnten casualty sensitivity, nur sehr schwer bekämpft werden. Folglich muß er von dieser getrennt werden, was nur sozio-politisch möglich ist. Um es auf eine provokante These zuzuspitzen: asymmetrische Konflikte können rein militairisch nicht gewonnen werden.

Achilles Tybalt Leclerc
[SIZE=7]CM, École Supérieure de Commerce de Ville-de-Nuvekerque
Exécuteur des Affaires étrangères[/SIZE]


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26

Montag, 28. Februar 2011, 15:14

Da stimme ich ihnen zu, Mister Leclerc. In meinen Ausführungen habe ich mich aber bewusst nur auf die militärische Seite der Konfliktlösung konzentriert.

Die Militärpolitik der USA sollte also auf zwei Säulen basieren.

Zum einen die reine Landesverteidigung, zu welchen die schweren Army- sowie National Guard inklusive Air National Guard und Air Force herangezogen werden.
Als zweite Säule dient dann die konsequente Vorbereitung auf globale asymmetrische Konfliktlagen.
Dazu ist eine starke Navy nötig, welche über mehrere Flugzeugträgerkampfgruppen, sowie amphibische Angriffsgruppen verfügt und somit über kombinierte Land, Luft, und Seekapazitäten verfügt.
Aber zweifellos spielt die Navy auch bei der reinen Landesverteidigung eine große Rolle, denn je besser sie eine feindliche Invasionsflotte abfangen kann, desto besser stehen die Chancen eines Scheitern der feindlichen Invasion.
Rear Admiral United States Navy a.D.

Joshua L. Chamberlain

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27

Montag, 28. Februar 2011, 16:37

Astor sollte sich gar nicht erst in einen asymmetrischen Konflikt verwickeln lassen. Und falls dies wider jede Vernunft doch geschehen würde, so wären nicht Flugzeugträger-Kampfgruppen und Marines das richtige Kampfmittel, sondern Marschflugkörper, Drohnen und Special Forces.

Astor benötigt nur sehr wenige Flugzeugträger-Kampfgruppen. Diese sind als Mittel der Kriegführung veraltet. Globale Einsätze können auch geführt werden, indem Marschflugkörper-Unterseeboote und Luftbetankungsflugzeuge bereitstehen. Flugzeugträger bringen heute in dieser Welt keinen Mehrwert mehr, weil jeder sie hat. Es ist eine reine Frage des Munitionsaufwandes, sie mit Abstandswaffen zu zerstören und die Träger werden in einem Konflikt das Feuer der Marschflugkörper anziehen wie der Mist die Fliegen.

In jener Welt ist dies anders. Aber nur deshalb, weil es dort nur eine einzige Supermacht gibt und deren elf Träger und zehn amphibische Schiffe keinen ernstzunehmenden Gegner haben. In dieser Welt ist dem nicht so. Die Marschflugkörper-Unterseeboote und strategischen Bomber Astors könnten Träger um Träger einer gegnerischen Macht abschiessen - es wäre nur eine Frage der Kosten und der Zeit. Angenommen, man schiesst 500 Cruise Missiles auf einen feindlichen Träger und 90 davon werden vom gegnerischen Abwehrfeuer ausgeschaltet, es würden immer noch 50 den Träger treffen und ihn mit Sicherheit versenken. Dieser Angriff würde den astorischen Steuerzahler 500 Millionen $ und die Streitkräfte nicht einen einzigen Mann kosten. Der versenkte Träger jedoch mit seinen Flugzeugen kostete 10 Milliarden $ und fordert Tausende von Menschenleben.
Joshua Lawrence Chamberlain
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28

Samstag, 5. März 2011, 17:31

Wieviele Flugzeugträger Astor braucht, hängt wohl eher ganz entscheidend ab, wie die Aufgaben der astorischen Streitkräfte definiert werden. Denn zweifellos braucht man mehr Flugzeugträger, wenn man in mehreren Konflikten gleichzeitig kämpfen soll.
Weiterhin denke ich, dass der Sinn von Flugzeugträgern gerade beim Aufbau einer globalen kontinuierlichen Schlgfähigkeit weiterhin unbestritten ist, denn Flugzeugträger werden üblicherweise nicht an der vordersten Front eingesetzt, sondern eher in der Etape um den eigenen Kampfflugzeugen eine Operationsbasis zu bieten. Idealerweise befinden sie sich damit außerhalb der Reichweite des Feindes.
Auch operieren Flugzeugträger nicht allein, sondern immer im Rahmen einer Kampfgruppe.

Es wird aber daran auch ganz deutlich, dass Flugzeugträger kein Selbstzweck sind, sondern immer nur Mittel zum Zweck. Sie haben die Aufgabe der Air Force eine Operationsbasis zu bieten, von welcher diese dann ihre Missionen fliegen.
Daran wird weiterhin auch deutlich, dass hier die Air Force eine zentrale Rolle inne hat.
Rear Admiral United States Navy a.D.

Steve McQueen

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29

Samstag, 5. März 2011, 23:51

Ach, seit wann kann eine B-2 oder B-52 auf einem Träger landen?
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