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Lindsey McIlroy

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Sonntag, 2. September 2012, 17:22

SimOn/SimOff Trennung

Obwohl meine Lust auf eine weitere MetaDiskussion zu diesem Thema auf einer Skala von 0-10 bei ca. -20 liegt, muss ich doch dazu bzw. zu den darauf folgenden Postings Stellung beziehen:

Zunächst Folgendes: Ich habe nie die Simon/SImoff Bürgerzahlen mit 15 oder 105Mio. angegeben. Schon alleind deshalb, weil 105 Millionen falsch sind. Es sind 137 Millionen + Bevölkerungswachstum seit 2006... Dies aber nur als Vorbemerkung an alle, die sich für sehr clever halten...

Dennoch, wenn man es SEHR grundsätzlich sieht habt ihr mit dem Einwand recht. Und mir war beim Schreiben des Absatzes auch klar, dass ich damit die "reine Lehre" der simon/simoff Trennung verletze, die ich selbst lange hochgehalten habe und im Grundsatz auch nach wie vor hochhalte. Dennoch möchte ich erklären, warum ich es in diesem Fall getan habe:

1. Das größte Problem, das Astor und die MNs im Moment haben sind schlichtweg Aktivitäts- und vor allem Mitgliederschwund. Und die Zukunft der MNs wird sich daran entscheiden, ob uns darauf eine Antwort einfällt. Jetzt gibt es 2 Möglichkeiten, wie wir darüber diskutieren können. Möglichkeit a ist, dass ich im simon wolkige Formulierungen ausmale, indem ich die Rezession beschreibe, Auswanderungswellen oder was auch immer. Das kann man machen, es ist aber das Problem lässt sich damit nicht endgültig fassen. Möglichkeit 2 ist, diese Probleme rein simoff zu diskutieren, aller "Was können wir machen um wieder Aktivität in die Sim zu kriegen". Dies führt nach meiner Erfahrung aber zu gar nichts und führt zu viel simoff Gebrabbel aber zu noch weniger Simulation. Daher habe ich mich im vollen Bewußtsein dazu entschlossen, die Probleme simon, dafür aber direkt anzusprechen.

2. Der Grund für diese SimOn Ansprache ist auch, dass wir die genannten Probleme, die simoff Ursachen haben, in Teilen am Ende dennoch in der simon Gesetzgebung lösen müssen, z.B. bei Fragen der Zulassung von NebenIDs, der Zusammenlegung von Staaten, der Vereinabrkeit von Ämtern etc. In einer reinen simon Welt mit 137 Mio Bürgern ist es auch schwachsinnig, dass unser Kongress aus 11 Leuten besteht, dass wir Staaten zusammenlegen und uns überlegen, ob wir noch jemanden für den Job des Vizepräsidenten finden... In einem reinen simon Astor kann es eine Rezession geben, aber eben keine Antworten auf diese Fragen. Man kann sich nicht vernünftig zur Sinnhaftigkeit der Ämtervereinbarkeit von Vizepräsident und sonstigen Ämtern äußern ohne den Aspekt simoff Aspekt "Personal" auszubleben. Simon ist schon der größte Schwachsinn, dass jemand gleichzeitig Minister, Senator, Gouverneur und Fußballtrainer sein soll.

3. Der Punkt war auch deshalb in der Mischung wichtig, weil ich zum Ausdruck bringen wollte - und das halte ich für einen essentiellen Punkt -, dass es mit Aktivitätssteigerung nicht getan ist. Selbst wenn Astor morgen 50 aktive Bürger hätte, würden diese sich nicht in der Form engagieren wie vor 10 Jahren (daher der Hinweis auf die vExpo und die Webseiten). Simon hätte ich dazu eben nur (siehe Punkt 1) sagen können, dass wir die Rezession überwinden, die Einwanderung fördern müssen usw. blablabla. Der entscheidende Punkt ist aber, dass es TROTZDEM nicht mehr so sein wird, wie vor 10 Jahren und darum ist es wichtig sich die Frage zu stellen, WIE soetwas denn funktionieren kann. Natürlich ist das eine simoff Frage, aber es hat eben auch damit zu tun, wie man im Spiel selbst Neubürger einbindet, Aufgaben und "Karrieremöglichkeiten" schafft usw. Und das wird am Ende eben doch von den simon Ministerien/Amtsträgern gestaltet. Und darum lassen sich diesbezügliche Fragen eben nicht komplett aus der simon Betrachtungsweise ausblenden.

Dazu kommt noch, dass bestimmte Umstände in einer puren simon Welt gar nicht geregelt werden können. Zum Beispiel die Zulassung von Ämtern für Neben-IDs. Nun kann man ja wirklich schlecht das Wort "Neben-ID" in ein Gesetz schreiben, aber wie wollen sie eine geeignete Umschreibung in der simon Welt für den Umstand finden? In der simon Welt ist jede Figur eine reale Person und entweder US Bürger oder nicht... Dennoch wird und muss das Thema simon geregelt werden, um eine Überfrachtung mit simoff Spielregeln zu verhindern. Daher muss aber auch simon darüber diskutiert werden.

4. Ich war/bin wie oben geschrieben immer ein Befürworter eine bestmöglichen Trennung und ich halte auch nichts davon, wie etwa in der DU zu viel mit einer "Spielleitung" ins simoff zu ziehen. Dennoch muss man sich die Frage stellen, ob und wie weit eine absolute Trennung nicht sogar kontraproduktiv sein kann. Wir haben hier eine TA für das Forum und das ist auch gut so, aber weder die TA noch die simon Regierung fühlen sich in einem solchen System z.B. für die Außendarstellung des Projekts verantwortlich. Wer sollte z.B. die neue Facebook Seite pflegen? oder was ist eigentlich mal aus Astors Webseite geworden? Hier scheinen in den letzten Jahren Projekte im Vorteil gewesen zu sein, in denen es auch simoff einen klar zu benennenden Träger gab - konkret fällt mir das Rüdy mit Gran Novara ein. Dadurch das er auch simoff an "seinem" Projekt gearbeitet hat, hat sich da z.B. technisch extrem viel getan, bei dem wir gar nicht mehr mithalten können. Nun gibt es das hier nicht und wird es auch so in der Form - siehe Punkt 3. - auch nicht mehr geben. Umsomehr steht aber die Frage im Raum, wie wir die in diesem Zusammenhang stehende Aufgaben gelöst werden.

Natürlich steht es jedem frei, dennoch - konkret im Bezug auf die Rede - eine andere Auffassung zu haben und zu sagen, dies hätte man dort so nicht eingefügen sollen. Ich verwahre mich aber gegen die Behauptung, den generellen Unterschied zwischen simon und simoff nicht verstanden. Wie aus diesem Posting entnehmen können, habe ich diesen schon sehr ausführlich reflektiert und das im Übrigen schon seit Jahren. Von daher mag man die Rede in dem Punkt aus Grenzüberschreitung ansehen, aber in jedem Fall war es eine bewußte.
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Sonntag, 2. September 2012, 17:44

Betreffend Einwohnerzahlen hab ich mich SimOn immer an diese Auflistung der CartA orientiert: Astor - 107.767.700
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Lindsey McIlroy

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Sonntag, 2. September 2012, 17:47

Betreffend Einwohnerzahlen hab ich mich SimOn immer an diese Auflistung der CartA orientiert: Astor - 107.767.700


Die ist aber nicht korrekt. Es handelt sich dabei schlicht um einen Additionsfehler der Einwohnerzahlen der Bundesstaaten. Wenn ich ein wenig suche, müsste ich den entsprechenden Beitrag sogar hier im Forum finden. Die Zahl hat sich dann aber irgendwie an veilen Stellen verbreitet. Steht so auch im MN Wiki glaube ich.

Edit: Hier der entsprechende Beitrag zur Einwohnerzahl: virtuelle Bevölkerung
Die Bundesstaaten hatten ihre Zahlen gemeldet und dann Cheung 107,8 ausgerechnet. Die tatsächliche Summe waren aber 132 ;)
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lindsey McIlroy« (2. September 2012, 17:54)


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Sonntag, 2. September 2012, 19:05

Davon abgesehen, dass es nichts bringt, sich darüber zu unterhalten, wie man Aktivitätsprobleme löst, muss man das nicht auch noch in die Sim tragen. Da bringt es nämlich noch weniger. Wenn man meint, dass Astor ein Aktivitätsproblem hat, dann sollte man selbst handeln. Es wird einem in den MNs keiner die Arbeit abnehmen. Dafür muss man die Sim nicht noch versauen. Wenn ihr also Problem seht, dann handelt simoff. Werbt Mitglieder, macht irgendwelche Aktionen, was weiß ich.
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Sonntag, 2. September 2012, 20:07

Die innersimulatorische Ausgestaltung hat schon Auswirkungen auf die Aktivität, z.B. über den Zugang zu Ämtern, der Vereinbarkeit von Ämtern, Haupt- und NebenIDs, Rollenspielelemente ja/nein usw. Z.b. wird in der Diskussion um die Ausgestaltung bundesstaatlicher Legislative immer wieder zugunsten eines Modells mit Parlaments bestehend aus allen Bürgern und ohne Wahl darauf hingewiesen, daß dies die Beteiligungsmöglichkeiten von Neueinsteigern erhöht und außerdem eine Wahl bei 4-5 realen Bürgern ohnehin keinen Sinn macht. Und so steht dann im simon Gesetz schwarz auf weiß, dass jeder Bürger Mitglied im Parlament ist. Das ist rein simon natürlich auch völliger Blödsinn. Genauso - und das Argument hat Ms. Stackhouse schon ausgeführt, führen wir simon Debatten z.B. über die Ausgestaltung, in denen dann ja auch Sätze auftauchen wie "Soll Gareth jetzt eher wie Montreal oder wie Boston ausgestaltet sein." Ist aus simon-Perspektive ein ziemlicher Nonsens-Satz. SimOn müssten wir auch nicht festlegen müssen, ob nun die Berge im Norden oder Süden liegen, sondern sie wären eben da. Und ich hielte es für ziemlich problematisch, wenn solche Diskussionen nur noch hier geführt würden.

Ich will hier ja auch gar nicht einer extremen Vermischung das Wort reden. Ich hielte nichts davon, z.B. den Präsidenten höchst offiziell damit zu beauftragen den Twitter Account zu pflegen oder den Innenminister die Webseite zu pflegen. Wobei das aus der micronationalen Geschichte heraus eben nicht so abwegig ist wie es klingt. Aber wie gesagt, ich will das gar nicht. Ich sage nur, dass die Überlappungen unvermeidbar sind und ich eben die Frage der Bürgerzahl als größtes Problem sehe. Das könnte man noch simoff allein behandeln, aber simon geht es eben darum, wie wir unsere Institutionen darauf einstellen können/müssen.

Insofern - und das ist, unabhängig der inhaltlichen Debatte, mein Punkt hier, war die Rede keineswegs unbedarft. Als ich das Wort "Webseite" verwendete, waren mir die Umstände sehr wohl bewußt. Sehen Sie es in diesem Sinne eher als bewußten "Tabubruch".
With kind regards
Lindsey McIlroy (D-FL)
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6

Sonntag, 2. September 2012, 21:10

Mehr machen, weniger diskutieren.

Eine MN lebt von Multiplikatoren, also den Menschen die durch einen Post fünf weitere auslösen, siehe ANA und ACLU.
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7

Sonntag, 2. September 2012, 21:57

Mit einem Satz: Wenn du die Bürgersituation in Astor ändern willst, mach es nicht über die Vermischung von VL mit RL, weil das nichts bringt, sondern über direktes Engagement und Arbeitseinsatz deinerseits in der Werbung neuer Mitglieder.
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8

Sonntag, 2. September 2012, 22:47

Ich mache es ganz einfach:

In einer Gesamtbewertung der Kriterien:
    - Alter,
    - aktuelle Bürgerzahl und
    - gegenwärtige Aktivität
ist Astor zur Zeit die Nummer 1 unter den deutschprachigen MNs.

Die meisten seiner Wegbegleiter aus frühen Tagen sind inzwischen
    - nur noch rein außenpolitisch aktive Ein-Mann-Staaten,
    - inaktive Ausgestaltungsmuseen,
    - komplett offline,
oder stehen kurz vor dem Eintritt in eines dieser Stadien.

Warum ist Astor hingegen noch da und aktiv?

Maßgeblich auch deshalb, weil es in den über zwölf Jahren seines Bestehens nicht jeder mageren, schweinepestverseuchten Sau, die irgendwann mal mit großem Gekreische durch das Dorf "MN-Community" gejagt wurde, hirnlos hinterhergerannt ist.

Rollenspielerische Elemente und Sim-On/Off-Trennung gab es hier schon, als gewisse Naseweise noch mit Playmobil gespielt haben und das Wort "Petting" nicht aussprechen konnten, ohne rot zu werden und albern zu kichen. Diese Bestandteile bzw. Regeln Astors haben sich mit der Zeit weiterentwickelt, werden sich noch weiterentwicklen, und beides ist auch gut so.

Wem es aber partout nicht passt, wie Astor seit über zwölf Jahren funktioniert, gedeiht und sich von schon so mancher existenziellen Krise immer wieder erholt hat, der kann sich ja nun gerne in so tollen und aktiven MNs wie *piiiiep* anmelden, und sich dort um den Posten des
    "Allerheiligsten und unfehlbaren Hochkommissars der Sim-off-Spielleitung für die dogmatisch korrekte Trennung von Sim-on und Sim-off nach den Sim-off-Spielregeln"
bewerben. Mit einiger Wahrscheinlichkeit bekommt er den sogar konkurrenzlos, weil außer ihm sowieso gar keiner mehr aktiv ist.

Astor sollte hingegen bitte, bitte bleiben dürfen, wie es seit zwölf Jahren erfolgreich funktioniert. Und auch mindestens noch mal zwölf oder vierundzwanzig Jahre erfolgreich funktionieren kann.

Zum weiteren Inhalt verweise ich auf McIlroys Beitrag, den ich mir insoweit zu Eigen machen.
Sookie Stackhouse (D)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sookie Stackhouse« (2. September 2012, 23:29)


9

Sonntag, 2. September 2012, 23:14

Ich bin in einem Drei-Mann Staat und das macht mir ebenso Spaß wie Astor.
Astor lebt allerdings von Ausgestaltung durch viele und Interaktion, also gestaltet aus und interagiert.

Ob man dann SimOn wie Off trennt wie in Futuna und der Liga oder eben nicht wie es im Empire Uni der Fall war müss von allen entschieden werden. Ich kann mit beidem leben und fertig.
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Montag, 3. September 2012, 00:00

Natürlich hat Astor noch eine recht komfortable Situation. Dennoch gibt die allgemeine Entwicklung in den MNs schon zu denken. Und auch hier habe ich nach knapp 2 1/2 Jahren Pause niemanden getroffen, der innerhalb dieser Zeit neu hinzugekommen und dauerfhaft geblieben wäre. Möglicherweise neu in Astor, aber nicht in der MN Welt. Dieser wird gleichzeitig immer kleiner.... Astor steht noch recht gut da, aber die Substanz schmilzt. Da bin ich tendenziell ähnlich pessimistisch wie Scrip. Und dabei liegt das Problem m.E. nicht nur daran, dass die MNs vielleicht zu wenig sichtbar sind. Ich denke für viele Neueinsteiger - und darunter eben speziell "richtige" Neueinsteiger - ist der Einstieg konkret in die Simulation schwierig. Und damit sind wir wieder beim simon... Selbst ich habe das ein Stück weit erlebt. Ich bin nun wirklich MN erfahren genug, aber ein Grund hier die Senatskandidatur anzugehen, obwohl ich mit der Figur eigentlich viel langsamer einsteigen wollte, war, dass mir die ersten 2 Tage kaum ein Ansatzpunkt eingefallen ist. Da habe ich die Flucht nach vorn gesucht. Aber wie soll es da einem Newbie gehen. Wenn man sich das Einwohnermeldeamt ansieht, dann gibt es ja konstant Anmeldungen, aber wo bleiben die Leute... Und da bin ich eben an dem Punkt, an dem meines Erachtens auch das simon eine Rolle spielt, indem es den Leuten konkretere Einstieges- und Betätigungsperspektiven aufzeigt. Die kann ich jetzt auch nicht aus dem Hut zaubern und ich stimme Sookie zu, dass die Balance zwischen simon/simoff hier strukturell schon gut geregelt ist. Unabhängig davon, sollte man aber über das Thema Spielergewinnung und Integration innerhalb der Simulation reden und genau da wird es mit der klaren Abgrenzung eben schwer.

Im Übrigen stimme ich Silberman ja auch in der Aussage zu "Weniger reden, mehr machen", aber ich glaube das mit dem machen, da habe ich in den letzten Tagen nicht gerade geschlafen ;) Und genau darum habe ich das Thema Aktivität/Bürger auch einfach in einer Rede aufgegriffen, statt hier zuerst die Metadebatte anzuzetteln. Und darum lasse ich mir auch gerne kritisieren, dies so aus prinzipiellen Gründen nicht zu machen - damit musste ich sogar fest rechnen -, nicht aber, dass ich mir zu wenig Gedanken darüber machen würde ;)
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Montag, 3. September 2012, 00:56

Die Feststellungen zur Nachwuchssituation sind sachlich völlig richtig.

Aber darin versteckt sich meines Erachtens auch eine der Ursachen für dieses Problem: die Fixierung auf eine "MN-Community."

Ich bin weder gegen Außenpolitik, noch gegen die CartA, noch gegen die Fußball-WM (wenn es die noch gibt), noch gegen die vEXPO (wenn es die noch gibt), noch gegen irgendwas (wenn es das noch gibt ;)).

Aber wenn es um Astors Arsch geht, darum, hier genügend Neubürger zu gewinnen um den Fortbestand dieses Projekts zu sichern, dann sage ich:

FUCK ANY "MN-COMMUNITY!"

Das ist Astors höchst eigene Angelegenheit. Darum müssen wir uns für uns kümmern. Wir haben eine Website, wir haben ein Forum, wir haben ein Wiki, wir haben seit kurzem (wieder) einen Facebook-Account, wir haben seit kurzem einen Twitter-Account - das müssen wir für uns nutzen. Für uns als Astor, nicht für uns als Teil irgendeiner "MN-Community."

Ein paar andere Staaten, mit denen man Botschafter austauschen, eine Weltkarte pinseln und gegen die man Fußball spielen kann, wird es immer geben. Eben jene, die ihrerseits im Stande sind, sich um ihre Ärsche zu kümmern.

Astor muss sich selbst vermarkten, und zwar als das, was es seit über zwölf Jahren ist: eine von den USA inspirierte forenbasierte Politiksimulation mit rollenspielerischen Elementen. Nicht mehr und nicht weniger.

Dafür gibt es immer einen Markt, der ca. 30 bis 50 interessierte und engagementwillige Leute aus dem deutschsprachigen Raum umfasst. Und mehr braucht es gar nicht.

Scheiß doch auf die anderen und deren Probleme. Die sind deren Bier. Die Harten kommen schon irgendwie in den Garten. Unsere Sache ist es nur, dass Astor dazugehört.

Wenn man in Schnitzelstein-Karottenburg jetzt (bzw. eigentlich ja auch schon seit Jahren) meint, den Lapis philosophorum ausgegraben zu haben, indem man statt einen Staat zu simulieren akademischen Graden in Simonsimoffologie nachjagt: Bitteschön, sollen sie doch. So lange wir dem nicht nachhecheln, weil das für die Zugerhörigkeit zu irgendeiner "MN-Community" essenziell ist, an der Astors Schicksal hängen soll, meinetwegen.

Wir müssen uns nur um Astor kümmern. Um unsere Aktivität, um die fortlaufende Verbesserung der Strukturen und Präsentation unseres Projekts.

Ansonsten, ich sage es nochmals:

FUCK ANY "MN-COMMUNITY!"

Die ist ein netter Überbau, aber sonst nichts. Insbesondere nicht die Frage von Astors Überleben oder Sterben.
Sookie Stackhouse (D)


12

Montag, 3. September 2012, 00:56

Weniger bellen, mehr Knochen verbuddeln ;)

Heißt: Lieber konstruktive Beiträgie als alleine diese Diskussion hier.
Das ist in Astor das vierte Mal dass ich sowas lese oder mitdiskutiere und es gibt am Ende immer genau ein Ergebnis: Man ist sich einig sich nicht einig zu sein.

Also entweder eine Grundsatzabstimmung über den Sachverhalt oder man toleriert einfach die Herangehensweise des Gegenüber.
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13

Montag, 3. September 2012, 02:37

Ich verstehe die Diskussion nicht (mehr). Erst behauptet ihr, dass ihr neue Bürger werben wollt, dann fordert man euch auf, das doch selbst zu tun und dann erklärt ihr auf einmal, dass ihr mit der Situation zufrieden wärt. Ja was wollt ihr dann denn eigentlich? Die saubere Trennung hat damit ja mal gar nichts zu tun. . .
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14

Montag, 3. September 2012, 11:36

Ich mache es ganz einfach:

In einer Gesamtbewertung der Kriterien:
    - Alter,
    - aktuelle Bürgerzahl und
    - gegenwärtige Aktivität
ist Astor zur Zeit die Nummer 1 unter den deutschprachigen MNs.

Die meisten seiner Wegbegleiter aus frühen Tagen sind inzwischen
    - nur noch rein außenpolitisch aktive Ein-Mann-Staaten,
    - inaktive Ausgestaltungsmuseen,
    - komplett offline,
oder stehen kurz vor dem Eintritt in eines dieser Stadien.



Du kommst nicht viel rum, in der MN-Welt, oder? 8-)

Edit: Bevor mir das falsch ausgelegt wird führe ich das direkt fort:
Du kommst nicht viel rum, in der MN-Welt, oder? Denn dann hättest du gemerkt, dass sich die Erde zwischen deinen Auszeiten immer mal weiter gedreht hat, und man MNs heutzutage nach diesen - teilweise irrelevanten - Kriterien gar nicht mehr beurteilen kann.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ferruccio Bulgarelli« (3. September 2012, 11:49)


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15

Montag, 3. September 2012, 12:51


Du kommst nicht viel rum, in der MN-Welt, oder? 8-)

Das genau ist ihr Problem und das von den anderen astorischen Jammerern. Die sehen, dass es nicht mehr so ist wie - ja wann eigentlich, 2003 oder noch früher? Und damit haben sie Mühe. Das es woanders gut läuft, sehen die gar nicht, weil sie nicht über den Tellerrand sehen. Die kommen mir vor wie eingefleischte Dörfler, die keinen Schritt in die Welt hinaus gemacht haben und völlig davon überzeugt sind, dass ihr Dörflein das Mass der Dinge ist. Und der Feind ist auch schnell definiert, das ist das Draussen, das "Nicht wir", die "MN-Community " (Zum "Wir" gehört natürlich noch der Zwilling Albernia, dann hat es sich aber.). So einfach geht das. Dass man sich selber immer im Kreis dreht, immer denselben abgestandenen Quark als mögliche Lösung bringt, das merkt man nicht.

Nicht alle astorischen Spieler sind so verbohrt und arrogant. Man trifft gelegentlich auch ausserhalb Astors in "Karottenburg-Schnitzelberg-MNs" astorische Spieler. Das sind meistens gute Typen und allseits geschätzt - wie gewöhnlich bei Leuten, die in der Welt herumkommen. Vielleicht sollten die astorisch-albernischen Dörfler sich die astorischen Weltenbummler zum Vorbild nehmen. ;)
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Montag, 3. September 2012, 13:57

Nee, ich komme in der Tat nicht viel rum in der MN-Welt/-Community/-Szene. Weil sie mich wie gesagt gar nicht besonders interessiert. Und deshalb läge mir entsprechend nichts ferner, als hier irgendwelche "Schwanzlängenvergleiche" zwischen Astor und welchem anderen Staat auch immer anzuzetteln.

Mir geht es nur darum, dass wann immer das Thema irgendwie auf Verbesserungsbedarf oder -möglichkeiten in Astor zu sprechen kommt, wann immer man irgendeinen Posten nicht besetzt oder den Kongress nicht voll bekommt usw., es immer gleich heißt: "Ja, die MN-Community geht doch sowieso ihrem Ende entgegen."

Das kann ich nicht beurteilen, und es ist mir auch egal. Denn ich bin mir ganz sicher: Forenbasierte Staatensimulationen wird es auch in fünf, zehn, ... Jahren noch geben. Und gerade eine an den USA orientierte Sim hat eigentlich grundsätzlich wenig Anlass, sich um ihren Bestand sorgen zu müssen.

Was man meiner Meinung eben durchaus auch daran sieht, dass es Astor seit nun schon über zwölf Jahren und gibt es die meisten anderen Gründungen seiner Zeit überdauert hat. Dass im längerfrisitgen Durchschnitt über 100 Beiträge pro Tag hier im Forum geschrieben werden, und derzeit trotz als solcher empfundenen "Krise" +/- 25 reale Bürger an Bord sind.

Wenn Astor Probleme hat, dann z. B. dass es kaum möglich ist, die Veranstaltung hier mittels naheliegender Suchbegriffe über Suchmaschinen zu finden. Und selbst wenn man sie fände, gäbe es nur eine halbfertige und veraltete Homepage. Keine klare Animierung Interessierter zum Mitmachen, keine verständliche Schnellstartanleitung usw.

Darum pendelt die Bürgerzahl seit Jahren zwischen den immer gleichen ca. 20 und 25 Leuten.

Und nicht, weil irgendeine MN-Welt/-Community/-Szene ihre besten Jahre hinter sich hat und vor dem Untergang steht, in den sie Astor automatisch mitnehmen wird.

Was so aber bei jeder Gelegenheit von nahezu jedem hier immer wieder runtergebetet wird. ;)
Sookie Stackhouse (D)


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Montag, 3. September 2012, 14:22

Von mir nicht. Ich kann das bei bestem Willen auch nicht erkenne. Das ist ja eher euer Argument.
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Montag, 3. September 2012, 14:34

Also ich kann auch nirgends ein Problem entdecken. Diese Diskusson ist völliger Mumpitz.
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Quinn Michael Wells

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Montag, 3. September 2012, 14:35

Ich finde die Annahme nicht falsch, dass eine starke "Szene", wenn man das so nennen mag, auch den einzelnen MNs hilft, getreu dem Motto "Gemeinsam mehr erreichen." - Mal realistisch betrachtet stagnieren doch nicht nur die Mitgliederzahlen, auch der reale Personenkreis, der von solchen MNs weiß, wird nicht wirklich größer. Mittelfristig werden aber die alten Hasen entweder andere Hobbies finden oder es gehen ihnen neue Ideen aus.
Um sich weiterzuentwickeln, brauchen solche Projekte auch frische Ideen. Dafür kann es nicht schaden, als MN-"Szene" (was ein grauenhaftes Wort) geschlossen aufzutreten und neue Mitglieder zu begeistern vom eigenen Hobby.

Quinn Michael Wells, Laureate of the Presidential Honor Star

Former (XXXVII.) Vice President of the US | Former Senator of Astoria State | Former SotI | Former Vice-Presidential Nominee | Former Speaker of the Assembly
3 Times Governor of Astoria State
Record: Longest consecutive Term and most days in office as Governor of Astoria State


20

Montag, 3. September 2012, 14:39

Also ich kann auch nirgends ein Problem entdecken. Diese Diskusson ist völliger Mumpitz.


Vor allem weil wir am Thema vorbeidiskutieren ...
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