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Arjan van de Westplate

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21

Montag, 29. August 2016, 23:29


Ja, musst du. Denn auch im RL kannst du die Politik nicht beeinflussen, ohne aktiv daran mitzuwirken oder zu wählen. Das Zustandekommen eines Wahlgesetzes kannst du allerdings nicht beeinflussen (ausser auf juristischem Wege).


Das ist ein Spiel und nicht das RL. Übrigens gibt es auch da Volksentscheide über exakt solche Grundsatzfragen - genau wie in vielen Partei bei der Urwahl von Kandidaten oder Programmpunkten. Wir sind alle Spieler hier und haben alle das Recht über die grundlegenden Spielregeln zu entscheiden. Nicht der Kongress ist Astor, sondern die Summe der Spieler hier.

Zitat

Auf Argumente gehst du nicht ein, sondern legst anderen nur Worte in den Mund oder wirst persönlich.


Klar gehe ich darauf nicht ein. Ich habe für keinen Weg plädiert - da erübrigt sich in der Tat jede Diskussion. Wenn du mit Schreiber redest, wie du es ja vorher tatest, ist alles gut :) dennoch wäre es dein job gewesen diesen thread zu eröffnen.

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Zoey Voerman

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22

Montag, 29. August 2016, 23:53

Klar gehe ich darauf nicht ein. Ich habe für keinen Weg plädiert - da erübrigt sich in der Tat jede Diskussion.

Gratulation. Statt dich also thematisch zu beteiligen, nutzt du das ganze nur als Bühne um herumzustänkern.
Nix beitragen wollen aber immer ein Wörtchen mitreden.

:vertrag

Edward Schreiber

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23

Dienstag, 30. August 2016, 10:39

Ich möchte beide Seiten dazu aufrufen hier an das Wesentliche zu denken und sich nicht in private Schlammschlachten zu vertiefen.

Anbei finden die Kollegen einen Vorschlag von Hope aus dem Jahr 2011, der auch für meinen Vorschlag die Grundlage lieferte:

Die Zeit ist Reif für eine grundlegende Verfassungsreform

Astor lebt seit jeher von seinen aktiven Bürgern. Von solchen, die Tag für Tag Aktivität und Initiative entfalten. Und ebenso von solchen, die mal mehr und mal weniger aktiv sind. Im Moment hat Astor zu wenige von den ersten. Und zu wenige von den zweiten. Und das ist ein Problem.

Auf die Wegbrechende Aktivität hat Astor reagiert. Die Zusammenlegung von Staaten war ein richtiger Schritt. Ausdrücklich. Nicht nur wurde dadurch der Aktivitätsbedarf den man braucht, um den verfassungsrechtlichen Rahmen mit Leben zu füllen, reduziert. Kurzfristig trug die Diskussion auch selbst zu Aktivität und Aufbruchstimmung bei. Doch leider: Ein Blick auf Astor heute zeigt. Das allein hat nicht gereicht.

Astor ist anpassungsfähig. Das haben wir schon bewiesen. In den Anfangsjahren stand die Ausgestaltung schnell im Vordergrund. Astor wuchs und gedieh. Die politischen Strukturen passten sich an: Aufbauen auf einem soliden Stock aktiver Bürger und aktiver Ausgestaltung entwickelte sich ein intensiver politischer Betrieb mit wettbewerbsorientiertem Parteiensystem. Für Astor damals der richtige Schritt.

Heute ist die Lage eine andere. Das politische System haben wir noch nicht angepasst. Wir sollten es wagen.

Eine grundlegende Reform Astors sollte diese Kriterien erfüllen:
Neubürger müssen unmittelbar Einfluss nehmen können, damit sie an Astor gebunden werden. Jeder Neubürger ist eine Chance für Astor. Dafür sollten wir uns öffnen.

Plötzliche Inaktivität einzelner Bürger sollte nicht zur Staatskrise werden. Wir müssen Mechanismen finden die es uns ermöglichen, mit Ausfällen gut umzugehen. Nur so können wir Bürger mit schwankender Aktivität halten und nur so wird die vorhergehend geforderte Öffnung nicht zu einem Risiko für das politische System.

Der politische Apparat muss deutlich verkleinert werden und von mehr Pragmatismus geprägt sein. Dazu sollte insbesondere die strikte personelle Gewaltenteilung zurückgefahren werden.

Der Ausgestaltung sollte wieder mehr Raum gegeben werden. Da aber nicht jeder html beherrscht, kann dem Astorwiki eine größere Bedeutung beigemessen werden.

Im Einzelnen schlage ich als eine erste Diskussionsgrundlage vor:

Astors Förderalismus wird reformiert. Wir machen die bisherigen Counties oder dergl. zu Staaten, so dass wir deutlich mehr Staaten haben (vielleicht 30 bis 50).
Jeder Neubürger kann sich für einen „freien“ Staat entscheiden. Hier wird er ab Tag 1 Gouverneur (verantwortlich für die Ausgestaltung) und Senator (Mitglied der Bundeslegislative). Die Staatsgesetzgebung fällt unter die Ausgestaltung des Gov, die dieser primär im Astorwiki vornehmen kann.
Das House of Representatives wird abgeschafft.
Die Gesetzgebung liegt somit unterm Strich bei allen Bürgern (da alle Senatoren sind)
Präseidentschaftswahlen finden wie gewohnt statt. Auch der Präsident und sein Kabinett verbleiben aber im Senat. Daraus ergibt sich womöglich auf Dauer eine Tendenz, stabile Koalitionen zu binden mit Mehrheit im Senat. Ob es so kommt, bleibt abzuwarten.

Inaktivität ist insofern weniger kritisch, als man danach unmittelbar wieder in den Senat kommen kann. Fällt ein Kabinettsmitglied aus, so besetzt der Senat die Position binnen weniger Tage ohne angemeldete Abwesenheit nach.

Das ist ein erster Vorschlag. Eine Idee. Ein Vorstoß. Keine Lösung für alle Probleme, kein abgeschlossenes Konzept. Ich würde mich freuen, wenn in Astor
Handlung: eine Diskussion aufkommt, wie wir mit der Situation umgehen wollen und können. Und vielleicht erweist sich ja der eine oder andere von mir hier geäußerte Vorschlag für hilfreich.
Handlung:
Edward Schreiber
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Zoey Voerman

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24

Dienstag, 30. August 2016, 19:05

Astors Förderalismus wird reformiert. Wir machen die bisherigen Counties oder dergl. zu Staaten, so dass wir deutlich mehr Staaten haben (vielleicht 30 bis 50).
Jeder Neubürger kann sich für einen „freien“ Staat entscheiden. Hier wird er ab Tag 1 Gouverneur (verantwortlich für die Ausgestaltung) und Senator (Mitglied der Bundeslegislative). Die Staatsgesetzgebung fällt unter die Ausgestaltung des Gov, die dieser primär im Astorwiki vornehmen kann.
Das House of Representatives wird abgeschafft.
Die Gesetzgebung liegt somit unterm Strich bei allen Bürgern (da alle Senatoren sind)
Präseidentschaftswahlen finden wie gewohnt statt. Auch der Präsident und sein Kabinett verbleiben aber im Senat. Daraus ergibt sich womöglich auf Dauer eine Tendenz, stabile Koalitionen zu binden mit Mehrheit im Senat. Ob es so kommt, bleibt abzuwarten.


Ich finde die Richtung gar nicht so verkehrt. Man müsste nur irgendwie schauen, wie man das ganze mit unserer Kernmarke "USA" in Einklang bringt, sonst sind wir nur eine etwas verwurstete DU.

Ethan J. Haynsworth

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25

Dienstag, 30. August 2016, 20:32

Ich halte von dem Vorschlag recht wenig. Dadurch haben wir ein Parlament, dass aus allen Leuten bestellt. Ich finde, das nimmt die Spannung. Denn z.B. die Situation, dass eine Partei die Mehrheit im Kongress, die andere das Präsidentenamt inne hat, wie man ja bei den Ministerwahlen sieht, finde ich Aktivitätsfördernd. Das würde dadurch genommen werden. Auch die Spannung der Wahl ist komplett weg. Und sagt jetzt nicht, dass es da keine Spannung gibt. Mehr als wenn jeder Mitglied wäre.
Außerdem würde es nicht mehr Aktivität generieren. Warum auch? Letztendlich sind ja alle, die es wollen, auch Mitglied im HoR. Oder gibt es jemanden, der nicht auf der Bundesebene aktiv ist, weil er auf Länderebne zu sehr gebunden ist? Nein.

Aktuell ist das nicht so. Zum neuen Wahlrecht wird nicht im Off mit allen Spielern geredet. Wenige, höchst inaktive Spieler entscheiden unter Ausschluss der nicht im Kongress vertretenen Spieler. Muss ich also im Umkehrschluss also immer in der Politik mitsimen obwohl ich keine Lust auf diesen Kindergarten habe? Sonst zählt also meine Meinung nichts wenn es im grundlegende Entscheidung zum Spiel geht?

Ja, musst du. Denn auch im RL kannst du die Politik nicht beeinflussen, ohne aktiv daran mitzuwirken oder zu wählen. Das Zustandekommen eines Wahlgesetzes kannst du allerdings nicht beeinflussen (ausser auf juristischem Wege).


++

Edward Schreiber

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26

Dienstag, 30. August 2016, 23:15

Mein Vorschlag beinhaltete ja den Kongress so zu belassen. Das würde den Markenkern aus meiner Sicht erhalten.
Edward Schreiber
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27

Mittwoch, 31. August 2016, 00:12

Ich sehe gerade auch eine Anzahl von Bundesstaaten als Markenkern, um ehrlich zu sein.

Matthew Carrión "Matt" Lugo (D-AS)
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Former Governor of Astoria | Former Senior Advisor to the President (B. Laval II Administration) | Former Lieutenant Governor of Astoria State
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Edward Schreiber

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28

Mittwoch, 31. August 2016, 11:19

Könnten Sie das bitte erläutern?
Edward Schreiber
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29

Mittwoch, 31. August 2016, 12:25

Natürlich, es ist ganz einfach: Astor ohne Föderalismus wäre für mich nicht mehr Astor, sondern vielmehr ein Staat, der so tut, als sei er weiter die Vereinigten Staaten - wir würden uns einem durchschnittlichen, ja standartisiertem Staatsmodell annähern. Ohne Staaten fehlt uns ja auch schon etwas im Namen und wenn ich mir ansehe, was theoretisch alles auf Ebene der Staaten gemacht werden könnte, sehe ich keinen Anlass, uns einfach diese Ebene wegzunehmen. Besser wird es durch die Abschaffung sicher nicht werden, eher im Gegenteil, denn der ein oder andere Kollege bemüht sich ja ernsthaft darum, etwas für seinen Staat zu erreichen.

Für mich persönlich wäre ein nach Ihren Vorstellungen reformiertes Astor unattraktiv für eine weitere Beteiligung.

Und wenn wir uns in Erinnerung rufen, dass wir mit unseren vermeintlich riesigen Problemen relativ erfolgreich sind im Vergleich zu den meisten anderen Nationen unseres Planeten, verstehe ich die Debatte gleich doppelt nicht. Mir scheint es stattdessen eine typische Sommerlochdebatte zu sein, die nicht zwingend schlecht sein muss - nur dafür sollten wir möglicherweise eher über Detailprobleme sprechen, als gleich die Notwendigkeit einer riesigen Reform herbeizureden.

Matthew Carrión "Matt" Lugo (D-AS)
53rd President of the United States
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »David Clark« (31. August 2016, 12:26)


Edward Schreiber

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30

Mittwoch, 31. August 2016, 13:21

Governor Lugo, so ein wenig beschleicht mich das Gefühl, dass Sie die Vorschläge gar nicht richtig gelesen haben.

Zitat

Astor ohne Föderalismus wäre für mich nicht mehr Astor, sondern vielmehr ein Staat, der so tut, als sei er weiter die Vereinigten Staaten - wir würden uns einem durchschnittlichen, ja standartisiertem Staatsmodell annähern.


Astors föderales Regierungssystem wird doch aber gar nicht abgeschafft. Im Gegenteil, mit dem Wegfall des RHs, Hope-Vorschlag, bekommen wir eine echte Föderation. Nicht dass ich das möchte aber mehr Föderalismus geht fast nicht mehr.

Zitat

Ohne Staaten fehlt uns ja auch schon etwas im Namen und wenn ich mir ansehe, was theoretisch alles auf Ebene der Staaten gemacht werden könnte, sehe ich keinen Anlass, uns einfach diese Ebene wegzunehmen.


Niemand, auch ich nicht, möchte die Staaten abschaffen. Wer seinen Staat ausgestalten möchte, der kann das gerne tun. Ich denke, dass Hopes Vorschlag Astor noch vielfältiger macht, da wir dann ja mehr Staaten haben. Den kulturellen Rahmen könnten wir ja, wie auch jetzt schon, vorgeben.

Zitat

Besser wird es durch die Abschaffung sicher nicht werden, eher im Gegenteil, denn der ein oder andere Kollege bemüht sich ja ernsthaft darum, etwas für seinen Staat zu erreichen.


Sie sagen es: der ein oder andere. Gouverneure spielen oftmals den Alleinunterhalter. Die Vorschläge hier kommen dem doch gerade entgegen. Der ein oder andere der seinen Staat ausgestalten will kann das tun. Die Anderen beteiligen sich primär an der Bundespolitik.

Zitat

Und wenn wir uns in Erinnerung rufen, dass wir mit unseren vermeintlich riesigen Problemen relativ erfolgreich sind im Vergleich zu den meisten anderen Nationen unseres Planeten, verstehe ich die Debatte gleich doppelt nicht.


Im Vergleich zu wem? Albernia, Ratelon etc.? Sicherlich, in vergleich zu den meisten Staaten sind wir aktiv. Aber auf welche Art und Weise? Wir müssen endlich begreifen das die Hochzeiten vorbei sind. Der Niedergang der MNs schreitet voran. Wir haben einen Staatsaufbau der nicht mehr zur Bürgerzahl passt. Top und Deckel passen nicht mehr zusammen. Wenn wir uns das nicht eingestehen, geht auch hier schneller das Licht aus als wir denken.
Edward Schreiber
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31

Mittwoch, 31. August 2016, 14:38

Ich habe Ihnen durchaus zugehört, aber Sie mir offenbar nicht: Der Föderalismus ist für mich auch ein Markenkern Astors - nicht der einzige. Ich persönlich halte zum Beispiel auch von der Abschaffung des Bikameralismus nicht viel: Unser politisches System zeichnet sich doch gerade auch durch den Kongress aus. Um zu formulieren, was ich für den Markenkern halte: Föderalismus, Kongress, Präsidialadministration.

Ich denke, dass Hopes Vorschlag Astor noch vielfältiger macht, da wir dann ja mehr Staaten haben.
Der Vorschlag von Mr Hope bedeutet vor allem eines: Die Ebene der Staaten wird als Schauplatz von Politik wegfallen. Ich bin mehr Staaten nicht generell abgeneigt, sehe aber das Problem, dass es dann noch schwieriger wird, in dem Bereich etwas zu schaffen, denn seien wir ehrlich: Mehr Hände und mehr Köpfe schaffen am Ende auch potentiell mehr. Ich bin beispielsweise auch der Meinung, dass es uns gut tun könnte, Politik auch auf Ebene unserer Kommunen ernst zu nehmen. Dazu gab es einige Ansätze, die Umsetzung war bisher noch nicht wirklich Thema.

Wenn wir uns das nicht eingestehen, geht auch hier schneller das Licht aus als wir denken.
Man hat verschiedene Systeme und Länder schon so oft tot gesagt, nur merkwürdiger Weise haben es viele davon trotzdem immer wieder geschafft. Und Astor, das ist meine Überzeugung, hat am mit meisten Potential, es zu schaffen. Aber nicht, indem wir das ganze System über Bord werfen, das uns so viele Jahre begleitet, sondern in dem wir es anpassen. Nichts, was die Vorschläge hier nennen, ist heute unmöglich: Die Gouverneure können viel für ihren Staat tun und wenn jemand sich daran beteiligen will, ist das möglich - die Beteiligungsmöglichkeiten zu reduzieren, kann da doch kaum hilfreich sein, sondern bedeutet einen Verlust von Optionen. Wir schreiben fest, dass der Governor das alleinige Zugpferd sein muss, obwohl es verschiedene Beispiele gibt, dass die Phasen durchaus schwanken und sich Dinge ändern können.
Schon heute kann jeder der es möchte auf Bundesebene in einem Parlament sitzen und sich beteiligen - die Hürden sind so gering wie nie. Wahlen schaffen potentiell Diskussionen und durch Wahlen kann Engagement sich auszahlen, warum sollten wir also Wahlen abschaffen, wie es hier vorgeschlagen wurde?

Es gibt Menschen in diesem Land, für die ist die politischer Ebene - Debatten, Gesetze und Strukturen - interessant, andere ziehen sich eher auf das gesellschaftlich-soziale, das wirtschaftliche oder das kulturelle zurück. Wieder andere beteiligen sich an allem mal so und mal so. Warum sollten wir uns das nicht einander ermöglichen und gemeinsam ein Gesamtbild gestalten? - Wir können niemanden zwingen, in den Staatsparlamenten aktiv zu werden, aber sie abzuschaffen, verprellt die, die sich potentiell dort beteiligen wollen. Wenn es brach liegt, ist das schade, aber solche Phasen hat es in jedem Staat gegeben.

Was konkret verhindert denn unser heutiges System, das mit einem neuen dann möglich wäre? - Ich habe nur gehört, dass wir alles ändern müssen, aber nicht, was genau damit besser werden wird.
Die Frage muss doch eher lauten: Gibt es einen Weg, verschiedene Ideen zusammenzuführen, um die Synergien zu nutzen und gleichzeitig jedem seinen Raum zu geben?

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32

Mittwoch, 31. August 2016, 20:19

Ich habe Ihnen durchaus zugehört, aber Sie mir offenbar nicht: Der Föderalismus ist für mich auch ein Markenkern Astors - nicht der einzige. Ich persönlich halte zum Beispiel auch von der Abschaffung des Bikameralismus nicht viel: Unser politisches System zeichnet sich doch gerade auch durch den Kongress aus. Um zu formulieren, was ich für den Markenkern halte: Föderalismus, Kongress, Präsidialadministration.

Ich denke, dass Hopes Vorschlag Astor noch vielfältiger macht, da wir dann ja mehr Staaten haben.
Der Vorschlag von Mr Hope bedeutet vor allem eines: Die Ebene der Staaten wird als Schauplatz von Politik wegfallen. Ich bin mehr Staaten nicht generell abgeneigt, sehe aber das Problem, dass es dann noch schwieriger wird, in dem Bereich etwas zu schaffen, denn seien wir ehrlich: Mehr Hände und mehr Köpfe schaffen am Ende auch potentiell mehr. Ich bin beispielsweise auch der Meinung, dass es uns gut tun könnte, Politik auch auf Ebene unserer Kommunen ernst zu nehmen. Dazu gab es einige Ansätze, die Umsetzung war bisher noch nicht wirklich Thema.

Wenn wir uns das nicht eingestehen, geht auch hier schneller das Licht aus als wir denken.
Man hat verschiedene Systeme und Länder schon so oft tot gesagt, nur merkwürdiger Weise haben es viele davon trotzdem immer wieder geschafft. Und Astor, das ist meine Überzeugung, hat am mit meisten Potential, es zu schaffen. Aber nicht, indem wir das ganze System über Bord werfen, das uns so viele Jahre begleitet, sondern in dem wir es anpassen. Nichts, was die Vorschläge hier nennen, ist heute unmöglich: Die Gouverneure können viel für ihren Staat tun und wenn jemand sich daran beteiligen will, ist das möglich - die Beteiligungsmöglichkeiten zu reduzieren, kann da doch kaum hilfreich sein, sondern bedeutet einen Verlust von Optionen. Wir schreiben fest, dass der Governor das alleinige Zugpferd sein muss, obwohl es verschiedene Beispiele gibt, dass die Phasen durchaus schwanken und sich Dinge ändern können.
Schon heute kann jeder der es möchte auf Bundesebene in einem Parlament sitzen und sich beteiligen - die Hürden sind so gering wie nie. Wahlen schaffen potentiell Diskussionen und durch Wahlen kann Engagement sich auszahlen, warum sollten wir also Wahlen abschaffen, wie es hier vorgeschlagen wurde?

Es gibt Menschen in diesem Land, für die ist die politischer Ebene - Debatten, Gesetze und Strukturen - interessant, andere ziehen sich eher auf das gesellschaftlich-soziale, das wirtschaftliche oder das kulturelle zurück. Wieder andere beteiligen sich an allem mal so und mal so. Warum sollten wir uns das nicht einander ermöglichen und gemeinsam ein Gesamtbild gestalten? - Wir können niemanden zwingen, in den Staatsparlamenten aktiv zu werden, aber sie abzuschaffen, verprellt die, die sich potentiell dort beteiligen wollen. Wenn es brach liegt, ist das schade, aber solche Phasen hat es in jedem Staat gegeben.

Was konkret verhindert denn unser heutiges System, das mit einem neuen dann möglich wäre? - Ich habe nur gehört, dass wir alles ändern müssen, aber nicht, was genau damit besser werden wird.
Die Frage muss doch eher lauten: Gibt es einen Weg, verschiedene Ideen zusammenzuführen, um die Synergien zu nutzen und gleichzeitig jedem seinen Raum zu geben?


++++ Eben das verstehe ich an dem Vorschlag auch nicht. Wer sich beteiligen möchte, KANN sich beteiligen. Er muss nicht, er kann sich auch gleich auf die Bundesebene fokussieren. Im Gegenteil, damit würde man die Leute, die primär an den Bundesstaaten Interesse haben, Möglichkeiten rauben. Zum Beispiel ist Nunokawa doch richtig stark In Serena aktiv. Ihm würde man mit Sicherheit Möglichkeiten nehmen - Wenn ich das so richtig interpretiere, er kann ja sagen, ob ich mit meiner Einschätzung richtig liege :D.