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Astoria City | St. Andrews Cathedral

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Beiträge: 17

Beruf: Priester

Wohnort: Priorei St. Joseph

Bundesstaat: Astoria State

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301

Donnerstag, 22. Dezember 2016, 18:22

Handlung:Pater Lucas wohnt der Zeremonie bei.
Pater Lucas
Prior zu St.Joseph

Gregory Omalley

Metropolitan Archbishops of Astor

Beiträge: 92

Wohnort: Astoria City

Bundesstaat: Astoria State

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302

Donnerstag, 22. Dezember 2016, 19:24

Handlung:Gregory steht auf und bedankt sich als aller erst beim Päpstlichen Legaten für seinen beistand und dann tauscht er mit den Bischöfen den Friedensgruss aus und empfängt einige die ihm ehr erbieten und Glückwünschen.
Seine Exzellenz Mons. Dr.iu.can Gregory Omalley
Erzbischof von Astoria City
Metropolit der Kirchenprovinz Astor
Metropolitan Administrator sede plena of New Aldenroth-Freeport

Valsantisch Katholische Kirche

Valsantisch-Katholische Kirche in Astor

Beiträge: 49

Wohnort: San Pedro, Valsanto

Bundesstaat: Bundesweit

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303

Donnerstag, 22. Dezember 2016, 20:16

Handlung:
Ein Lektor tritt aus der Gemeinde nach vorne an das Ambo. Er liest die Lesung aus dem ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther.

Anschließend tritt der Priester vor den Erzbischof und dieser Segnet ihn.



Halleluja. Halleluja. Halleluja.​



Diakon: Der Herr sei mit Euch.

Gemeinde: Und mit deinem Geiste.



Handlung:Der Diakon Beräuchert das Evangelium




Diakon: Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas.

Gemeinde: Ehre sei dir, o Herr.



Diakon: Nach einigen Tagen machte sich Maria auf den Weg und eilte in eine Stadt im Bergland von Judäa.
Sie ging in das Haus des Zacharias und begrüßte Elisabet.
Als Elisabet den Gruß Marias hörte, hüpfte das Kind in ihrem Leib. Da wurde Elisabet vom Heiligen Geist erfüllt
und rief mit lauter Stimme: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes.
Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?
In dem Augenblick, als ich deinen Gruß hörte, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib.
Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ.


Gemeinde: Lob sei dir, Christus



Handlung:Der Diakon bringt das Evangelium dem Erzbischof und dieser Segnet das Volk Gottes damit.

John Foley

Erzbischofkoadjutor von Astoria City

Beiträge: 9

Bundesstaat: Astoria State

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304

Donnerstag, 12. Januar 2017, 21:10

Handlung:Betet über die erhaltene Nachricht.
Seine Exzellenz Mons. John Foley
Erzbischofkoadjutor von Astoria City
Administrator von New Beises
Bishop Emeritus of Francistown

John Foley

Erzbischofkoadjutor von Astoria City

Beiträge: 9

Bundesstaat: Astoria State

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305

Freitag, 13. Januar 2017, 15:13

Handlung:Im Auftrag des Metropoliten steht der Erzbischofkoadjutor der Vesper vor mit Aussetzung des Allerheiligen.
Der Hochaltar wurde dafür extra schön geschmückt um den Heiland zu empfangen.
In seiner Homilie erinnerte der frisch ernannte, das unser Beten aus dem Herzen stammen muss das überhaupt im Himmel zu Gott dringen kann.


Seine Exzellenz Mons. John Foley
Erzbischofkoadjutor von Astoria City
Administrator von New Beises
Bishop Emeritus of Francistown

Beiträge: 17

Beruf: Priester

Wohnort: Priorei St. Joseph

Bundesstaat: Astoria State

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306

Freitag, 13. Januar 2017, 17:00

Handlung:Pater Lucas nimmt am Gottesdienst teil. Er möchte den Neuen kennenlernen.
Pater Lucas
Prior zu St.Joseph

Beiträge: 12

Beruf: Geistlicher und Theologe

Bundesstaat: Serena

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307

Freitag, 13. Januar 2017, 17:01

Handlung:Auch Dompropst Hao wohnt dem Gottesdienst bei.
Dr.Zachary Ebenezer Hao
Dompropst

Valsantisch Katholische Kirche

Valsantisch-Katholische Kirche in Astor

Beiträge: 49

Wohnort: San Pedro, Valsanto

Bundesstaat: Bundesweit

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308

Donnerstag, 7. Februar 2019, 21:48

Handlung:Die Kathedrale wird gereinigt und vorbereitet.

Herbert C. Walker

U.S. Citizen

Beiträge: 260

Wohnort: Gareth

Bundesstaat: Freeland

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309

Sonntag, 16. Juni 2019, 14:46

Handlung:Walker geht in die Kirche und zündet eine Kerze an.
SEN. HERBERT C. WALKER

U. S. Senator for the Free State of Freeland
former U. S. Secretary of Commerce
former Member of the U.S. House of Representatives
former Chairman of the Congressional Committee on Foreign Relations
former Member of the Congressional Committee on Defense & Intelligence Affairs
former State Minister of State of the Free State of Freeland

Mitchell Carter

Mitchell is my name!

Beiträge: 221

Wohnort: Nicholasburry

Bundesstaat: Astoria State

What's Up?
Hello again!
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310

Freitag, 21. Juni 2019, 20:42

Handlung:Hat an einer Führung durch den Komplex teilgenommen.
Mitchell Carter
Speaker of the Assembly of Astoria

Ted Polk

U.S. Representative

Beiträge: 249

Beruf: Politischer Berater

Bundesstaat: Laurentiana

What's Up?
Let's build Camelot!
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311

Mittwoch, 4. September 2019, 11:22

Handlung:Ted besucht heute die Kathedrale um einen Moment Luft zu holen. Er zündet zwei Kerzen an, eine für die verstorbenen und eine für die lebenden und spricht ein kleines Gebet. Danach setzt er sich noch in die Bankreihe und ordnet seine Gedanken!
Rep.Theodor "Ted" Polk (D)
Congressman and Majority Leader
Senior Counselor to President Kingston II
Former District Attorney of Crescent City

John Foley

Erzbischofkoadjutor von Astoria City

Beiträge: 9

Bundesstaat: Astoria State

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312

Sonntag, 5. Januar 2020, 18:14

Handlung:Erzbischof Foley steht Heute Abend zur Vorabendmesse des Dreikönigsfest vor.


Handlung:Im Namen des Vaters und des Soh­nes und des Hei­li­gen Geis­tes. Amen.

Geliebte im Herrn!

Das Fest, das wir die­ser Tage fei­ern, wird im Volks­mund das Fest der Hei­li­gen Drei Könige genannt. Aber diese Bezeich­nung ist nicht tref­fend; denn das Fest, das wir began­gen haben, ist ein Fest Got­tes; es ist ein Fest Jesu. Es ist das Fest der Erschei­nung des Herrn. An Weih­nach­ten haben wir das sicht­bare Erschei­nen Got­tes in einem Men­schen gefei­ert. Am Fest der Erschei­nung des Herrn fei­ern wir das Her­vor­tre­ten sei­ner Gott­heit. Das Fest Erschei­nung des Herrn ist also eine Ergän­zung zu Weih­nach­ten, ein Voll-Weih­nach­ten, eine Art zusätz­li­che Bestim­mung zu Weih­nach­ten. Weih­nach­ten und Erschei­nung des Herrn gehö­ren zusam­men. Hat sich Gott an Weih­nach­ten als wah­rer Mensch geof­fen­bart, so offen­bart er sich jetzt als wah­rer Gott, und zwar durch drei Ereig­nisse, ein­mal durch das Erschei­nen der Magier aus dem Osten, bei dem Krip­pen­kind, sodann durch die Taufe Jesu im Jor­dan, wo sich der Him­mel öff­nete und eine Stimme sprach: „Die­ser ist mein gelieb­ter Sohn“, und durch das erste Wun­der, das Jesus bei der Hoch­zeit zu Kana wirkte. „Sie erkann­ten seine Herr­lich­keit“, heißt es da, „und sie glaub­ten an ihn.“

Es ist also das Fest der Erschei­nung des Herrn die Erfül­lung der Weis­sa­gung des Pro­phe­ten Isaias: „Werde Licht, Jeru­sa­lem, denn siehe, es kommt dein Licht, und strah­lend geht auf über dir die Herr­lich­keit des Herrn. Die Völ­ker sit­zen in Dun­kel und Fins­ter­nis, aber über dir geht strah­lend auf der Herr. Dann wirst du schauen und stau­nen, wenn zu dir kommt die Fülle des Mee­res, wenn Dro­me­dare und Kamele dich über­flu­ten.“ Hier wird also aus­ge­sagt, dass der Herr der Welt­herr­scher ist, dem alles unter­wor­fen ist, und dem alle Knie sich beu­gen müs­sen. Wenn Gott erscheint, um zu erlö­sen, dann erscheint er, um die ganze Welt zu erlö­sen, nicht nur ein Volk, son­dern alle Völ­ker. So ist das Fest der Erschei­nung des Herrn im eigent­li­chen Sinne ein Fest des Glau­bens, und zwar der Glau­bens­gnade, der Glau­bens­be­wäh­rung und des Glau­bens­loh­nes.

Das Fest der Erschei­nung des Herrn ist ein Fest der Glau­bens­gnade. Es ist eine eigen­ar­tige Kunde, mit der diese frem­den Män­ner in Jeru­sa­lem nach dem neu­ge­bo­re­nen König fra­gen: „Wir haben sei­nen Stern gese­hen.“ Um die­ses Wort zu ver­ste­hen, muss man in die Geschichte zurück­schauen. Die Juden waren ja ein hal­bes Jahr­tau­send vor der Ankunft Jesu in die baby­lo­ni­sche Gefan­gen­schaft geführt wor­den. Die Baby­lo­nier lern­ten durch die Juden auch deren Glau­ben ken­nen. Sie lern­ten auch ihre Mes­si­as­hoff­nung ken­nen. Und unter dem, was die Juden in die­ser sieb­zig­jäh­ri­gen Gefan­gen­schaft in Baby­lo­nien hin­ter­lie­ßen, war die Über­zeu­gung, dass ein­mal ein Stern die Geburt des gro­ßen Königs anzei­gen werde. Das war die Weis­sa­gung des Balaam: „Ein Stern geht auf in Jakob, aus Israel erhebt sich ein Zep­ter.“ Diese Weis­sa­gung haben die Baby­lo­nier, haben einige von ihnen, haben die Wei­sen, die nach Beth­le­hem und nach Jeru­sa­lem eil­ten, nicht ver­ges­sen. Und sie haben tat­säch­lich eines Tages einen rät­sel­haf­ten Stern gese­hen. Die Gelehr­ten haben viel dar­über nach­ge­dacht, was für ein Stern das gewe­sen sein könnte, eine neue Ster­ner­schei­nung oder ein Zusam­men­tref­fen der Pla­ne­ten Jupi­ter und Mars im Stern­bild der Fische. Jeden­falls die größ­ten Astro­no­men wie Gali­lei und andere haben an einen Wun­der­s­tern geglaubt. „Wir haben sei­nen Stern gese­hen.“ So haben die Wei­sen aus dem Mor­gen­lande gesagt. Und sie haben die­ser Stern zum Anlaß genom­men, sich auf die Reise zu bege­ben. Das war die große Glau­bens­gnade, die ihnen geschenkt ward. Meine lie­ben Freunde, wenn wir das über­set­zen in unser Leben, dann müs­sen wir sagen: Die große Glau­bens­gnade unse­res Lebens ist es, dass wir die Offen­ba­rung emp­fan­gen haben, dass wir in die Kir­che auf­ge­nom­men wur­den, dass wir Jesus Chris­tus ken­nen. Das ist die große Glau­bens­gnade, die wir emp­fan­gen haben. Das ist der Stern, der uns leuch­tet. Er darf nicht unter­ge­hen, und er darf sich nicht ver­dun­keln.

Zu der Glau­bens­gnade kam die Glau­bens­be­wäh­rung. Die Wei­sen sind dem Stern gefolgt, gewiß, aber sie wur­den mehr­fach auf die Probe gestellt. Zunächst ein­mal durch die mona­te­lange Reise, viel­leicht von Per­sien aus oder vom Irak aus, wir wis­sen es ja nicht genau, wo ihre Hei­mat war; das Mor­gen­land ist weit, durch Wüs­ten, wo Stürme sind, wo Tro­cken­heit herrscht. Aber der Blick zum Stern ließ sie alles ertra­gen. Doch dann kam die zweite Probe: Der Stern ver­schwand; sie sahen ihn nicht mehr. Sie waren unbe­irrt; sie gin­gen wei­ter auf dem Wege. Sie wuss­ten, wenn das Königs­kind gebo­ren wird, dann kann es nur in Jeru­sa­lem sein. So zogen sie getros­ten Mutes wei­ter. Aber als sie nach Jeru­sa­lem kamen, erleb­ten sie eine neue Glau­bens­probe. Sie mein­ten, die ganze Stadt sei in freu­di­ger Erre­gung, weil eben das Königs­kind gebo­ren wurde. Aber in Jeru­sa­lem war All­tag. Nie­mand küm­merte sich um den Stern, und nie­mand wusste etwas von dem neu­ge­bo­re­nen König. Ja nicht nur das. Als sie selbst mit ihrer Kunde her­vor­tre­ten: „Wir haben sei­nen Stern gese­hen und sind gekom­men, ihn anzu­be­ten,“ da gerät Jeru­sa­lem in Auf­ruhr. Der König erschrickt und mit ihm das ganze Volk. Der König erschrickt, weil er einen Neben­buh­ler fürch­tet, eine Thron­prä­ten­den­ten, der ihm seine Macht strei­tig machen will. Und das Volk erschrickt, weil es weiß, wozu die­ser grau­same König Hero­des fähig ist. Es fürch­tet seine erneu­ten Grau­sam­kei­ten.

Wel­che Ent­täu­schung für die Wei­sen aus dem Mor­gen­lande! Wel­che Ent­täu­schung für die müden Wan­de­rer! Sind sie doch einer Täu­schung auf­ge­ses­sen? Was wird man sagen, wenn sie heim­keh­ren und den König, den neu­ge­bo­re­nen König nicht gefun­den haben? Aber ihr star­ker Glaube hält stand. Sie wan­dern wei­ter, und auf ein­mal sehen sie den Stern wie­der, und der Stern führt sie zu dem Kind, das in der Krippe liegt, und zu sei­nen Eltern, zu Maria und Joseph. Der Stern leuch­tet wie­der über ihnen. Und so knien sie nie­der und brin­gen ihre Geschenke dar: Gold dem gro­ßen König, Weih­rauch dem wah­ren Gotte und Myr­rhe für sein Begräb­nis.

Diese Wei­sen aus dem Mor­gen­lande sind unsere Vor­bil­der. Es wird wohl nie­mand in die­sem Got­tes­hause sein, der nicht auch schon Glau­bens­pro­ben hat beste­hen müs­sen. Immer wie­der, meine lie­ben Freunde, gleicht unser Leben einer Wüs­ten­wan­de­rung. Wir erle­ben Dun­kel­hei­ten, Frag­wür­dig­kei­ten, Ängste, Zwei­fel, ob das alles stimmt, was wir da glau­ben, ob wir nicht einer Illu­sion auf­ge­ses­sen sind. Und dann die prak­ti­schen Fol­ge­run­gen aus die­ser Reli­gion! Es ist doch viel beque­mer, ohne Glau­ben zu leben. Äußer­lich ist das beque­mer. Der Glaube legt viele Las­ten auf: die Gebote. Nie­mand hat eine so strenge Sitt­lich­keit wie das katho­li­sche Chris­ten­tum. Beque­mer ist es ganz bestimmt, sich vom Glau­ben zu ver­ab­schie­den. Es wäre leich­ter, sich das alles zu erspa­ren; aber dann wür­den wir den Weg nicht fin­den, da wäre der Stern erlo­schen, da wür­den wir nicht zum Ziele kom­men. Leicht schon, aber auch falsch! Es kann also auch bei uns die­ser Stern des Glau­bens ein­mal ver­blas­sen. Die­ser Stern kann eines Tages zu ver­schwin­den schei­nen. Unsere See­len kön­nen dun­kel sein, Zei­ten der Prü­fun­gen kom­men über uns, in denen sich unsere Treue bewäh­ren muss. Die Men­schen fra­gen oft: Warum ich? Warum trifft das mich? Was habe ich ver­bro­chen, dass ich das lei­den muss, dass ich das tra­gen muss?

Da hat mit ein­mal eine gläu­bige Frau eine gute Ant­wort gege­ben. Sie sagte: „Man soll nicht fra­gen: Warum ich?, son­dern: Warum ich nicht?“ Warum ich nicht? Wie recht hat diese gläu­bige Frau gehabt. Warum soll ich ver­schont blei­ben? Warum soll ich keine Las­ten zu tra­gen haben? Warum sol­len mir die Prü­fun­gen erspart blei­ben? Warum ich nicht? So ist es, meine lie­ben Freunde. Der Stern des Glau­bens ist nicht für immer erlo­schen. Er erscheint wie­der, und Licht und Leben spen­dend führt er uns wei­ter auf dem Wege des Glau­bens. Wir müs­sen nur treu blei­ben. Die glei­che Treue, wie sie die Män­ner aus dem Osten bewie­sen haben, die müs­sen wir auch zei­gen, auch wenn wir Gleich­gül­tig­keit, ja Geg­ner­schaft in unse­rer Umge­bung erle­ben, viel­leicht in unse­rer Fami­lie. Es gibt keine geschlos­se­nen gläu­bi­gen Gemein­den mehr. Über­all neben uns woh­nen Men­schen, die nichts glau­ben, die den Glau­ben abge­wor­fen haben. Und das ist ja eine Anfech­tung. Man glaubt leich­ter, wenn man zusam­men glaubt; man glaubt leich­ter, wenn andere mit­glau­ben; man glaubt leich­ter, wenn andere mit uns die­sen Glau­ben leben. Aber das ist uns lei­der nicht beschert. Unsere Zeit ist eine Zeit der Spal­tung und des Abfalls. Da heißt es stand­haft blei­ben, stark blei­ben, wo andere schwach wer­den, beken­nen, wo andere ver­leug­nen, lie­ben, wo andere has­sen, in Ehr­furcht ste­hen, wo andere spot­ten. Das ist unsere Glau­bens­be­wäh­rung.

Aber wenn wir durch­hal­ten, wenn wir in Treue aus­har­ren, wenn wir gleich den Wei­sen dem Stern fol­gen, dann führt uns die­ser Stern auch zum Ziele. Wir dür­fen gewiß sein, dass unsere Treue, unsere Beharr­lich­keit den glei­chen Lohn fin­den wird, wie ihn die Wei­sen aus dem Mor­gen­lande, diese glau­bens­star­ken Män­ner, gefun­den haben. Welch unnenn­bare Freude mag sie erfüllt haben, als sie den Stern auf ein­mal über dem Hause ste­hen sahen, wo sich das Kind und seine Mut­ter befan­den. So wird es auch uns gehen, wenn unser Weg zu Ende geht. Dann wer­den wir ihn, den wir unser gan­zes Leben gesucht haben, dem wir in unse­rem Leben ent­ge­gen­ge­wan­dert sind, dem wir im Lichte des Glau­bens gefolgt sind, den wer­den wir wirk­lich fin­den. Dann wer­den wir ihm die Gaben rei­chen: das Gold unse­rer Treue, den Weih­rauch unse­rer Gebete und Opfer und die Myr­rhe der Lei­den, die wir um sei­net­wil­len getra­gen haben. Dann sind wir am Ziel ange­langt. Dann haben wir die Auf­gabe unse­res Lebens erfüllt. Dann dür­fen wir ihn schauen, nicht mehr in der Armut des Stal­les, son­dern in der Herr­lich­keit der Gott­heit.

Amen.



Handlung:Nach der Messe werden die Gebäcke gesegnet.
Seine Exzellenz Mons. John Foley
Erzbischofkoadjutor von Astoria City
Administrator von New Beises
Bishop Emeritus of Francistown