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Valsantisch Katholische Kirche

Valsantisch-Katholische Kirche in Astor

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1

Mittwoch, 8. Februar 2017, 16:24

Cathedral Basilica of Our Lady of the Assumption



Die Countrys Vermillion, Fairmont, Smithsonia, und Laurence wurden zur Diözese Octavia zusammen gefasst.
Dieses Kirche ist die Kathedrale der Diözese Octavia.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gregory Omalley« (8. Februar 2017, 16:25)


Joseph Theodore Dietz

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2

Mittwoch, 8. Februar 2017, 17:08

Handlung:Dr. Dietz hält Einzug in seine Bischofskirche.
Joseph Theodore Dietz
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Joseph Theodore Dietz

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3

Donnerstag, 2. November 2017, 00:35

Handlung:Der Bischof zelebriert die Messe zu Allerheiligen.
Joseph Theodore Dietz
Dr.theol.
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Dominic Stone

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4

Donnerstag, 2. November 2017, 09:01

Handlung:Wohnt der Messe mit seiner Frau bei.

Joseph Theodore Dietz

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5

Donnerstag, 14. Dezember 2017, 11:45

Handlung:Bischof Dietz zelebriert die Morgenmesse.
Joseph Theodore Dietz
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Joseph Theodore Dietz

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6

Montag, 24. Dezember 2018, 16:57

Handlung: Bischof Dietz bereiter sich auf die mitternächtliche Weihnachtsmesse vor.
Joseph Theodore Dietz
Dr.theol.
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7

Dienstag, 12. Februar 2019, 09:13

Der wahre Glauben

Handlung:Sebastian und ein Teil der Sektenmitglieder versammeln sich seit längeren vor den Kirchen in Franciston und gehen mit den Gottesdienstbesichern in Kontak! Natürlich geht es darum deutlich zu machen warum, wie in diesem Fall, die Katholische Kirche einen Irrweg geht und Sekte den Wahren Weg Christi geht! Die Gruppe ist sehr gemischt und die Altersspanne reicht von Anfang zwanzig bis an die sechzig! Die Stimmung soll freundlich und aufgeschlossen bleiben, so hat es Sebastian befohlen, und niemand wird zu einem Gespräch gezwungen! Noch nicht allzu lange ist auch die Tochter des hiesigen Polizeichefs bei der Sekte!

Valsantisch Katholische Kirche

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8

Dienstag, 12. Februar 2019, 14:38

Handlung:Nachdem die Gläubigen ihren geliebten Oberhirten Dr.Dietz durch administrative Weisung verloren haben, fühlen sie sich vom Primus alleingelassen. Da kommt ihnen jener Bruder Sebastian und seine Jünger gerade recht. Viele treten mit Ihnen in Kontakt, nehmen Flyer und Broschüren mit, sowie diskutieren lebhaft mit den Sektenmitgliedern, sogar einige Spontaübertritte zue Sekte , gabes zu verzeichnen.

9

Dienstag, 12. Februar 2019, 15:44

Handlung:Sehr zufrieden nimmt Sebastian von den positiven Reaktionen Notiz. Für ihn ist es ein Zeichen Gottes, fortzufahren und die Menschen auf die kommende Apokalypse vorzubereiten!

Ulysses Knight

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10

Dienstag, 12. Februar 2019, 16:09

Handlung:Hat selbstverständlich davon gehört - immerhin ist er führendes Mitglied im Stadtrat - und besucht daher einmal als Alibi einen Gottesdienst um sich die 'Situation vor Ort' anzuschauen. Als er von einem der Sektenmitglieder Sebastians angesprochen wird reagiert er recht forsch:

"Quatschen Sie mich nicht an! Fällt es Ihnen so schwer einen alten Mann in Frieden zu lassen? Und überhaupt sollten Sie eher arbeiten gehen und unserem großartigen Land dienen, als dass sie hier auf der Faulen Haut liegen und Leute für ihr unnützes Sektenleben begeistern wollen!"

GRAND LEADER of the PATRIOTIC ACTION
fr. Governor of the State of Laurentiana
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11

Dienstag, 12. Februar 2019, 16:40

Handlung:Das angesprochene Mitglied antwortet


Es ist deine Entscheidung Bruder! Bleib behütet und Gottes Segen für dich!

Ulysses Knight

Chief Knight

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12

Dienstag, 12. Februar 2019, 17:25

Handlung:Man könnte wohl in dem aggressiven Verhalten des Alten erkennen, dass dieser mit der gesamten Situation, wie sie sich zurzeit in Franciston darstellt, überfordert ist.

"Jaja, Sie werden noch sehen was Sie davon haben!"
Handlung:Tätigt er eine vollkommen zusammenhangslose Drohung.

GRAND LEADER of the PATRIOTIC ACTION
fr. Governor of the State of Laurentiana
fr. Senator for Laurentiana

13

Donnerstag, 14. Februar 2019, 16:30

Handlung:Begleitet von den Klängen der Orgel zieht der neue Bischof Karl Wollmann in die Kathedrale ein.





Liebe Schwestern und Brüder,
wir feiern diese Heilige Messe zu meiner Amtseinführung als Euer neuer Bischof im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.



Wir lesen in der Heiligen Schrift nach Matthäus im 28. Kapitel:
"Aber die elf Jünger gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie beschieden hatte. Und als sie ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder; einige aber zweifelten. Und Jesus trat herzu. redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und lehret alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende."

Es spielt das Kirchenorchester und es singt der Kirchenchor.

Liebe Brüder und Schwestern,
heute stehe ich vor Euch, Euer neue Bischof. Im Auftrag der Heiligen Katholischen und Apostolischen Mutter Kirche komme ich heute zu Euch, ein Diener des Herrn, der den Auftrag Jesu zu erfüllen hat, der da lautet: "Darum gehet hin und lehret alle Völker. Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe."
Die Heilige Katholische und Apostolische Kirche steht in direkter Nachfolge Jesu und seiner Jünger. Es war Jesus persönlich, der dem ersten Papst in der Geschichte der Menschheit, Petrus, einsetzte mit den Worten: "Du bist Petrus, und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen, und die Pforte der Hölle sollen sie nicht überwältigen." Ich will Euer guter Hirte sein und Euch den rechten Weg weisen, ich will Euch lehren und dazu anhalten, die Gebote Gottes zu befolgen, so wie Jesus uns gelehrt hat.
Den die Versuchungen sind mannigfaltig und der falschen Propheten gibt es viele. Jesus selbst warnt uns eindringlich mit den Worten: "Sehr euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe." Sie sprechen zu Euch mit lieblicher Zunge, aber in ihrem Herzen und mit ihren Taten versündigen sie sich gegen Gott.
Genauso wenig wie man gleichzeitig Gott und dem Mammon dienen kann, genauso wenig kann man Waffen horten und Jesus nachfolgen. Nicht diejenigen, die sich auf die Anwendung von Gewalt vorbereiten, sondern selig sind die Friedfertigen, sagt und Jesus in seiner Bergpredigt. Gemeint sind die Friedfertigen in Gedanken, Wort und Tat.
Viele Menschen zweifeln an Jesu Wort angesichts der Ungerechtigkeiten in der Welt. Ja, die Welt ist nicht das Paradies: Menschen tun sich und anderen Gewalt an, sie zerstören die Schöpfung um des Profits willen, sie häufen Waffenarsenale an, mit denen sie die Menschheit und mir ihr die gesamte Schöpfung mehrfach vernichten können und nennen dies "Realpolitik", und andere Menschen legen falsches Zeugnis wider ihren nächsten ab. Wie oft habe auch ich nicht gezweifelt, habe den Himmel um Erbarmen angefleht und die Erde verflucht. Viele Menschen glauben sich verloren, von Gott verlassen. Aber sie glauben dies nicht, weil Gott sie wirklich verlassen hat, sondern weil all das, was ihnen und anderen durch Menschen an Bösem angetan wurde und wird, selbst das Böse, das sie sich selbst angetan haben, mehr Macht über sie gewonnen hat, als der Glaube.
Wer immer nur zur Erde schaut, ohne seinen Blick zu erheben, der wird nicht erkennen können, das oben Hilfe ist. Gott ist voller Güte, Liebe und Erbarmen. Zu seinen Eigenschaften gehört es, dass er niemals aufhören wird, seine Schöpfung, und damit uns Menschen, zu lieben. Ihm können wir uns anvertrauen. Ihm, dessen Macht so groß ist, dass es menschlicher Waffen nicht bedarf, um das Gute zum Sieg zu verhelfen: es genügt ein Zeichen Gottes, und die Flüsse fließen zu ihren Quellen zurück, die Planeten ändern ihren Lauf, und das Unmögliche wird möglich.
Ein Körnchen Glauben gibt mehr Kraft als alle menschliche Macht jemals zu geben vermag.
Wer nicht auf Gott vertraut, der hat seine Existenz auf Sand gebaut.
Und wer Gott nicht gehorcht, dem nützen alle Waffen der Welt nichts, selbst wenn er die ganze Welt zum Verbündeten hat. Er kann in einer Pfütze ertrinken oder von einem Kieselsteinchen erschlagen werden. Wer aber Gott gehorcht, dem werden selbst die Berge zu Hilfe eilen.
Amen.

Es spielt das Kirchenorchester und es singt der Kirchenchor.


Liebe Gemeinde, lasst uns gemeinsam das Glaubensbekenntnis sprechen:

Wir glauben an den einen Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
der alles geschaffen hat, Himmel und Erde,
die sichtbare und die unsichtbare Welt.
Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott, Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserem Heil
ist er vom Himmel gekommen,
hat Fleisch angenommen
durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria
und ist Mensch geworden.
Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus,
hat gelitten und ist begraben worden,
ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.
Wir glauben an den Heiligen Geist,
der Herr ist und lebendig macht,
der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht,
der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die Propheten,
und die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche.
Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt.
Amen.

Es singt die Gemeinde.

Liebe Brüder und Schwester, lasst uns beten, wie Jesus uns gelehrt hat:

Vater unser im Himmel,
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Breitet die Arme aus:

Der Herr beschütze dich und behüte dich,
der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir
und sei dir gnädig,
der Herr erhebe sein Antlitz auf dich und
schenke dir seine Liebe und seinen Frieden.

Beschreibt mit der rechten Hand ein Kreuz:

Amen.

Es singt die Gemeinde.

Unter den Klängen der Orgel zieht Bischof aus der Kathedrale aus.
Erzbischof Karl Wollmann
Erzbischof Emeritus von Tisano
Bischof von Octavia
Metropolitan Administrator Sede plena der Territorial Abbey of the Most Holy Trinity

14

Samstag, 16. Februar 2019, 22:41

Handlung:Wundert sich ein wenig darüber, woher der neue Bischof eigentlich wissen will, über welche und wie viele Waffen die Gemeinschaft verfügt! Gleichzeitig zeigt die ganze Predigt, die Heuchelei und Arroganz dieser Kirche. Aber der Bischof wird sehen, was er von dieser Kampfansage haben wird!

15

Sonntag, 24. Februar 2019, 14:53

Handlung:Begleitet von den Klängen der Orgel zieht Bischof Wollmann in die Kathedrale ein.




Liebe Gemeinde,
in der Heiligen Schrift lesen wir: "Und am dritten Tage war eine Hochzeit in Kana in Galiläa, und die Mutter Jesu war da. Jesus aber und seine Jünger waren auch zur Hochzeit geladen. Und als der Wein ausging, spricht die Mutter Jesu zu ihm: Sie haben keinen Wein mehr. Jesus spricht zu ihr: Was geht's dich an, Frau, was ich tue? Meine Stunde ist noch nicht gekommen. Seine Mutter spricht zu den Dienern: Was er euch sagt, das tut. Es standen aber dort sechs steinerne Wasserkrüge für die Reinigung nach jüdischer Sitte, und in jeden gingen zwei oder drei Maße1. Jesus spricht zu ihnen: Füllt die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan. Und er spricht zu ihnen: Schöpft nun und bringt's dem Speisemeister! Und sie brachten's ihm. Als aber der Speisemeister den Wein kostete, der Wasser gewesen war, und nicht wusste, woher er kam - die Diener aber wussten's, die das Wasser geschöpft hatten -, ruft der Speisemeister den Bräutigam und spricht zu ihm: Jedermann gibt zuerst den guten Wein und, wenn sie betrunken werden, den geringeren; du aber hast den guten Wein bis jetzt zurückbehalten. Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen in Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn."

Handlung:Es singt der Kirchenchor und es spielt das Kirchenorchester .



Liebe Gemeinde,
mit der Taufe am Jordan beginnt das Wirken Jesu. Sein erstes "Wunder" vollbringt Jesus auf einer Hochzeit: er verwandelt Wasser in Wein. Er setzt sein erstes Zeichen. Doch wofür? Es ist ein Zeichen für das Anbrechen einer neuen Zeit, einer neuen Wirklichkeit: Das Reich Gottes ist schon mitten unter Euch.
Wasser wird in Wein umgewandelt. Während Wasser das Sinnbild des Lebens ist, ist Wein etwas Edles und für den Genuss bestimmt, Man soll ihn nur in Maßen genießen.
Aber wofür steht dieses erstes Zeichen Jesu? War es nur ein "Partygag", wie man heute sagen würde, ein Kunststückchen zur Unterhaltung der Gäste? Nein, liebe Gemeinde, es war kein Partygag, als Jesus Wasser in Wein verwandelte. Dieses Wunder versinnbildlicht das Anliegen von Jesus: er verwandelt unser natürliches Leben zu einem ewigen Leben. Unser Menschsein ist mehr als nur eine Naturgegebenheit, der Mensch ist zu mehr berufen als zu einem bloßen Überleben oder Vegetieren. Der Mensch ist berufen zu einer sinnvollen Existenz, zu einem Leben, das einen besonderen Wert hat und das erkannt wird als Geschenk eines liebenden Gottes. Ein Leben mit Gott macht aus Ödland einen Garten Eden.
Das Evangelium macht auf zwei Dinge aufmerksam:
zu einen kommt Maria als Wegweiserin zu Wort: "Was er euch sagt, das tut!". Maria als weist uns den Weg zum Glück.
Zum anderen sagt Jesus zu Maria: "Was geht's dich an, Frau, was ich tue? Meine Stunde ist noch nicht gekommen." Wann aber kommt seine Stunde? Das Evangelium gibt uns eine Antwort auf diese Frage: "Amen, Amen, ich sage euch: Die Stunde kommt und sie ist schon da, in der die Toten die Stimme des Sohnes Gottes hören werden; und alle, die sie hören, werden leben."
Die Stunde der Erlösung geschieht nicht ohne das Kreuz. Es ist die große Stunde des Herrn: Tod und Auferstehung, die Gabe des ewigen Lebens.
Wir, die Gemeinde, sind zu dieser Hochzeit eingeladen, so wie geschreben steht: "Selig, die zum Hochzeitsmahl des Lammes geladen sind."
Christus ist die Gabe, "das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt". Wasser wurde zu Wein, Wein wurde zu Blut. Zu dem "Blut, das für euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden."
Amen.

Handlung:Es singt der Kirchenchor und es spielt das Kirchenorchester .


Liebe Gemeinde, wir sprechen un das Glaubensbekenntnis:

Wir glauben an den einen Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
der alles geschaffen hat, Himmel und Erde,
die sichtbare und die unsichtbare Welt.
Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott, Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserem Heil
ist er vom Himmel gekommen,
hat Fleisch angenommen
durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria
und ist Mensch geworden.
Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus,
hat gelitten und ist begraben worden,
ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.
Wir glauben an den Heiligen Geist,
der Herr ist und lebendig macht,
der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht,
der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die Propheten,
und die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche.
Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt.
Amen.

Handlung:Es singt der Kirchenchor und es spielt das Kirchenorchester .


Handlung:Messdiener bringen den Kelch mit Korporale und Kelchtüchlein und das Meßbuch zum Altar. Der Erzbischof nimmt die Schale mit dem Brot, hält sie über den Altar und spricht leise. Dann stellt er die Schale auf das Korporale. Als nächstes gießt er Wein und ein wenig Wasser in den Kelch und spricht wieder leise. Der Kelch wird anschliessend über den Altar gehalten. Auch der Kelch wird auf das Korporale gestellt. Nun verneigt sich der Erzbischof davor. Dann wäscht er sich die Hände.
Zu den Anwesenden zugewandt, spricht der Erzbischof nun:



Lasset uns beten zu Gott, dem allmächtigen Vater, daß er die Gaben der Kirche annehme zu seinem Lob und zum Heil der ganzen Welt.

Herr, unser Gott, wir bringen das Brot dar, das aus vielen Körnern bereitet, und den Wein, der aus vielen Trauben gewonnen ist. Schenke deiner Kirche, was die Gaben geheimnisvoll bezeichnen: die Einheit und den Frieden. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.

In Wahrheit ist es würdig und recht, Dir, Herr, Heiliger Vater, immer und überall zu danken durch Deinen geliebten Sohn Jesus Christus. Er ist Dein Wort, durch ihn hast Du alles erschaffen. Ihn hast Du gesandt als unseren Erlöser und Heiland: Er ist Mensch geworden durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria. Um Deinen Ratschluß zu erfüllen und Dir ein heiliges Volk zu erwerben, hat er sterbend die Arme ausgebreitet am Holze des Kreuzes. Er hat die Macht des Todes gebrochen und die Auferstehung kundgetan. Darum preisen wir Dich mit allen Engeln und Heiligen und singen vereint mit ihnen das Lob Deiner Herrlichkeit. Amen.

Hosanna in excelsis deo! Ja, Du bist heilig, großer Gott, Du bist der Quell aller Heiligkeit

Sende Deinen Geist auf diese Gaben herab und heilige sie, damit sie uns werden Leib ...

Handlung:Der Erzbischof macht ein Kreuzzeichen über Schale und Kelch.


... und Blut Deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus.
Denn am Abend, an dem er ausgeliefert wurde und sich aus freiem Willen dem Leiden unterwarf, nahm er das Brot und sagte Dank, brach es, reichte es seinen Jüngern und sprach:

Nehmet und esset alle davon: das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.

Handlung:Der Erzbischof zeigt der Gemeinde nun die konsekrierte Hostie, dann legt er sie auf die Hostienschale und macht eine Kniebeuge.


Ebenso nahm er nach dem Mahl den Kelch, dankte wiederum, reichte ihn seinen Jüngern und sprach:

Nehmet und trinket alle daraus: das ist der Kelch des neuen und ewigen Bundes, mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Tut dies zu meinem Gedächtnis.

Handlung:Der Erzbischof zeigt der Gemeinde den Kelch, dann stellt er ihn auf das Korporale und macht eine Kniebeuge.


Geheimnis des Glaubens: Deinen Tod, oh Herr verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis Du kommst in Herrlichkeit. Darum, gütiger Vater, feiern wir das Gedächtnis des Todes und der Auferstehung Deines Sohnes und bringen Dir so das Brot des Lebens und den Kelch des Heiles dar. Wir danken Dir, dass Du uns berufen hast, vor Dir zu stehen und Dir zu dienen. Wir bitten Dich: Schenke uns Anteil an Christi Leib und Blut, und laß uns eins werden durch den Heiligen Geist. Gedenke Deiner Kirche auf der ganzen Erde, und vollende Dein Volk in der Liebe, vereint mit unserem Papst Simon II. und allen Bischöfen und Erzbischöfen, unseren Priestern und Diakonen und mit allen, die zum Dienst in der Kirche bestellt sind.

Handlung:Der Erzbischof erhebt Hostienschale und Kelch und spricht:


Durch Ihn und mit Ihm und in Ihm
ist Dir, Gott, allmächtiger Vater,
in der Einheit des Heiligen Geistes
alle Herrlichkeit und Ehre
jetzt und in Ewigkeit!
Amen.

Wir haben den Geist empfangen, der uns zu Kindern Gottes macht. Darum wagen wir zu sprechen:

Vater unser im Himmel,
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Erlöse uns, Herr, allmächtiger Vater, von allem Bösen und gib Frieden in unseren Tagen. Komm uns zu Hilfe mit deinem Erbarmen und bewahre uns vor Verwirrung und Sünde, damit wir voll Zuversicht das Kommen unseres Erlösers Jesus Christus erwarten.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit. Amen.

Der Herr hat zu seinen Aposteln gesagt: Frieden hinterlasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch. Deshalb bitten wir:
Herr Jesus Christus, schau nicht auf unsere Sünden, sondern auf den Glauben deiner Kirche und schenke ihr nach deinem Willen Einheit und Frieden.

Gebt nun einander ein Zeichen des Friedens und der Versöhnung!

Handlung:Der Erzbischof bricht die Hostie über die Schale in mehrere Teile zum Zeichen, daß alle von demselben Brot essen und an dem einen Leib Christi teilhaben. Ein kleines Fragment der Hostie senkt er in den Kelch.
Der Domchor singt inzwischen :


Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt: erbarme dich unser.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt: erbarme dich unser.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünde der Welt: gib uns deinen Frieden.
Amen.

Handlung:Der Bischof macht eine Kniebeuge, nimmt ein Stück der Hostie, hält es über der Schale und spricht, zur Gemeinde gewendet, laut:


Seht das Lamm Gottes, das hinwegnimmt die Sünde der Welt.

Herr, ich bin nicht würdig, daß du eingehst unter mein Dach, aber sprich nur ein Wort, so wird meine Seele gesund.

Selig, die zum Hochzeitsmahl des Lammes geladen sind.

Handlung:Die Gläubigen, die am Abendmahl teilnehmen, kommen nach vorne, während die Orgel ertönt .

Zu jedem Abendmahlteilnehmer:


Der Leib Christi.

Handlung:Nachdem alle am Abendmahl teilgenommen und wieder ihre Plätze eingenommen haben, breitet die Arme aus:


Handlung:Es singt der Kirchenchor und es spielt das Kirchenorchester .


Der Herr beschütze dich und behüte dich,
der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir
und sei dir gnädig,
der Herr erhebe sein Antlitz auf dich und
schenke dir seine Liebe und seinen Frieden.

Handlung:Beschreibt mit der rechten Hand ein Kreuz:


Amen.

Handlung:Es singt der Kirchenchor und es spielt das Kirchenorchester .


Handlung:Unter den Klängen der Orgel zieht der Erzbischof aus der Kathedrale aus.
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16

Montag, 25. Februar 2019, 15:13

Handlung:Der Governor hat an der sonntäglichen Messe selbstverständlich partizipiert.

17

Sonntag, 19. Mai 2019, 21:37

Handlung:Begleitet von den Klängen der Orgel zieht der Bischof in die Kathedrale ein.





Liebe Schwestern und Brüder,
wir feiern diese Heilige Messe im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Handlung:Gemeinde: Amen.


Der Herr sei mit Euch.

Handlung:Gemeinde: Und mit deinem Geiste.


Wir sprechen das Schuldbekenntnis:

Handlung:Gemeinde: Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, und allen Brüdern und Schwestern, dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe - ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld. Darum bitte ich die selige Jungfrau Maria, alle Enge und Heiligen und euch, Brüder und Schwestern, für mich zu beten Gott, unserem Herrn


Der allmächtige Gott erbarme sich unser. Er lasse uns die Sünden nach und führe uns zum ewigen Leben.

Handlung:Gemeinde: Amen.


Erbarme Dich, Herr, unser Gott, erbarme Dich.

Handlung:Gemeinde: Denn wir haben vor Dir gesündigt./sim]

Erweise uns, Herr, Deine Huld.

Handlung:Gemeinde: Und schenke uns Dein Heil.


Nachlass, Vergebung und Verzeihung unserer Sünden gewähre uns der allmächtige und barmherzige Herr.

Handlung:Gemeinde: Amen.


Handlung:Es singt der Kirchenchor .


Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden den Menschen seiner Gnade. Wir loben Dich, wir preisen Dich, wir beten Dich an, wir rühmen Dich und danken Dir, denn groß ist Deine Herrlichkeit: Herr und Gott, König des Himmels, Gott und Vater, Herrscher über das All, Herr, eingeborener Sohn, Jesus Christus. Herr und Gott, Lamm Gottes, Sohn des Vaters, Du nimmst die Sünde der Welt: erbarme Dich unser; Du nimmst hinweg die Sünde der Welt: nimm an unser Gebet; Du sitzest zur Rechten des Vaters: erbarme Dich unser. Denn Du allein bist der Heilige, Du allein der Höchste: Jesus Christus, mit dem Heiligen Geist, zur Ehre Gottes, des Vaters.
Amen.

Lasset uns beten:

Barmherziger Gott. Du nimmst die Sünde ernst, aber du lässt uns die Möglichkeit zur Umkehr. Du verurteilst unsere Verfehlungen, aber du lädst uns ein zu einem neuen Anfang. Wir danken dir, dass du barmherzig bist. Gib uns den Mut umzukehren. Gib uns die Kraft, neu anzufangen. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Liebe Schwestern und Brüder,

wir lesen in der Heiligen Schrift die Offenbarung des Johannes:
Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Mehr ist nicht mehr. Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabkommen, bereitet wie eine geschmückte Braut für ihren Mann. Und ich hörte eine große Stimme von dem Thron her; die sprach: Sie da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden seine Völker sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein; und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; den das Erste ist vwergangen. Und der auf dem Thron saß sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht: Schreibe, denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss! Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst. Wer überwindet, der wird dies erwerben, und ich werde sein Gott sein und er wird mein Sohn sein. Die Feigen aber und Ungläubigen und Frevler und Mörder und Hurer und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner; deren Teil wird in dem Pfuhl sein, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod. Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, gefüllt mit den letzten sieben Plagen, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Braut zeigen, die Frau des Lammes. Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt Jerusalem herniederkommen aus dem Himmel von Gott, die hatte die Herrlichkeit Gottes; ihr Leuchten war gleich dem aller edelsten Stein, einem Jaspis, klar wie Kristall: sie hatte eine große Mauer und hatte zwölft Tore und auf den Toren zwölfr Engel und Namen darauf geschrieben, nämlich die Namen der zwölf Stämme der Israeliten: von Osten drei Tore, von Norden drei Tore, von Süden drei Tore, von Westen drei Tore. Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine und auf ihnen die zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes. Und der mit mir redete, hatte einen Messstab, ein goldenes Rohr, um die Stadt zu messen und ihre Tore und ihre Mauern. Und die Stadt ist viereckig angelegt und ihre Länge ist so groß wie die Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohr: zwölftausend Stadien. Die Länge und die Breite und die Höhe der Stadt sind gleich. Und er maß ihre Mauer: hundertvierundvierzig Ellen nach Menschenmaß, das der Engel gebrauchte. Und der Kern der Mauer war aus Jaspis und die Stadt aus reinem Gold, gleich reinem Glas. Die Grundsteine der Mauer um die Stadt waren geschmückt mit allerlei Edelsteinen. Der erste Grundstein war ein Jaspis, der zweite ein Saphier; der dritte ein Chalzedon, der vierte ein Smaragd, der fünfte ein Sardonyx, der sechste ein Sarder; der siebente ein Chrysolith, der achte ein Beryll, der neunte ein Topas, derv zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth, der zwölfte ein Amethyst. Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen, ein jedes Tor war aus einer einzigen Perle, und die Straße der Stadt war aus reinem Gold wie durchscheinendes Glas. Und ich sah keinen Tempel darin; denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, er und das Lamm. Und die Stadt bedarf keiner Sonne und keines Mondes, dass sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie und ihre Leuchte ist das Lamm. Und die Völker werden wandeln in ihrem Licht; und die Könige auf Erden werden ihre Herrlichkeit in sie bringen. Und ihre Tore werden nicht verschlossen; denn da wird keine Nacht sein. Und man wird die Herrlichkeit und die Ehre der Völker in sie bringen. Und nichts Unreines wird hereinkommen und keiner; der Gräuel tut und Lüge, sondern die geschrieben sind in dem Lebensbuch des Lammes.

Handlung:Es singt de Gemeinde .


Liebe Schwestern und Brüder,
die Offenbarung des Johannes: für viele ein Buch mit sieben Siegeln, voller Rätsel und Andeutungen. Viel ist dort zu lesen vom Gericht und vom Untergang der Welt. Und weil dies so ist, ist die Offenbarung des Johannes zu einer beliebten Lektüre christlicher Sekten, insbesondere von Weltuntergangssekten, geworden. Warum? Weil man in diesen Text alles mögliche hinein- und herauslesen kann.

Diese Weltuntergangssekten klammern sich geradezu an die im Text beschriebene Apokalypse. Viele dieser Sekten meinen, das Geschehen beschleunigen zu müssen: sie horten Waffen, bringen Menschen psychisch in ihre Abhängigkeit und bringen sie dazu Dinge zu tun, die sie normaler weise niemals tun würden. Es ist ein System der psychischen Versklavung des des Psychoterrors, und die Gewalt, die von der Führung dieser Sekten gegen die Sektenmitglieder eingesetzt wird, der wird letztlich auch gegen die Gesellschaft gerichtet, die außerhalb dieser Sekten stehen, die von der Führung dieser Sekten als das beschrieben wird, was sie selber ist: von Gott abgefallen und dämonisch.
Aber während diese Sektenführer in der Apokalypse verharren, geht der Text weiter: nach den Untergangs- und Gerichtsvisionen folgt die Vision, die wir soeben in der Lesung gehört haben: es wird einen neuen Himmel und eine neue Erde geben, Tränen und Trauer werden verschwunden sein, Gott wird in unserer Mitte wohnen und wir werden sein Volk sein.
So herrlich diese Vision ist, hat sie doch eine Reihe von Kritiker. Insbesondere die Philosophen des Kommunismus haben dem Christentum vorgeworfen, durch solche Jenseitsvisionen die hiesige Welt zu vernachlässigen und ihre Umwandlung in eine gerechtere Welt zu blockieren. "Opium für das Volk", so wurde das Christentum genannt, weil es angeblich sich darauf beschränkt, für irdisches Leid himmlischen Lohn zu versprechen. Diese Philosophen glaubten, dass Christen, die sich auf den Himmel freuen, würden diese Welt zur Hölle werden lassen.
Viele Menschen jedoch haben den Gegenbeweis angetreten: die Brüder und Schwestern in den Klöstern, die Gott und den Menschen dienen, die Brüder und Schwestern, die in den Slums dieser Welt, in den Hospizen, in den Obdachlosenheimen, in den Kinderheimen, in den Krankenhäusern, in den Familien und überall wo sonst noch Not und Verzweiflung herrschen, den Menschen Heilung und Trost spendeten.
Sie haben diese Welt menschlicher gemacht, wenn auch manchmal nur ein klein wenig. Und ihre Motivation war nicht, dass sie nichts vom Jenseits erwarteten, sondern gerade weil sie eine Vision in ihren Herzen getragen haben und tragen, wie diese Welt sein könnte. Dies nennen wir Hoffnung.
Um Hoffnung zu haben, brauchen wir Visionen. Visionen von einer besseren, gerechteren Welt, damit wir überhaupt beginnen können, diese Welt umzugestalten. Wir brauchen Visionen von unserem eigenen Leben, davon wie es sein könnte, wenn Gott es leitet, und wie unser Leben sein wird, wenn wir es in Gott vollendet sehen. Wir brauchen Visionen von unseren Mitmenschen, um zu sehen wie er sich noch entwickeln kann.
Dabei sollten wir uns davor hüten, Visionen mit Träumereien zu verwechseln. Träumereien sind Utopien, die so hoch, so weit weg und so unerreichbar sind, dass wir nur frustriert sind, wenn wir die Wirklichkeit betrachten und die Erfolglosigkeit unseres Handelns.
Träume von Vollkommenheit können lähmen. Sie bereiten Freude, solange der Traum anhält, erweisen sich im Alltag aber als wenig bis gar nicht hilfreich.
Träume von Visionen zu unterscheiden, ist nicht immer ganz so einfach, manchmal kommt es vor, dass sich Träume und Visionen vermischen. Wkir aber können wir Träume und Visionen unterscheiden?
Visionen kommen von Gott, Träume entspringen unserer Phantasie.
Und während uns Visionen in Augenblicken des Glücks geschenkt werden, machen wir uns Träume meistens dann, wenn wir unzufrieden sind.
Visionen kommen aus dem Gebet oder ermuntern uns zum Gebet; Träume werden durch das Gebet nur gestört.
Visionen erwecken Hoffnung auf eine bessere Zeit ohne zu verschleiern, dass es bis dahin ein mühseliger Weg ist; Träume kennen keinen Weg.

Der wichtigste Unterschied zwischen Vision und Traum aber wird im Evangelium genannt: Visionen ermuntern zur Liebe. lassen Quellen der Liebe und Freude in uns wach werden und sprudeln. Ohne die Liebe der Menschen zueinander wird das Leben öde und leer. Christus ist der Lehrer der Menschenliebe.
Liebe Schwestern und Brüder, Gott hat eine Vision, was aus der Welt werden kann. Gott hat eine Vision, was aus Eurem Leben werden kann. Gott hat eine Vision, was aus dem Menschen werden kann.
Fragt Gott nach diesen Visionen im Gebet. Denn Ihr, wir alle brauchen Visionen zum Leben.
Amen.
Erzbischof Karl Wollmann
Erzbischof Emeritus von Tisano
Bischof von Octavia
Metropolitan Administrator Sede plena der Territorial Abbey of the Most Holy Trinity

18

Sonntag, 14. Juli 2019, 18:10

Handlung:Begleitet von den Klängen der Orgel zieht Erzbischof Wollmann in die Kathedrale ein.






Der Herr sei mit Euch.

Handlung:Gemeinde: Und mit deinem Geiste.


Wir sprechen das Schuldbekenntnis:

Handlung:Gemeinde: Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, und allen Brüdern und Schwestern, dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe - ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld. Darum bitte ich die selige Jungfrau Maria, alle Enge und Heiligen und euch, Brüder und Schwestern, für mich zu beten Gott, unserem Herrn


Der allmächtige Gott erbarme sich unser. Er lasse uns die Sünden nach und führe uns zum ewigen Leben.

Handlung:Gemeinde: Amen.


Erbarme Dich, Herr, unser Gott, erbarme Dich.

Handlung:Gemeinde: Denn wir haben vor Dir gesündigt./sim]

Erweise uns, Herr, Deine Huld.

Handlung:Gemeinde: Und schenke uns Dein Heil.


Nachlass, Vergebung und Verzeihung unserer Sünden gewähre uns der allmächtige und barmherzige Herr.

Handlung:Gemeinde: Amen.



Handlung:Es singt der Kirchenchor .



Liebe Brüder und Schwestern,
wir lesen in der Heiligen Schrift nach Lucas aus dem 10. Kapitel:
"Und siehe, da stand ein Gesetzeslehrer auf, versuchte ihn und sprach: Meister, was muss ich tun, dass ich das ewige Leben erwerbe? Er sprach zu: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest Du? Er antwortete und sprach: 'Du sollst den Herrn, Deinen Gott lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all Deiner Kraft und Deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie Dich selbst'. Er aber sprach zu ihm: Du hast recht geantwortet; tu das, so wirst Du leben. Er aber wollte sich selbst rechtfertigen und sprach zu Jesus: Wer ist denn mein Nächster? Da antwortete Jesus und sprach: Es war ein Mensch, der ging von Jerusalem hinab nach Jericho und fiel unter die Räuber; die zogen ihn aus und schlugen ihn und machten sich davon und ließen ihn halb tot liegen. Es traf sich aber, dass ein Priester dieselbe Straße hinabzog; und als er ihn sah, ging er vorüber. Desgleichen auch ein Levit: Als er zu der Stelle kam und ihn sah, ging er vorüber. Ein Samariter aber, der auf der Reise war, kam dahin; und als er ihn sah, jammerte es ihn; und er ging zu ihm, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm, hob ihn auf sein Tier und brachte ihn in eine Herberge und pflegte ihn. Am nächsten Tag zog er zwei Silbergroschen heraus, gab sie dem Wirt und sprach: Pflege ihn; und wenn Du mehr ausgibst, will ich Dir's bezahlen, wenn ich wiederkomme. Wer von diesen dreien, meinst Du, ist der Nächste geworden dem, der unter die Räuber gefallen war? Er sprach: der die Barmherzigkeit an ihm tat. Da sprach Jesus zu ihm: So geh hin und tu desgleichen!

Liebe Brüder und Schwestern,
was muss ich tun, dass ich das ewige Leben erwerbe? Diese Frage des Gesetzeslehrers ist aktuell seit ewigen Zeiten. Und die Antwort lautet : "Du sollst den Herrn, Deinen Gott lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und mit all Deiner Kraft und Deinem ganzen Gemüt, und deinen Nächsten wie Dich selbst." An anderer Stelle, bei Micha im 6. Kapitel, lesen wir: "Es ist Dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der Herr von Dir fordert: nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor Deinem Gott."
Diese Gebote fasst Jesus in seinem Gleichnis vom guten Samariter anschaulich zusammen, getreu seiner Worte: "Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan."
Jesus weißt deutlich auf die göttlichen Tugenden der Liebe und Barmherzigkeit hin, und fordert uns auf ihnen nachzueifern. Und Jesus gibt noch eine Antwort, nämlich auf die Frage, wer mein Nächster ist. Ist es meine Familie, sind es meine Freunde, Bekannte, Verwandte? Jesus sagt: Du kannst Deinen nächsten sehen, wenn Du die Welt mit offenen Augen und mit Empathie betrachtest. Meistens tritt dein Nächster dann vor deine Augen, wenn du es am wenigsten erwartest. Und er tut dies unangemeldet und ungefragt. Derjenige ist dein Nächster, der deine Hilfe braucht.
Im Gleichnis vom guten Samariter sehen drei Menschen die Not und Hilfebedürftigkeit eines anderen Menschen. Doch nur einer von Ihnen sieht nicht nur, er empfindet auch. Er empfindet Mitleid, die ihn dazu bringt, barmherzig zu sein, sich seines in Not geratenen Mitmenschen anzunehmen.
Wo immer wir Menschen in Not begegnen, da begegnen wir unserem Nächsten, da begegnen wird Jesus. Uns in Liebe und Barmherzigkeit um ihn zu kümmern, das ist der Weg, das ewige Leben zu erlangen.
Amen.

Handlung:Es singt der Nonnenchor vom St. Marienkloster .



Liebe Schwestern und Brüder, lasst uns gemeinsam das Glaubensbekenntnis sprechen
Wir glauben an den einen Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
der alles geschaffen hat, Himmel und Erde,
die sichtbare und die unsichtbare Welt.
Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit:
Gott von Gott, Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater;
durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserem Heil
ist er vom Himmel gekommen,
hat Fleisch angenommen
durch den Heiligen Geist von der Jungfrau Maria
und ist Mensch geworden.
Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus,
hat gelitten und ist begraben worden,
ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten;
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.
Wir glauben an den Heiligen Geist,
der Herr ist und lebendig macht,
der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht,
der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die Propheten,
und die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche.
Wir bekennen die eine Taufe zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt.
Amen.



Liebe Brüder und Schwester, lasst uns beten, wie Jesus uns gelehrt hat:
Vater unser im Himmel,
Geheiligt werde Dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn Dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.




Handlung:Der Bischof breitet seine Arme zum Segen aus:


Der Herr beschütze dich und behüte dich,
der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir
und sei dir gnädig,
der Herr erhebe sein Antlitz auf dich und
schenke dir seine Liebe und seinen Frieden.

Handlung:Beschreibt mit der rechten Hand ein Kreuz:


Amen.


Handlung:Unter den Klängen der Orgel verlässt Erzbischof Krollmann die Kathedrale.
Erzbischof Karl Wollmann
Erzbischof Emeritus von Tisano
Bischof von Octavia
Metropolitan Administrator Sede plena der Territorial Abbey of the Most Holy Trinity