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Quinn Michael Wells

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881

Dienstag, 5. Februar 2013, 17:59

Madam President,

GÄBE es eine Mehrheit für Strafen wie beispielsweise das Abhacken der Hand nach einem Diebstahl, würde sie das humaner oder menschenverträglicher machen? Oder würde sie das entschuligen?

Quinn Michael Wells, Laureate of the Presidential Honor Star

Former (XXXVII.) Vice President of the US | Former Senator of Astoria State | Former SotI | Former Vice-Presidential Nominee | Former Speaker of the Assembly
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Bob O'Neill

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882

Dienstag, 5. Februar 2013, 18:05

Und was hat der Mörder gemacht, als er mordete? Über das Leben und den Tod Einzelner gerichtet. Obwohl er es nicht durfte.

Ich stimme der Präsidentin zu, dass eine Debatte legitim ist, aber einen Mörder zum Opfer zu machen geschmacklos und absolut nicht hinnehmbar ist.
Robert 'Bob' O'Neill (R)
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Luciano Marani

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883

Dienstag, 5. Februar 2013, 18:06

Wir haben Prügelstrafen abgeschafft. Prügelstrafen waren Strafen am Leib eines Täters. Wir haben also die Körperverletzung am Täter als Strafe abgeschafft. Auch die Folter an Geist und Körper ist verboten. Doch den Tod kann man nur herbeiführen, wenn man auch den Körper verletzt. Die Körperverletzung ist ein Durchgangsstadium zum Tode. Wie kann man nur diese Argumentation aufrecht erhalten und auch noch mit dem Gefühl der Rechtschaffenheit vertreten, dass man Körperverletzungen an Tätern missbilligt, den Tod inform einer höchstqualifizierten Körperverletzung aber als billige Strafe empfindet?

Anders herum könnte ich ja unter größter Anspannung des Gewissens unter rein logischer Betrachtung ja durchaus noch verstehen, dass man den Tod missbilligt, aber Körperverletzungen zuließe.
Luciano Marani
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Quinn Michael Wells

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884

Dienstag, 5. Februar 2013, 18:12

Und was hat der Mörder gemacht, als er mordete? Über das Leben und den Tod Einzelner gerichtet. Obwohl er es nicht durfte.

Ich stimme der Präsidentin zu, dass eine Debatte legitim ist, aber einen Mörder zum Opfer zu machen geschmacklos und absolut nicht hinnehmbar ist.


Spinnen wir das weiter, hätte also nach der Durchführung des Todesurteils auch der Henker den Tod verdient? Auge um Auge, Zahn und Zahn, und die Welt ist voll zahnloser Blinder.

Quinn Michael Wells, Laureate of the Presidential Honor Star

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Lindsey McIlroy

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885

Dienstag, 5. Februar 2013, 19:02

Gut, darüber lässt sich streiten. Dieselbe Argumentation funktioniert mit lebenslanger Freiheitsstrafe nämlich auch. Der verurteilte ist Opfer des Staates, der ihm sein höchstes Gut, seine Freiheit genommen hat.


In der Tat, würde man diese Debatte auf einem rein philosophischen Level führen, stellte sich diese Frage wirklich. Darf eine Gesellschaft die auf der Idee der Freiheit des Einzelnen beruht, überhaupt eine einzige Strafe verhängen als die Verbannung aus dieser Gesellschaft? Pragmatisch betrachtet ja, denn der Freiheit des Einzelnen steht natürlich ein Schutzbedürfnis der Gesellschaft gegenüber, v.a. weil wir unsere Verbrecher ja nicht nach Aurora deportieren können. Wenn aber Freiheitsentzug den Zweck erfüllt, muss die Todesstrafe eben nicht sein, v.a. weil sie - verglichen mit Ländern die sie nicht haben - nicht abschreckend wirkt. Ein wichtiger Aspekt ist dazu, daß auch unser Rechtssystem nicht unfehlbar ist: Es gibt genügend Fälle, in denen noch nach Jahrzehnten - z.B. im Zuge neuer Methoden wie der DNA Analyse - Fehlurteile aufgedeckt werden konnten. Wenn jemand 20 Jahre unschuldig im Gefängnis sitzt ist das schon schlimm genug. Die Todesstrafe ist aber unumkehrbar.
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Lindsey McIlroy (D-FL)
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Steve McQueen

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886

Dienstag, 5. Februar 2013, 20:44

Warum führen wir die Debatte nicht gleich ökonomisch?
There is many a boy here today who looks on war as all glory, but, boys, it is all hell. You can bear this warning voice to generations yet to come. I look upon war with horror.

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Elizabeth Hamilton

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887

Dienstag, 5. Februar 2013, 22:31

Wenn aber Freiheitsentzug den Zweck erfüllt, muss die Todesstrafe eben nicht sein, v.a. weil sie - verglichen mit Ländern die sie nicht
haben - nicht abschreckend wirkt.

Das ist so empirisch auch nicht bewiesen. Wir wissen nicht, wie die Mordrate in den USA aussähe, wenn es die Todesstrafe nicht geben würde. Der Verweis auf andere Länder hinkt immer, weil es viele Einflussfaktoren gibt. Von daher wehre ich mich dagegen anzuerkennen, dass die Todesstrafe keine Abschreckungswirkung hat. Das könnte nur durch ihre Abschaffung herausgefunden werden.

Zitat

Ein wichtiger Aspekt ist dazu, daß auch unser Rechtssystem nicht unfehlbar ist: Es gibt genügend Fälle, in denen noch nach Jahrzehnten - z.B. im Zuge neuer Methoden wie der DNA Analyse - Fehlurteile aufgedeckt werden konnten. Wenn jemand 20 Jahre unschuldig im Gefängnis sitzt ist das schon schlimm genug. Die Todesstrafe ist aber unumkehrbar.

Das kann ich wohl nicht abstreiten und ich bedauere jeden einzelnen dieser Fälle. Aber mit der heutigen Technik, Beweisführung und moralischem Bewusstsein der zuständigen Richter, die Todesstrafe nur bei besonders klaren, harten Fällen anzuwenden, glaube ich dass dieses Risiko kaum noch gegeben ist.


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Bob O'Neill

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888

Dienstag, 5. Februar 2013, 22:42

Schon wieder diese mysteriösen "Fehlurteile". :rolleyes
Robert 'Bob' O'Neill (R)
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889

Mittwoch, 6. Februar 2013, 18:46

Halten Sie die Justiz in Astor für unfehlbar, Congressman? - Da haben Sie wohl weit gefehlt. ;)

David J. Clark (D-NA)

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Bob O'Neill

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890

Mittwoch, 6. Februar 2013, 18:53

Natürlich gibt es Urteile, die einer nochmaligen rechtlichen Überprüfung nicht vollständig Stand halten würden. Aber Fehlurteile, bei denen die Todesstrafe verhängt worden ist? Nein, da gibt es nur ein einziges Urteil, und die Todesstrafe hat das Gericht hier zurecht verhängt und nur ein Präsident namens Monroe verhindert.
Robert 'Bob' O'Neill (R)
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891

Mittwoch, 6. Februar 2013, 20:12

SimOff: (Klicken, um Beitrag zu lesen)
Das bringt doch so einfach nichts, Leute. ir brauchen verbindliche Quellen für Statistiken

David J. Clark (D-NA)

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Lindsey McIlroy

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892

Mittwoch, 6. Februar 2013, 21:11

SimOff: (Klicken, um Beitrag zu lesen)
Auch ich wiederhole mich da gern: Wir können gar nicht anders, als hier auf das RL zurückzugreifen! Ich stimme ja zu: RL Statistiken sollten nicht dazu missbraucht werden, damit die jeweils gewünschte Polemik zu erzeugen. Aber genau darum habe ich es bewußt vage gehalten und eben nicht von 1000 Fehlurteilen in den letzten 20 Jahren gesprochen. Ich finde hier bist Du inkonsequent. Du unterstützt ja durchaus die Idee von 210 Mio. virtuellen US Bürgern und einer entsprechenden Ausgestaltung, gehst aber davon aus, daß auch im simon nur das relevant ist, was hier im Forum WIRKLICH passiert. Wenn es danach geht, könnten wir uns den ganzen Federal Panel code sowie jedes andere Gesetz sparen.
With kind regards
Lindsey McIlroy (D-FL)
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Steve McQueen

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893

Donnerstag, 7. Februar 2013, 14:36

SimOff: (Klicken, um Beitrag zu lesen)
Ah, also sitzt 1% unserer Bevölkerung im Knast und Astor ist massiv verschuldet?
Herrlich diese Rosinenpickerei.
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894

Freitag, 8. Februar 2013, 09:40

SimOff: (Klicken, um Beitrag zu lesen)
Ich finde auch, dass wir ein paar statistische Daten bräuchten. Das würde Sims irgendwie erleichtern, wenn man sich nicht immer zuerst drüber streiten muss, ob die Zahlen stimmen ;)


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895

Freitag, 8. Februar 2013, 13:56

SimOff: (Klicken, um Beitrag zu lesen)
Schafft doch per Gesetz eine Bundesbehörde, welche sich mit der Erfassung von statistischem Material befasst.

Lindsey McIlroy

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896

Freitag, 8. Februar 2013, 20:33

SimOff: (Klicken, um Beitrag zu lesen)
Ah, also sitzt 1% unserer Bevölkerung im Knast und Astor ist massiv verschuldet?
Herrlich diese Rosinenpickerei.


Und was spricht dagegen, daß es so ist? - So oder so sitzt ein gewisser Anteil der US Bevölkerung im Knast und von den 210 Millionen wurde eben auch bestimmt schon jemand hingerichtet. Ich habe ja die Zahlen auch bewußt offen gelassen. Unabhängig davon wäre ich auch deswegen dafür, solche Statistiken zu übertragen, weil sie uns einfach mit eimem Ist-Zustand konfrontieren mit dem wir uns auseinandersetzen müssen, ob sie uns gefallen oder nicht. Wenn wir erst in einem Ausgestaltungsthread diskutieren, wie viele Analphabeten oder Gefängnisinsassen es nun geben soll, dann verlagert sich die Debatte darüber schon in den Ausgestaltungsthread und findet dann in der politischen Arena nicht mehr statt...
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Lindsey McIlroy (D-FL)
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Luciano Marani

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897

Samstag, 9. Februar 2013, 02:55

Es ist zwar kein jambischer Senar, aber:
    Statistiken gefährden politische Karrieren.
Und das gilt sowohl aktiv wie passiv.
Luciano Marani
XXXVII. President of the United States

Luciano Marani

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898

Samstag, 9. Februar 2013, 03:10

Was die aktuelle Resolution beider Häuser betrifft:
Der Kongress muss es endlich einmal lernen! Es ist nicht sein Recht, die Finger an Rechte anzulegen, die er in eigener Arroganz "gewährt" hat. Rechte sind keine Geschenke der Regierung - zu welcher der Kongress gehört - verliehen. Sie erwachsen nicht aus hoheitlicher Verleihung von oben, sondern aus gewachsener Menschwerdung. Die Möglichkeiten des Kongresses, auf alles und jeden Einfluss zu nehmen, und damit auch auf die Grundrechte - haben ihn ... "arrogant" werden lassen - eine Unart, weit verbreitet unter den Politikern, nicht nur bei den jungen, sondern auch bei den Älteren mit weit mehr Erfahrung.

"Aus den Reihen des Volkes gewählt, um für das Volk zu sprechen."
"Geben Sie uns Ihre Stimme, auf dass Sie selbst verstummen."

Die Mitglieder des Kongresses sollten sich daran erinnern, dass sie vornehmlich anderen dienen und nicht sich selbst!
Luciano Marani
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899

Mittwoch, 13. Februar 2013, 14:51

Kann es sein, dass die Nominierung des Chief of Staff of the Air Force untergegangen ist? Ich will in keinster Weise ungeduldig wirken, ich halte es nur für möglich, da die später erfolgte Nominierung von Ms. Paulson bereits bearbeitet wurde ;)


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Marc Peterson

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Sonntag, 24. Februar 2013, 21:20

Sind die Standing Rules aktuell? Ich frage, weil die Ausschüsse fehlen, obwohl deren Einrichtung beide Kammern zustimmten.
Marc Peterson Xanathos
Mayor of the City of Astoria

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