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Dienstag, 11. November 2014, 14:18

Facts please!

Zur Diskussion :
Astor hat 67,8% der Einwohner der RL-USA. - Von den letzten, nicht auf Schätzungen basierenden Zahlenzur Todesstrafe dort ausgehend, müssten in Astor im Jahre 2012 etwa 53 Menschen zum Tode verurteilt worden sein.
Diese Zahl schlage ich als realistische Grundlage für die Sim vor und bitte noch mal, über die Einführung einer Spielleitung o.ä. nachzudenken, die so etwas verbindlich festlegen kann. Jedes Mal abstimmen ist unpraktikabel.





Zur Umfrage:

Vorgeschlagen wurde, einen Katalog mit Ereignissen und Auswirkungen auf Bundeshaushaltsentscheidungen zu entwerfen, die für alle Mitspieler bindend wären. Ein "ist mir egal" gibt es nicht, denn das wäre im Grund ein "ja".

David J. Clark (D-NA)

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Timothy Ford

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Dienstag, 11. November 2014, 14:27

53 halte ich für Übertrieben. Wie ist das den in RL USA?
Einführung einer Spielleitung

Da werde ich mich gegenstellen

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Dienstag, 11. November 2014, 14:33

Dort sind es, wie die angegebene Quelle zeigt 79, 1994 waren es sogar 315. Das auf Astor umgerechnet ergibt - abgerundet - 53. Die Zahlen stammen übrigens vom BJS, einer US-Bundesbehörde.

Was spricht denn gegen eine Spielleitung? - Dann würde nämlich endlich das Erfinden von Fakten aufhören.

David J. Clark (D-NA)

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Quinn Michael Wells

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Dienstag, 11. November 2014, 14:35

Diese Zahl schlage ich als realistische Grundlage für die Sim vor und bitte noch mal, über die Einführung einer Spielleitung o.ä. nachzudenken, die so etwas verbindlich festlegen kann. Jedes Mal abstimmen ist unpraktikabel.


Da bin ich sehr dafür. Wichtige Aufgaben wären Schaffen einer statistischen Grundlage, Einspielen von simulationsfördernden Ereignissen sowie Schlichtung von Streitigkeiten über fehlende Kontinuität in einzelnen Sims.

Quinn Michael Wells, Laureate of the Presidential Honor Star

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Tünde Mária Varga

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Dienstag, 11. November 2014, 21:00

Ich persönlich sehe ebenfalls keinen dringenden Bedarf eine Spielleitung einzusetzen, in gewissen Bereichen wären einzig etwas mehr Absprachen von Vorteil.

Zur Zahl: Bis Ford hier eingestiegen ist wurden relativ wenig Straftaten gesimmt, daher halte ich 53 Verurteilung für bedeutend zu hoch.

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Dienstag, 11. November 2014, 21:06

Es geht ja auch nicht unbedingt um das, was gesimt wird (die meisten IDs sind hier besser gestellt und nicht ein Spiegelbild der Gesellschaft) - oder, anders gesagt:
Dass nicht nur auf die Handlungen der hier simulierten IDs abgestellt werden kann, scheint mir klar.

Für die Todesstrafe müssen wir uns hier irgendwie eine Lösung basteln, aber das kann doch nicht der Weg für die Zukunft sein, wegen jeder kleinen Statistik eine Urabstimmung durchzuführen. Ob man es nun Spielleitung oder "Die Weisen" nennt, ist Schnuppe. Nur irgendeiner Autorität bedarf es meiner Meinung nach, die festlegen kann, woran sich dann alle zu halten haben. Diese Gruppe sollte dann so besetzt sein, dass sie von allen als neutral anerkannt werden kann.

David J. Clark (D-NA)

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Dienstag, 11. November 2014, 21:13

die meisten IDs sind hier besser gestellt und nicht ein Spiegelbild der Gesellschaft

Stimmt, aber ebenso wenig ist Astor eine Kopie der RL-USA. Ich erachte daher eine Zahl unter 20 Verurteilungen für passender.

Für die Todesstrafe müssen wir uns hier irgendwie eine Lösung basteln, aber das kann doch nicht der Weg für die Zukunft sein, wegen jeder kleinen Statistik eine Urabstimmung durchzuführen.

Bisher gab es eigentlich nur in finanzpolitischen Fragen Probleme die einer verbindlichen Grundlage bedurft hätten bzw. immer noch bedürfen. Daraus ergibt sich aber nicht wirklich der Bedarf einer Spielleitung. Ein grosser Pluspunkt den wir bisher gegenüber anderen MNs haben ist doch gerade das die Simulation sehr frei ist.

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Dienstag, 11. November 2014, 21:26

Was ist mit Umweltverschmutzung, (Selbst)mordrate, Häufigkeit anderer Straftaten, Börsenkurse, Wechselkurse, Obdachlosigkeit etc.? - All das sind Themen, die die Regierung möglichst gut und die Opposition möglichst schlecht darstellen will. Wenn es nicht 50 verschiedene - willkürliche - Werte geben soll, muss man sich auf einen einigen. Großartig beschränkt wird die Sim dadurch nicht.
Man könnte jetzt Fords Krankengeschichte als einen weiteren Punkt anführen, hatte er sich doch für eine Erkrankung entschieden und hat dann den Verlauf wider jeder Realität simuliert. ob das reguliert werden sollte, ist dann ein anderes Thema.

David J. Clark (D-NA)

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Mosby M. Parsons

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Dienstag, 11. November 2014, 21:51

Also ich habe kein Problem, in Laurentiana eine Umfrage über vollzogene und noch anstehende Hinrichtungen zu machen und das dann als gesetzt anzusehen. Dazu brauche ich keine Spielleitung. Und was die anderen Staten für Zahlen produzieren, ist deren Sache.
Mosby M. Parsons

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Natalie Holland

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Dienstag, 11. November 2014, 21:54

Wichtiger als nackte Zahlen sind für eine Diskussion oftmals Denkgesetze, logische Zusammenhänge und praktische Lebenserfahrung. Wie etwa in der Diskussion über die Todesstrafe.

Es ist letztlich irrelevant, ob es pro Jahr rund 50, 100 oder 250 Hinrichtungen gibt. Ebenso wie irrelevant ist, ob pro Jahr nun 1, 10 oder 25 Todeskandidaten wegen nachträglich erwiesener Unschuld rehabilitiert und freigelassen werden.

Die Debatte über die Todesstrafe kann man auch ohne exakte Zahlen anhand von Logik und Erfahrung führen:

In einem Rechtsstaat der die Todesstrafe androht wird nur für eine Minderheit der nach seinen Gesetzen mit der Todesstrafe bedrohten abgeurteitenb Verbrechen auch ein Todesurteil ausgesprochen. Weil eben zahlreiche Faktoren zu berücksichtigen sind, im Zweifel die mildere Strafe zu verhängen ist und gerade in Astor ja noch Absprachen zwischen Anklage und Verteidigung hinzukommen.

In einem Rechtsstaat kann jede Gerichtsentscheidung überprüft und das Ergebnis der Überprüfung noch mal überprüft werden. Wenn ein Verurteilter noch das allerletzte Rechtsmittel ausschöpft - und das ist bei Todesurteilen regelmäßig der Fall - dauert es ohne Weiteres zehn Jahre und mehr bis zu einer endgültigen Entscheidung. So was kostet Unsummen an Geld und am Ende sind noch weniger Todesurteile übrig als in der allerersten Instanz verhängt wurden.

Das sind ja die im Wesentlichen von mir genannten Argumente, und sie beruhen wie gesagt ganz einfach auf Logik und Erfahrung. Irgendwelche Zahlen machen sie nicht stärker oder schwächer.

Natürlich könnten wir jetzt festlegen: In Astor gibt es kaum Morde, wenn doch mal einen dann wird bei 100% der Schuldsprüche die Todesstrafe verhängt und ein paar Monate später vollstreckt, Fehlurteile sind nicht bekannt. Sonderlich realistisch wäre das aber nicht. ;)
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Tünde Mária Varga

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Dienstag, 11. November 2014, 21:57

Wenn ein Verurteilter noch das allerletzte Rechtsmittel ausschöpft - und das ist bei Todesurteilen regelmäßig der Fall - dauert es ohne Weiteres zehn Jahre und mehr bis zu einer endgültigen Entscheidung. So was kostet Unsummen an Geld und am Ende sind noch weniger Todesurteile übrig als in der allerersten Instanz verhängt wurden.

Der astorische Rechtsweg ist aber bei weitem nicht solang und unsere Gerichte doch etwas schneller. :vertrag

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Dienstag, 11. November 2014, 22:43

Der astorische Rechtsweg ist aber bei weitem nicht solang und unsere Gerichte doch etwas schneller. :vertrag


Außer Valentine und Libertas treffen vor Gericht aufeinander... :crazy

...geht mal weiter das Urteil schreiben, damit das noch vor Weihnachten fertig wird 8-) :hm



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Gaius Libertas

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Dienstag, 11. November 2014, 22:52

Falsch betont:
Der astorische Rechtsweg ist aber bei weitem nicht solang und unsere Gerichte doch etwas schneller. :vertrag

Eben wegen der 4. Dimension will niemand freiwillig vor den Supreme Court ... ;)
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Dienstag, 11. November 2014, 22:54

Was?

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Dienstag, 11. November 2014, 22:57

Der astorische Rechtsweg ist aber bei weitem nicht solang und unsere Gerichte doch etwas schneller. :vertrag


In Prozessen die vor einem Bundesdistriktgericht ihren Anfang nehmen ist er genauso lang wie etwa in den realen USA auch: Bundesdistriktgericht -> Bundesberufungsgericht -> Oberster Gerichtshof.

Zudem entscheiden in Mordsachen Geschworene. Berufsrichter an höheren Gerichten können deren Entscheidungen zwar aufheben wenn sie sie für fehlerhaft befinden, aber gemäß Common Law keine eigenen Tatsachenfeststellungen treffen. Das können nur Geschworene. Aufgehobene Urteile sind also zwecks einer neuen Verhandlung zurückzuverweisen. Und deren Ergebnis kann dann wieder angefochten werden usw. Bis ein Urteil mal rechtskräftig wird oder eine Seite aufgibt.

Und das kann jedenfalls die Exekutivperioden mehrerer Präsidenten lang dauern. ;)
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Dienstag, 11. November 2014, 23:01

Im Vergleich dazu brauchen wir längere Amtszeiten. :vertrag :D

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Dienstag, 11. November 2014, 23:06

In Prozessen die vor einem Bundesdistriktgericht ihren Anfang nehmen ist er genauso lang wie etwa in den realen USA auch: Bundesdistriktgericht -> Bundesberufungsgericht -> Oberster Gerichtshof.

Zudem entscheiden in Mordsachen Geschworene. Berufsrichter an höheren Gerichten können deren Entscheidungen zwar aufheben wenn sie sie für fehlerhaft befinden, aber gemäß Common Law keine eigenen Tatsachenfeststellungen treffen. Das können nur Geschworene. Aufgehobene Urteile sind also zwecks einer neuen Verhandlung zurückzuverweisen. Und deren Ergebnis kann dann wieder angefochten werden usw. Bis ein Urteil mal rechtskräftig wird oder eine Seite aufgibt.


Dabei ist zu beachten, dass das US System keine Unterscheidung zwischen Berufung und Revision trifft. Wir würden die meisten Rechtsmittel wohl der Revision zuordnen. Für die Erfolgsaussichten aller Rechtsmittelverfahren habe ich eine Quote von 8 oder 18 % im Kopf.
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Dienstag, 11. November 2014, 23:12

Für die Erfolgsaussichten aller Rechtsmittelverfahren habe ich eine Quote von 8 oder 18 % im Kopf.


Also vom Parkticket bis hin zum Mordprozess. Die Erfolgsquote von Berufungen gegen Todesurteile dürfte schon auf Grund der Bedeutung der Sache und der damit verbundenen umfangreicheren Prüfung überdurchschnittlich sein. Zudem: Bundesdistriktgericht spricht den Angeklagten schuldig und verurteilt ihn zum Tode. Berufung. Sim-off-Monate später entscheidet das Berufungsgericht gegen den Angeklagten. Weitere Berufung. Wieder Sim-off-Monate später entscheidetd auch der OGH gegen den Beklagten. Das ist der wohl einfachste Fall und selbst der dauert eine Sim-on-Ewigkeit bis zu einem endgültigen Urteil. ;)
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Mittwoch, 12. November 2014, 08:02

Stimmt, aber ebenso wenig ist Astor eine Kopie der RL-USA. Ich erachte daher eine Zahl unter 20 Verurteilungen für passender.


Da kriegt man ein Problem: Du bastelst dir hier Zahlen nach deinem persönlichen Gusto. Clarks Zahlen haben einen nachvollziehbaren Hintergrund, diesen Zahlen kann also niemand vorwerfen, sie seien irgendwie aus politischen Gründen in dieser Höhe entstanden.

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Mittwoch, 12. November 2014, 14:15

Meine Zahlen stützen wie gesagt darauf ab das bisher wenig entsprechende Delikte simuliert wurden. Am besten wäre es aber hier schlicht auf Zahlen zu verzichten, die Moralschiene dürfte doch reichen.