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Beiträge: 691

Beruf: CEO of the Anderson Group

Wohnort: Freeport City, Peninsula

Bundesstaat: Serena

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21

Mittwoch, 30. April 2008, 16:41

Zitat

Original von Anthony J. Davenport
Nein, nein, keine Angst, ich zieh nicht nach Peninsula.... *lacht*

Schade, ist ein schöner Bundesstaat mit einer schönen Verfassung ... :D

EDIT:

P.S.: Welcome back!
Ronald Anderson
-----------------------------
CEO of Anderson Company

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ronald Anderson« (30. April 2008, 16:42)


Anthony J. Davenport

Moderate Republican

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Wohnort: Red Beach, SE

Bundesstaat: Serena

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22

Mittwoch, 30. April 2008, 16:44

Zitat

Original von Ronald Anderson
schönen Verfassung ... :D



*diesen Teil ausschneidet uns sich im 500facher vergösserung an die Wand klebt* :D


Zitat

P.S.: Welcome back!


Danke ;)
Anthony Jesse Davenport [R-SE]

Shana Jefferson

Former President of the United States

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Beruf: Tierärztin

Wohnort: New Alcantara

Bundesstaat: -

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23

Mittwoch, 30. April 2008, 21:20

Wem es Befriedigung verschafft, der mag das jetzt elegisch als Abwälzen irgendeiner von ihm ausgemachten "Schuld" auf andere beklagen, wem es hier jedoch noch um etwas anderes geht als eigene Unzufriedenheit worüber auch immer zu kanalisieren, der wird nicht umhin kommen einzuräumen, dass Astor bzw. seine Spielerschaft insgesamt in gewissen strukturellen Problemen gefangen ist, welche eine ereignisreiche Simulation erheblich erschweren.

Die Ansicht einiger MN-Spieler - und dabei insbesondere solcher, die selbst keinerlei Ämter innehalten und somit komfortabel sicher davor sind aufgefordert zu werden, sich einmal an die eigene Nase zu fassen - dass der Regierungschef oder die Regierung die Alleinunterhalter und Aktiviätsgeneratoren zu sein haben kenne ich seit langem, und meine Einschätzung derselben als kompletter Blödsinn ist seit jeher und bis zum heutigen Tage ungebrochen.

Der kreative Teil der astorischen Staatsorganisation etwa ist systematisch nicht der Präsident oder die Administration, sondern der Kongress. Aber was tut dieser seit langem anderes, außer bei oftmals spärlichster Abstimmungsbeteiligung Verträge abzunicken oder am Wahlrecht herumzudoktern? Wo sind die fantasievollen und kontroversen Initiativen, die zu Redeschlachten und Kampfabstimmungen führen? Wo sind die Vorstöße gerade entgegen der Marschrichtung der Administration, die diese zwingen ihnen öffentlich entgegenzutreten und z. B. ein präsidiales Veto gegen ein Gesetz anzudrohen oder einzulegen?

Ganz ehrlich: säße ich im Kongress wüsste ich auch nicht, wo ich sie hernehmen sollte. Die klassische Politiksimulation ist schon lange zum Erliegen gekommen, worüber man sich früher die Finger wund getippt hat ist heute entweder "simulationsschweinisch" oder gilt als uninteressant weil "substanzlos", da es keinen praktischen Effekt auf die Simulation hat und nur als Gesetz in den Archiven verstaubt. Was bleibt also großartig anderes Feinabstimmungen Z. B. an den Durchführungsbestimmungen zu den Wahlen, und die Außenpolitk?

Tja, die Außenpolitik... Zunächst einmal gibt es nicht mehr allzu viele aktive Staaten, die als mit Astor, d. h. seinem Simulationskonzept und seiner geografischen Einbindung, kompatibel empfunden werden. Interaktionspartner sind rar, und selbst wenn man sie findet steht man wiederum vor der Frage, was man mit- oder gegeneinander tun soll? Sog. "Goodwill-Vertäge", also Grundlagen-, Freundschafts- oder Nichtangriffsverträge, die früher das Herz micronationaler Außenpolitik waren, werden allgemein als überflüssig, gar ärgerlich, weil substanzlos verachtet. Verträge sollen einen "harten Kern", echte Auswirkungen auf die Simulation haben. Bloß, welchen? Neben sicherheitspolitischen Übereinkünften bleibt da faktisch nichts mehr, und auch diese erweisen sich im entscheidenden Moment oftmals als "substanzlos", da Krisen einfach verpuffen. Egal wie erwachsen viele MN-Spieler (mit der Zeit geworden) sind, verlieren will (immer noch) keiner, und um mit dem Kopf durch die Wand zu kommen wird kurzerhand ein konkreter Simulationsstrang einfach eingestellt oder gleich die Karte gewechselt. Gerade hatte man dank aktiver Außenpolitik noch Verbündete in einem echten Krisenszenario, plötzlich hat sich dieses in Luft aufgelöst - und alle Bündnisse sind auf einmal ebenso "substanzlos" wie die viel gescholtenen Freundschaftsverträge. Wahrscheinlich liegt es daran, dass Aussagen der Präsidentin zum außenpolitischen Kurs z. B. in ihrer Rede zur Lage der Nation nur mit Gedanken der Oppositionsabgeordneten quittiert werden, die bei sauberer Simulationsweise Aufhänger keiner Diskussion werden können? Wie oben beschreiben gesehen haben die bterffenden Spieler natürlich Recht, im Ergebnis wäre es ja sowieso nur wieder fruchtlos um Luftblasen herumlamentieren, da kann man es wirklich auch gleich ganz sein lassen...

Ich halte also fest: niemand weiß, was getan werden könnte um mehr Aktivität zu generieren, aber die Präsidentin hat es gefälligst zu wissen und zu tun? Dabei ist es ja nun auch wie bereits erörtert grober Unfug so zu tun, als steppte in Astor der Bär und nur die Präsidentin reagierte nicht darauf. Erwartet man ernsthaft von mir, mich z. B. mit dem Spieler der Identität Leo McGarry in einer sinnlosen Diskussion über die Arbeit eines meiner Kabinettsmitglieder im Kreis zu drehen, während er genau weiß, dass schon eine jedwede Opposition ausschaltende Allianz beider großer Parteien sowie der unabhängigen Kräfte in diesem Land Schwierigkeiten hätte, eine Regierung komplett mit täglich überdurchschnittlich aktiven Mitgliedern zu besetzen, die jedes jeweils ihr Lieblingsressort innehaben? Während immer noch dahingestellt bliebe, was diese Leute dann die vielen Stunden die sie täglich in und für Astor aktiv sind anderes tun sollten, als "simulationsschweinische", "substanzlose" oder "aktionistische" Dinge? Das halte ich mal für substanzlos, und einen ausgesprochen schlechten Simulationsstil - auf einem Problem herumzureiten von dem man genau weiß dass die kritiserte Regierung(-schefin) es weder verursacht hat noch ändern könnte, und dass auch jede denkbare andere Regierung es ebenso oder in noch höherem Maße hätte.

Es gab während meiner Präsidentschaft durchaus aktiv aussimulierte Ereignisse, es gab Fortschritte in der Entwicklung Astors, es gab Initiativen der Administration, es wurde und wird konstruktiv auf das reagiert was in dieser MN und ihrer intermicronationalen Umgebung passiert - aber auch die Präsidentin und ihre Administration sind nun einmal nur ein Teil des Ganzen, ein Rädchen im System. Man mag sagen, sie sind der Kopf - aber sie sind ganz sicher nicht das Herz. Dieses ist die Gesamtheit der Spielerschaft, und auch die Umgebung über die Grenzen einer mit anderen Projekten interagierenden Micronation. Der Kopf kann nun nicht einmal mit mehr Sauerstoff arbeiten als das Herz in ihn hineinpumpt.

Es gibt durchaus noch Pläne und Ziele in der Administration, die diese im Laufe des kommenden Monats in Angriff nehmen wird. Ich sage gleich, es wird aller erfahrungsbasierten Voraussicht nichts sein, das den Datenverkehr des Servers dieses Forums in kritische Höhe treiben wird, es wird mit dem gleichen müden Gähnen quittiert werden wie fast alles das hier passiert, nur ein oder zwei Leute werden es wie so ziemlich alles was hier jemand anpackt lautstark verfluchen, jede konstruktive Alternative aber schuldig bleiben. Astor, wie ich es seit meiner Rückkehr in die MNs vor über zwei Jahren kenne, sozusagen. Davon ab stehe ich einzig vor der Wahl, das Präsidentenamt mangels "substanzieller" Handlungsmöglichkeiten entweder unscheinbar und in erster Linie technokratisch auszuüben und als "inaktiv" gescholten zu werden, oder Pressekonferenzen über die Einstellung eines neuen virtuellen Küchenchefs im Weißen Haus abzuhalten, was mir gellenden Spott für "sinnlosen Aktionsimus" oder Empörung ob "offensichtlicher Vera*****" eintrüge.

Wer ehrlich und guten Willens ist erkennt an, dass sowohl meine Regierungsmitglieder als auch ich mit unseren - nicht aus eigener Lustlosigkeit, Desinterresse oder Unfähigkeit, sondern den Gesamtumständen erwachsenden - leider bescheidenen Möglichkeiten dennoch einen bisher insgesamt passablen Job gemacht haben, wobei meine Kritik an der herrschenden und erdrückenden Fantasielsigkeit uns in unserer jeweiligen Eigenschaft als Mitspieler dieser Micronation natürlich ebenso einschließt wie alle anderen, in unseren jeweiligen Eigenschaften als Regierungsmitglieder aber nicht die wesentliche Ursache für strukturelle Probleme dieses Spiels ist.

Von jemandem, der bewusst falsche Behauptungen über meine Aktivität sowie Rolle in einer anderen MN verbreitet, und einen Zusammenhang dazwischen sowie den bereits langanhaltenden, festgefahrenen und innerhalb der MN-Gemeinde keinesfalls singulären Problemen Astors zu konstruieren versucht, während er selbst ausschließlich als Nörgler und Stänkerer auf dem denkbar niedrigsten simulatorischen Niveau auftritt, ohne selbst irgendeinen kreativen oder konstruktiven Beitrag zu den Problemen leisten, sondern nur öffentlich einen Sündenbock zu schlachten versucht, erwarte ich diese Ehrlichkeit und diesen guten Willen nicht.

Mehr gibt es zu den Agitationen eines Leo McGarry-Spielers meinerseits nicht zu sagen. Einen schönen Abend noch.
Shana Alexandra Jefferson
XVII. President of the United States
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What's Up?
Today is a perfect day to be a perfect day!
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24

Mittwoch, 30. April 2008, 21:21

Ich glaube es wird Zeit der Welt mal wieder zu zeigen, zu was wir fähig sein können! Ich bin mir sicher, wenn wir suchen, werden wir auch ein gutes Feindbild bekommen!
Roger Pollok
In God we trust

Leo McGarry

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25

Donnerstag, 1. Mai 2008, 03:22

Zitat

Original von Shana Jefferson
Von jemandem, der bewusst falsche Behauptungen über meine Aktivität sowie Rolle in einer anderen MN verbreitet, und einen Zusammenhang dazwischen sowie den bereits langanhaltenden, festgefahrenen und innerhalb der MN-Gemeinde keinesfalls singulären Problemen Astors zu konstruieren versucht, während er selbst ausschließlich als Nörgler und Stänkerer auf dem denkbar niedrigsten simulatorischen Niveau auftritt, ohne selbst irgendeinen kreativen oder konstruktiven Beitrag zu den Problemen leisten, sondern nur öffentlich einen Sündenbock zu schlachten.

Dann erklär mir doch bitte, wo Dein aktiver Beitrag zur Simulation war? Erklär mir doch bitte, wie Du in den vergangenen Tagen massig Zeit in der DU verschwenden konntest, während sich in Astor nichts getan hat?

Wenn ich Deine Erklärung richtig lese, räumst Du unter dem Strich nur Deine eigene Phantasielosigkeit ein (ich meine das nicht als Vorwurf, sondern als fragende Feststellung). Offensichtlich bin ich mit meiner Haltung, das haben die Diskussionen dazu gezeigt, nicht allein - es ist aber dennoch reizend, dass Du mich zu Deinem Sündenbock erkoren hast.

Eines ist aber klar: Ich bin nicht als Präsident angetreten, um eine derart herausgehobene Verantwortung zu übernehmen - das hast Du getan. Wenn Du daran scheiterst, dann hat die Kritik daran Dir zu gelten - und nicht mir. Als ich meine damaligen Grenzen erkannt habe, habe ich die Konsequenzen daraus gezogen. Dass Du das nicht tust, ist keine heroische Tat, sondern... ja, was eigentlich? Wahrscheinlich ist es nicht konstruktiv, das weiter auszuführen.

Wenn natürlich jegliche Kritik an der Leistung Deiner Administration gleich als sinnlose Diskussion diffamierst (und das im von Dir so gescholtenen Simoff!), dann bedarf es wohl keiner weiteren Erklärung, warum sich die Lust auf eine Interaktion mit Deinem Kabinett in Grenzen hält.

Der Kongress blablabla - es geht hier nicht darum, wie es gedacht war oder sein sollte oder Du es Dir wünscht oder es in den USA funktioniert. Es geht darum, wie diese MN funktioniert, und die Admin und v.a. der Präsident werden nun einmal von der Mehrheit der Mitspieler als verantwortlich für die Generierung von Aktivität gesehen.

Was erwartest Du - dass jede Initiative Deiner Admin bejubelt wird? Aus Deinem Beitrag (Aktionismus etc.) schimmert eine VL-Dünnhäutigkeit durch, die mich erschreckend an die schlimmen Monate der DU erinnert. Bloß nichts machen, dann gibt es schon keine Kritik. Eine MN funktioniert nicht nach dem Ich-mach-was-und-alle-klatschen-Prinzip. Gute Arbeit wird RL anerkannt, aber eine VL-Anerkennung ist nicht inklusive.

Wenn natürlich deinerseits erst gar keine Arbeit geleistet wird...
Leo McGarry
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26

Donnerstag, 1. Mai 2008, 16:18

Mal unabhängig davon wie aktiv Jefferson jetzt wirklich war, finde ich es irgendwie doch recht irritierend, das Seitens der Republikaner während meiner Amtszeit beispielsweise meine "Inaktivität" scharf kritisiert wurde und das auch innerhalb der Simulation und ich mich auch innerhalb der Simulation dafür zu rechtfertigen hatte und nun bei ähnlichen Kritikpunkten seitens der Unabhängigen gegen eine Republikanerin, die ganze Diskussion per administrativer Gewalt ins SimOff gezwängt werden soll.

27

Donnerstag, 1. Mai 2008, 18:32

Zitat

Original von Tyler Evans
[...] die ganze Diskussion per administrativer Gewalt ins SimOff gezwängt werden soll.


Lassen wir außen vor, dass du der allerletzte sein darfst, der sich wegen irgendwelcher "administrativer Gewalt" äußern dürfte und lassen wir auch außen vor, dass ich dich nicht leiden kann... Diese Sache - die angestoßene simoff-Diskussion - bezog sich darauf, dass der Spieler hinter Jefferson in anderen MN aktiv ist, hier aber nicht so sehr wie dort. Darum forderte ich dazu auf diese simoff-Diskussion (die sie da schon war) auch dort zu führen wo simoff gesprochen wird und nicht im allgemeinen simon-Bereich. Jede andere - simon - Diskussion über den simon-Regierungsstil kann von mir aus überall im simon-Bereich geführt werden, wo es hingehört.

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Shana Jefferson

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28

Donnerstag, 1. Mai 2008, 22:17

Zitat

Original von Leo McGarry
...


Zunächst einmal ist deine Darstellung meiner Aktivität in der DU erweislich unwahr. Richtig ist, dass ich am Sonntagnachmittag und -abend seit längerer Zeit dort mal wieder etwas aktiver war und einige Beiträge geschrieben habe. Was du geflissentlich unterschlägst ist, dass ich dort - von einem kommissarischen Parteivorsitz einmal abgesehen - keinerlei Ämter mehr innehabe, sondern diese bereits zu Anfang dieses Jahres sämtlich niedergelegt habe, da ich mich einer Doppelbelastung durch Führungspositionen sowohl dort als auch in Astor nicht gewachsen gesehen habe. Ebenso sind dir beim Zählen meiner Beiträge vom vergangenen Sonntag offenbar jene, weder wenigen noch kurzen Phasen entgangen, in denen ich seit Übernahme der Präsidentschaft in Astor gar nicht in der DU aktiv war, und möglicherweise einige mal sogar der 28-Tage-Regel ernsthaft nähergerückt bin. Ohne deine wahrheitswidrige Behauptung, ich sei in der DU aktiv während ich in Astor inaktiv sei nimmt sich die deiner Darstellung so vernichtende Kritik an mir bzw. meiner Amtsführung gleich wesentlich unsubstanziierter und harmloser aus.

Die eingeschliffene Schrulle vor allem des Anderson-Spielers, unbeirrt darauf zu beharren, dass der Regierungschef der Alleinunterhalter sei und auf irgendeine scheinbar auch ihm verborgene Weise für Aktivität zu sorgen habe, erfährt auch dadurch keine sachliche Rechtfertigung, dass du sie jetzt nachorgelst. Ausweislich der noch nicht zensusbereinigten Aufstellung der wahlberechtigten Bürger gibt es derzeit einundvierzig Astorier. Natürlich mag man sich auf den Standpunkt stellen, die bloße Anmeldung zum Spiel verpflichte doch erklärter- und bewährtermaßen zu noch gar nichts, eine Aktivitäts- und insbesondere Gestaltungspflicht träfe nur die Inhaber öffentlicher Ämter und Funktionen, aber ich halte das für zu kurz gedacht. Zumindest würde ich die Gleichung aufstellen, legitimerweise nur das vom Spiel bzw. meinen Mitspielern erwarten zu können, was ich auch selbst zu investieren bereit bin und investiere. Wer etwas von diesem Spiel erwartet, der hat auch die Pflicht einen entsprechenden eigenen Beitrag zu leisten, und wer selbst nichts beiträgt, der kann andere nicht für ihre fehlenden oder ungenügenden Beiträge schelten.

Recht hat wer sagt: "Ich bemühe mich als [hier Amt oder Funktion einsetzen] um [hier Vorschläge, Ideen, Initiativen usw. zur Weiterentwicklung des Spiels und der Simulation einsetzen], aber niemand geht darauf ein, setzt sich damit auseinander, unterstützt oder kritisiert es, oder unterbreitet Gegenvorschläge", fair verhält sich wer sagt: "[Hier Amts- oder Funktionsinhaber einsetzen] bringt zu wenig zur Weiterentwicklung des Spiels und der Simulation ein, aber ich räume ein, dass ich das zur Zeit oder überhaupt auch nicht tue, weil [hier Begründung einsetzen]". Hypokritisch und selbstgerecht handelt hingegen wer sagt: "Ich besitze die Größe und Bescheidenheit offen zu sagen, dass ich wegen [hier Begründung einsetzen] nichts konstruktives zum Spiel beitragen kann, und deshalb habe ich das Recht jedem beliebigen Anderen nach meinen Maßstäben Nachlässigkeit, Inkompetenz oder Inaktivität vorzuwerfen, ohne zu sagen was sie besser machen könnten, sollten oder müssten, denn ich gebe ja gerade zu, dass ich es selbst auch nicht könnte".

Diese Geisteshaltung ist noch für jede Micronation der Freifahrtschein in Stillstand und Inaktivität, denn sie entzieht ihr die Dynamik. Wer trotz micronationaler Erfahrung nicht weiß, was er in welcher Funktion auch immer - vom einfachen Bürger bis zum Regierungschef - tun kann, um etwas in Bewegung zu bringen oder Anstöße anderer Mitspieler in Bewegung zu halten, der ist vielleicht bis wahrscheinlich in anderen Gattungen von Simulationen bzw. Rollenspielen besser aufgehoben, namentlich solchen, in denen ein Spielleiter konkrete Situationen und Ereignisse, sowie ggf. bestimmte Handlungsoptionen zur Auswahl, vorgibt.

Der astorische Präsident bzw. seine Administration sind nun einmal keine den Gang des Geschehens lenkende Spielleitung, schon deshalb nicht, weil ihnen die Macht fehlt, die Spielerschaft vor jedes ihnen zum Fortgang der Simulation geeignet erscheinendes Szenario zu stellen und dieses notfalls auch ohne jede sinnvolle Reaktion dieserseits so lange weiterzuspinnen, bis vielleicht einmal jemand darauf eingeht. Sie sind vielmehr ihrerseits nur ein Bestandteil der Spielerschaft, mit klar und durchaus eng begrenzten Handlungsmöglichkeiten - im Inneren rechtlich etwa durch die Bundesverfassung und tatsächlich durch die Aktivität der anderen Verfassungsorgane, der Opposition, der Parteien, der Medien und der gesellschaftlichen Gruppen, im Äußeren durch die Aktivität, Ziele und Interessen der mit Astor interagierenden anderen Micronationen. Der Präsident und die Administration können nur so aktiv und kreativ sein wie das Umfeld in dem sie wirken.

Das bedeutet jetzt natürlich kein Abwälzen aller Ursachen für die strukturellen Probleme Astors auf jeden und alle außer dem Präsidenten und der Administration. Natürlich treffen auch diese die Pflicht und Verantwortung, im Rahmen ihrer rechtlichen wie tatsächlichen Möglichkeiten Impulse zu geben, sowie Initiativen der anderen Spielteilnehmer aufzugreifen und voranzubringen. Nur muss man sich vor Augen halten, dass die Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten der Administration erstens qua Verfassung, und zweitens als Ergebnis der längerfristigen Entwicklung der Simulation wie bereits gesagt eng begrenzt sind. So legt die Verfassung das Schwergewicht der Gesetzgebung auch und gerade zu solchen Themen, die für den typischen und druchschnittlich USA-interessierten Mitspieler von gesteigertem Interesse sind in die Hände der Bundesstaaten, entzieht sie den Einflussmöglichkeiten der Bundesregierung also ganz und gar. Eine Rechtssprechung entsprechend jener des realen US Supreme Court, die z. B. Maßnahmen wie eine Beeinflussung der bundesstaatlichen Gesetzgebung etwa durch die Gewährung oder Versagung von Bundeszuschüssen in Abhängigkeit vom Inhalt der Regelung einer Materie in der einzelstaatlichen Gesetzgebung billigt, gibt es in Astor erstens nicht, und würde sich auch zweitens niemals durchsetzen. Die Verfassungsorgane des Bundes sind gezwungen mit dem zu arbeiten, was die Verfassung dem Bund an Zuständigkeiten zuweist, und das ist - ohne die Judikatur des realen Supreme Court - sehr wenig.

Und weiter ist die Gesetzgebung auch sowieso Aufgabe des Kongresses, und nicht der Administration ist. Der Umstand, dass diese zwar in der Praxis regelmäßig Gesetzesvorlagen einbringen kann, da es personelle Überschneidung zwischen Kongress und Administration gibt, ist ein Ausfluss des wohlweislich vorausgesehenen Umstandes, eine Inkompatibiltät auch zwischen Ministeramt und Kongresszugehörigkeit personell nicht zu bewältigen zu können. Es bedeutet keine konzeptionelle Aufgabenzuweisung an die Administration, sich stetig am Gesetzgebungsprozess zu beteiligen. Hier ist die Initiative der Repräsentanten und Senatoren gefordert, nicht des Präsidenten oder der Administration.

Tatsächlich hat Astor, indem es die reale US-Verfassung in weiten Teilen abgeschrieben hat, ohne diese Adaption aber an die über 200-jährige politische und juristische Entwicklung des Originals anzupassen, in seiner Staatsorganisation das Präsidentenamt installiert, das das Verfassungskonvent der realen USA einst vor Augen hatte: das eines besseren Frühstücksdirektors, in seiner innenpolitischen Bedeutung und Einflussmöglichkeiten klar und deutlich hinter dem Kongress und den Einzelstaaten angesiedelt, deren Aufgabe die Kreativarbeit, die politische Vision und Gestaltung war. Der Präsident sollte der Chefbürokrat, aber keinesfalls der materielle Führer der Nation (geschweige denn der "Freien Welt" o. ä.) sein. Die Anderson-McGarry-These vom Präsidenten als oberstem Aktivitätsgenerator und Innovator ist somit nicht nur bezogen auf das Spielprinzip der Micronationen an sich unhaltbar, sie ist von der astorischen Bundesverfassung (un-)bewusst nicht gewollt und verbaut. Da könnt ihr euch jetzt meinetwegen an den Händen fassen, singen und tanzen - es ändert nichts daran.

Und wenn du darauf jetzt erwiderst, dass aber all meine Vorgänger (außer dem vielgescholtenen Tyler Evans, natürlich...) hier die Puppen hätten tanzen lassen betrachte ich es als erwiesen, dass du einfach nur eine Frustration unbekannter, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit fernab Astors liegender Ursache, an mir abreagieren willst, denn das stimmte so nicht. Vier Monate sind eine lange Zeit für die wenigen konkreten Handlungsmöglichkeiten der Administration, entsprechend unterlagen die Amtszeiten aller Präsidenten der jüngeren Geschichte, und mit ihnen die Aktivität ganz Astor, mehr oder weniger stark ausgeprägten zyklischen Schwankungen, und nahmen gegen Ende ihrer Amtszeit dabei in summa tendenziell ab, weil die Ideen verbraucht waren, sich personelle Engpässe einstellten und den Präsidenten auch eine gewisse Amtsmüdigkeit ereilte. Ich bitte nicht zu vergessen, heute ist mein fünfter Monat im Amt angebrochen, ich muss mit dem, was meine Vorgänger für vier Monate oder teilweise weniger zur Verfügung hatten, fünf Monate lang auskommen.

Auf die Gefahr hin, dass mir das bei nächster Gelegenheit innerhalb der Simulation um die Ohren fliegt sage ich ganz offen: natürlich habe ich mir für meine Amtszeit manches anders vorgestellt, bin ich nicht mit dem Lauf aller Dinge vollends zufrieden. Dabei mögen zweifellos auch Momente der Ablenkung, Demotivation und inneren Blockade eine Rolle gespielt haben, aber ich ziehe mir den Schuh nicht an, mir das als den prägenden Zustand meiner Amtszeit, und somit ein Verschulden für eine gegenwärtig natürlich spürbare Flaute in Astor unterschieben zu lassen. Und ich frage mich ebenso, wie zufrieden wohl z. B. die Repräsentantanhausabgeordneten, Senatoren und Gouverneure mit ihrer Arbeit insgesamt sind? Worin sie ihre aktiven Beiträge zur Simulation sehen, und was sie glauben dass sie alles noch besser hätten machen können, wenn ich was genau wie anders gemacht hätte? Endlich frage ich mich ohne ganz ohne Hohn und Zynismus, wie zufrieden meine einstigen Gegenkandidaten - da wie gesagt ohne Hohn und Zynismus verzichte auf die ketzerische Frage à la Anderson, wer das nochmal war - mit ihrer Oppositionsarbeit bislang sind?

Auch frage ich mich: wer in Astor sieht sein persönliches Soll an angemessenen Beiträgen für eine seinen Ansprüchen genügende, aktive und vielfältige Simulation ernsthaft und reinen Herzens erfüllt und ist der Meinung, schuld an allem was ihm nicht passt seien ja ausschließlich irgendwelche anderen, und notfalls oder eben gleich allen voran ich? Ich gestehe mir selbst durchaus ein, dass ich mir manchmal mehr Zeit, Energie und Kreativität wünschen würde - und das nicht erst seit meiner Präsidentschaft. Aber es scheitert eben nicht nur an in meiner Person liegenden Gründen, sondern ganz maßgeblich auch an strukturellen Problemen, die meines Erachtens deutlich erkennbar auch anderen Mitspielern, übrigens auch Spielern anderer Micronationen, durchaus zu schaffen machen.

Die micronationale Welt ist etwas komplizierter als: "Der Regierungschef hat für Aktivität zu sorgen, und wenn er das nicht will oder kann, ist er eben ungeeignet und sollte seinen Posten zur Verfügung stellen - Punkt!" Der Präsident hat in Astor letztlich geringere Handlungs- und Gestaltungsmöglichkeiten als die Inhaber manch anderer öffentlicher Ämter. Und auch diese haben mit ernsten Schwierigkeiten zu kämpfen ihre theoretischen Möglichkeiten auszuschöpfen, nicht weil sie fantasie- oder antriebslos wären, oder ihre Zeit in anderen Micronationen "verschwendeten", sondern weil sie ebenso in dem Dilemma einer eigentlichen Politiksimulation gefangen sind, in der aber Politik neben simulatorischer Korrektheit, falsch verstandener "Entbürokratisierung", Pedanterie, Strukturkonservativismus und letztlich eines beachtlichen Maßes der Abstumpfung der Mitspieler gerade gegen simulierte Politik nur noch eine Nebenrolle spielt...
Shana Alexandra Jefferson
XVII. President of the United States
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29

Donnerstag, 1. Mai 2008, 22:20

Ich bin immer wieder beeindruckt, wie man solche Textberge zuwege bringen kann...

13th and 24th President of the United States of Astor
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Bastian Vergnon

Bastian Vergnon

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30

Donnerstag, 1. Mai 2008, 22:35

Liest das überhaupt noch jemand und weiß am Ende noch, was am Anfang stand...
Salute
Bastian Vergnon


Leo McGarry

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31

Freitag, 2. Mai 2008, 01:53

Ich habe es gelesen, so viel Respekt gehört schon dazu. Quantität ersetzt aber keine Qualität und dieser Beitrag ist eine schwache Selbstverteidigung, wenn auch in Rhetorik und Angriff durchaus mit Höhepunkten.

Der Punkt ist nicht, dass Du hin und wieder mal schwächere Wochen hattest; das ist jedem MN-Mitspieler unbenommen. Aber selbst dann gilt: Er muss auch mit der Kritik leben können. Wann hat sich eigentlich die Mode eingeschlichen, nur noch etwas zu machen, wenn man von der Mitspielerschaft beklatscht wird, bestenfalls gar simon? - Well, mein Punkt ist eher, dass Du keine starken Wochen hattest. Du hast einen engagierten Wahlkampf hingelegt, aber danach kam gar nichts mehr.

Niemand erwartet, dass Du den Aktivitätszauberstab schwingst und danach hier der Bär steppt. Aber die Initiierung einer Mindestaktivität erwarte ich von Dir. Natürlich haben alle Mitspieler eine Verantwortung für das Spiel - aber mit Deiner Kandidatur hast Du Dich dafür entschieden, eine herausgehobene Verantwortung zu übernehmen. Dazu hat Dich ja niemand gezwungen. Aber Deine Wahlkampfziele sind meilenweit von dem entfernt, was Du angekündigt hast [ich sagte bereits mehrmals, dass ich diese Diskussion lieber simon führen würde, sagte ich nicht?]. Wer würde denn erwarten, dass Du alleine die Aktivität einer MN sicherstellst? Niemand, ich am allerwenigsten. Ich kann mich aber nicht daran erinnern, dass Du auch nur versucht hättest, irgendwelche Aktivität zu generieren. Das (wissenschaftliche) Weiterspinnen der Antarktis-Sim, eine Expedition in den Weltraum, ein Ausbau der Streitkräfte - das sind alles keine Patentrezepte, aber zumindest initiiert man damit u.U. die eine oder andere Diskussion. Man erreicht jedenfalls mehr, als wenn man das Spiel vollkommen sich selbst überlässt.

Wer Präsident geworden ist, kann sich doch nicht hinterher hinstellen und sagen, dass er nur reagieren wird. Genau das versuchst Du aber - reichlich wortreich, wenn ich das bemerken darf.

PS: Selbst wenn Du nur einen Nachmittag alle Zeit der Welt für die DU hattest - ich persönlich hätte erwartet, dass Du ihn eher hier in Astor als dort verbringst. Das mag jeder anders beurteilen, aber Du hast Dich hier und nicht dort für Verantwortung entschieden.
Leo McGarry
Former President of the United States

Andrew Madison

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32

Dienstag, 6. Mai 2008, 20:17

In Teilen kann ich Jeffersons Argumentation schon verstehen. Es ist ein Teufelskreis, bei dem eine inaktive Spielerschaft eine eher lustlose Regierung fördert, die dann wiederum eben auch nicht die Spielerschaft motiviert. Dennoch muss ich Shana an einem Punkt entschieden widersprechen: Ich bin schon der Meinung, dass der Präsident in Astor die zentrale Figur ist, die auch Aktivität generieren kann. Ob dies von der Spielerschaft angenommen wird, ist eine andere Frage, aber ich glaube Shanas Simulationsverständnis zielt zu sehr auf den Präsidenten als rein administrative Funktion ab. Ich möchte hier - und das soll kein Eigenlob sein, weil ich selbst nicht genau rekonstruieren kann, warum es so gelaufen ist - an die erste Madison Amtszeit erinnern. Ich glaube schon, dass es damals gelungen ist, das Land durch angekurbelte Aktivität der Regierung aus einer ähnlichen Lethargie zu befreien. Ich sage aber auch an der Stelle ganz offen, dass dies Madison II. so nicht gelungen ist.

Natürlich wäre es noch reizvoller, wenn z.B. der Kongress von sich aus aktiver wäre und Gesetze einbringt, damit es vielleicht auch mal ein Veto gibt etc. und damit die Administration als Aktivitätszentrum entlastet. Schön wären auch aktive Bundesstaaten usw., aber das sind alles "Ausbaustufen".

Das Problem vieler MN Regierungen ist, dass sie dem naheliegenden aber falschen Schluss unterliegen, dass gute und unauffällige Administration, man könnte sagen "Good Governance" gut für die Simulation als Spiel sind. Das ist aber falsch. Die Sim hat davon nichts. Das heisst nicht, dass eine Regierung ständig absichtlich Skandale provozieren soll, aber es würde z.B. schon nützen, stärker gesellschaftlich zu polarisieren und Dinge zu tun, die das Potential bieten, in der simon Diskussion fundamental abgelehnt zu werden.

Ich glaube das die MNs hier auch ein strukturelles Problem haben, dass ich aber auch schon oft wiederholt habe. Die absolute Simulationsfreiheit der MNs und v.A. die Unverbindlichkeit von virtuellen Entscheidungen reizen gerade langjährige Mitspieler eben nicht mehr, sich darüber die Finger wund zu tippen. Ich habe in den letzten Jahren darüber viel nachgedacht und ja auch schon Änderungskonzepte entwickelt, zu denen es in der Regel dann heisst: "Das ist dann aber schon weit weg von einer klassischen MN." Vielleicht stimmt das sogar, aber dann lautet mein Fazit, dass sich eine klassische MN eben mit diesem Zustand leben muss. Das Spielkonzept jedenfalls hat sich seit 9 Jahren nicht weiterentwickelt.

Dazu kommt - auch das liest man aber nicht zum ersten Mal - ein spezifisches Problem, daß man in Astor, aber auch in anderen alten Nationen wie z.B. Albernia findet: Es fehlt der Nachwuchs. Und damit meine ich nicht die übliche Neubürgerklage, sondern den Zustand, daß ein bestimmter Spielerkern hier seit mehreren Jahren zusammen simuliert. Man kennt sich einfach und alle Schlachten sind geschlagen und die Feinde werde altersmilde. Ein Verdienst von Evans, als er noch nicht Präsident war, bestand m.E. - ohne das er vielleicht was dafür konnte - gemeinsam mit einigen anderen - zumindest in Astor - Neuen die Demokraten und das politische System aufgemischt zu haben. Das fehlt einfach mal wieder.
Andrew Madison
Former President of the United States

Rebecca Holden

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33

Dienstag, 6. Mai 2008, 22:34

Zitat

Ich habe in den letzten Jahren darüber viel nachgedacht und ja auch schon Änderungskonzepte entwickelt, zu denen es in der Regel dann heisst: "Das ist dann aber schon weit weg von einer klassischen MN." Vielleicht stimmt das sogar, aber dann lautet mein Fazit, dass sich eine klassische MN eben mit diesem Zustand leben muss. Das Spielkonzept jedenfalls hat sich seit 9 Jahren nicht weiterentwickelt.


Dem kann ich nur zustimmen. Ich kenne dein Konzept noch ziemlich gut und war auch immer daran interessiert das in Astor mal auszuprobieren. Vielleicht sollten wir das ganze Konzept noch einmal konkretisieren und dann gucken ob es in Astor ein Zukunft hat. Fakt ist, das ''Leben'' an sich kommt viel zu kurz in Astor und darunter leidet letztendlich auch die Politiksim.
Rebecca Holden
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Rebecca Holden« (6. Mai 2008, 22:34)


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34

Mittwoch, 7. Mai 2008, 02:41

Wenn diese Lebens - Sim kommt, wie sie in einigen MNs schon durchexerziert wird, bin ich weg. Das ist IMO so mit das furchtbarste was es gibt.

Ansel und XYZ treffen sich auf ein Käffchen und machen Smalltalk....blablablabla *kotz*
Best regards,
Ansel Berber-Thayer, Republican
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Leo McGarry

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35

Mittwoch, 7. Mai 2008, 06:35

Ich sehe jede Neuerung recht pragmatisch: Entweder einer macht es und die anderen ziehen mit - oder sie ziehen eben nicht. Großartig etwas durch zu konzeptionieren, ist meines Erachtens nicht sinnvoll.
Leo McGarry
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36

Mittwoch, 7. Mai 2008, 11:14

Zitat

Original von Alricio Scriptatore
Ich bin immer wieder beeindruckt, wie man solche Textberge zuwege bringen kann...

Ja, vor allem wenn man bedenkt, dass sonst wenig bis gar nichts kommt. Diese Textberge erscheinen irgendwie nur, wenn man Shana auf irgendetwas anspricht. In diesem Fall ihre hiesige Inaktivität.

Zitat

Original von Bastian Vergnon
Liest das überhaupt noch jemand und weiß am Ende noch, was am Anfang stand...

Nein. :D
Ronald Anderson
-----------------------------
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37

Mittwoch, 7. Mai 2008, 11:39

Zitat

Original von Alricio Scriptatore
Ich bin immer wieder beeindruckt, wie man solche Textberge zuwege bringen kann...


Ich habe schon eine Anfrage wegen meiner Diplomarbeit laufen. :D

70 - 100 Seiten scheinen ja eine Leichtigkeit für den Spieler hinter Shana zu sein. ;)
Best regards,
Ansel Berber-Thayer, Republican
Former Ambassador, Secretary, Senator and Representative

Kapinsky

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38

Mittwoch, 21. Mai 2008, 15:52

Also, die Debatte ist ja bereits ein wenig angegraut, ich steuere trotzdem noch was bei.

Ich bin seit dem Jahr 2000 in der MN-Welt dabei, wenn auch mit einer längeren Pause. Die Diskussion hier ist IDENTISCH mit solchen, die ich in meinen Anfängen gelesen und geführt habe. Wenn ein Problem über so lange Zeit Bestand hat, muss man sich doch mal fragen, ob nicht systembedingt irgendwas falsch läuft? Vielleicht müssten wir das Ganze von einer völlig anderen Seite angehen?

Nur ein Stichwort. Ich habe einst als Innenminister vorgeschlagen, eine sehr strikte Einwanderungspolitik einzuführen. Bürger von Astor zu werden sollte nur noch mit sehr hohen Hürden möglich sein. Ich wurde für wahnsinnig erklärt, alle sagten, wir hätten ja sowieso schon zu wenig aktive Einwohner, deshalb müsste man die Hürden tief halten. Nun, die Hürden sind so tief wie möglich, trotzdem haben wir einen eklatanten Mangel an aktiven Spielern. Ich behaupte: Wäre die Schwelle höher, wäre auch der Reiz, sie zu nehmen, grösser. Wir würden auf mehr Interesse stossen, wenn das Erlangen der Staatsbürgerschaft schwieriger wäre. Was nichts kostet, ist nichts wert. In der beliebig geworden MN-Welt würde Astor einen Sonderstatus erlangen, der uns herausragen lässt.

Das ist nur ein Beispiel dafür, dass wir, um die ewig gleichen Fragen zu beantworten, vielleicht mal in ganz neue Richtungen denken müssten.

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39

Mittwoch, 21. Mai 2008, 17:59

Zitat

Original von Kapinsky
Also, die Debatte ist ja bereits ein wenig angegraut, ich steuere trotzdem noch was bei.

Ich bin seit dem Jahr 2000 in der MN-Welt dabei, wenn auch mit einer längeren Pause. Die Diskussion hier ist IDENTISCH mit solchen, die ich in meinen Anfängen gelesen und geführt habe. Wenn ein Problem über so lange Zeit Bestand hat, muss man sich doch mal fragen, ob nicht systembedingt irgendwas falsch läuft? Vielleicht müssten wir das Ganze von einer völlig anderen Seite angehen?

Nur ein Stichwort. Ich habe einst als Innenminister vorgeschlagen, eine sehr strikte Einwanderungspolitik einzuführen. Bürger von Astor zu werden sollte nur noch mit sehr hohen Hürden möglich sein. Ich wurde für wahnsinnig erklärt, alle sagten, wir hätten ja sowieso schon zu wenig aktive Einwohner, deshalb müsste man die Hürden tief halten. Nun, die Hürden sind so tief wie möglich, trotzdem haben wir einen eklatanten Mangel an aktiven Spielern. Ich behaupte: Wäre die Schwelle höher, wäre auch der Reiz, sie zu nehmen, grösser. Wir würden auf mehr Interesse stossen, wenn das Erlangen der Staatsbürgerschaft schwieriger wäre. Was nichts kostet, ist nichts wert. In der beliebig geworden MN-Welt würde Astor einen Sonderstatus erlangen, der uns herausragen lässt.

Das ist nur ein Beispiel dafür, dass wir, um die ewig gleichen Fragen zu beantworten, vielleicht mal in ganz neue Richtungen denken müssten.



Gabs alles schon. Ist in Barnstorvia gescheitert und in Sebulon noch gründlicher.

Rebecca Holden

Businesswoman

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40

Mittwoch, 21. Mai 2008, 23:20

Wann gab es denn sowas mal in Sebulon?
Rebecca Holden
Former Governor of Hybertina