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Alexander Xanathos

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41

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 08:23

Zitat

Original von Kimberly Beringer
Was ein demokratischer Präsident getan hätte, werden wir nie erfahren...


Reicht es nicht, dass Roosevelt, der alte heuchelnde Kriegstreiber, Demokrat war? Welcher Partei gehörte Woodrow Wilson im anderen Weltkrieg an?
Beide Weltkriege waren also unter Demokraten geführt. Schöne Aussichten ...
Alexander Xanathos
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Alexander Xanathos

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42

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 08:24

Zitat

Original von Caleb McBryde
Wer denkt, dass die Wahlen schon entschieden waeren, hat anscheinend die letzten Praesidentschaftswahlen vergessen. Kerry wurden aus dem Ausland schon fast vor Wahlbeginn Glueckwunschsschreiben verfasst, doch dann hat die Republikanische Partei ihren Kampfhunden den Maulkorb abgenommen, welche daraufhin Kerry zerfleischt haben.


Ich denke auch, dass die noch nichtmal angefangen haben.
Je zeitnaher an den Wahlen sowas erfolgt, desto besser.
Alexander Xanathos
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43

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 10:44

Zitat

Original von Alexander Xanathos
Ich denke auch, dass die noch nichtmal angefangen haben.
Je zeitnaher an den Wahlen sowas erfolgt, desto besser.

Dachte ich auch gerade ...ein oder zwei Wochen vorher. Und dann Jeden Tag einen Schlag ins Gesicht.
Einig Vaterland!
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Mahnstufe 5.
Da wird nicht mehr geschlagen sondern sofort geschossen.

44

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 10:52

Zitat

Original von Alexander Xanathos

Zitat

Original von Kimberly Beringer
Was ein demokratischer Präsident getan hätte, werden wir nie erfahren...


Reicht es nicht, dass Roosevelt, der alte heuchelnde Kriegstreiber, Demokrat war? Welcher Partei gehörte Woodrow Wilson im anderen Weltkrieg an?
Beide Weltkriege waren also unter Demokraten geführt. Schöne Aussichten ...


Na wegen mir haetten die sich auch zuruecklehnen koennen und nix tun... :rolleyes
Charles Kevin Darling
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Steve McQueen

THE General!

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45

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 13:31

Naja, ich bin den Amis dann doch dankbar, dass sie Hitler in den Selbstmord getrieben haben.
There is many a boy here today who looks on war as all glory, but, boys, it is all hell. You can bear this warning voice to generations yet to come. I look upon war with horror.

General; Former Commandant of the United States Marine Corps;
Former Chairman of the Joint Chiefs of Staff;


Marines never die, they just go to hell to regroup.

McQueen Petroleum

46

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 14:10

Ich auch, auch wenn es mir lieber gewesen wäre wenn wir das selbst hinbekommen hätten.
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Mahnstufe 5.
Da wird nicht mehr geschlagen sondern sofort geschossen.

Bob O'Neill

* 04.07.1944, † 08.11.2013

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47

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 14:18

Aye.
Robert 'Bob' O'Neill (R)
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48

Mittwoch, 8. Oktober 2008, 16:19

Das Ganze hat viel weniger mit "Negern", Leichen im Keller und Schlammschlachten zu tun, als die meisten denken. Der Ausgang dieser (wie jeder anderen) Wahl hat vor allem strukturelle Gründe. Schon seit über einem Jahr war klar, dass es die regierende Partei angesichts der Wirtschaftslage schwer haben würde, die Präsidentschaft in den Händen zu behalten. Dazu kommt ein natürlicher Abnutzungseffekt der Regierung, der sich in Demokratien häufig nach etwa zehn Jahren einstellt.

Die Republikaner haben darauf richtig reagiert, indem sie den Kandidaten auswählten, der am besten in der Lage ist, sich glaubwürdig vom unpopulären Bush zu distanzieren. Die Entscheidung der Demokraten war riskanter. Hillary war die bessere Wahl, trotzdem hat man auf jemanden gesetzt, der den "Wechsel"-Gedanken noch stärker verkörpert.

Doch völlig unabhängig von der Person der Kandidaten war von Anfang an klar, dass der Demokrat diesmal im Vorteil sein würde. Ich behaupte: Hieße es derzeit Rudy gegen Hillary oder Romney gegen Biden - die Demokraten würden in jedem Fall vorne liegen. Deshalb wird auch Obama gewinnen, allerdings mit deutlich geringerem Abstand als derzeit vorhergesagt. Und sein Sieg wird weniger mit persönlichen Details zu tun haben ("Das reiche Eliten-Söhnchen hat sich als Neger ausgegeben, damit alle getäuscht und gewonnen...") als schlicht mit strukturellen ökonomischen Faktoren, die allgemein nachvollziehbar sind.
The Reverend Robert E. Crue

Kimberly Beringer

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49

Samstag, 11. Oktober 2008, 12:54

Ich gebe wenig bis nichts auf die unablässigen Siegesvorraussagen für Obama, denn diese entspringen - egal wie schlüssig sie mit Verweisen auf tatsächliche Gegebenheiten unterlegt werden - letztlich doch einer recht "eurozentrischen" Sicht der US-Politik.

Ließe man an dieser interessierte Europäer "probewählen", erhielte man wohl regelmäßig erdrutschartige Siege der Demokraten, egal wer in welcher Situation und mit welchem Programm für die beiden Parteien antritt. Übertrüge man das Prinzip der "Red States" und "Blue States" z. B. auf die Mitgliedstaaten der Europäischen Union, wären wohl nur einige osteuropäische Staaten rot einzufärben, die übergroße Mehrheit aber blau.

Das liegt ganz einfach daran, dass die gegenwärtige Plattform der Demokraten - die ja keineswegs durch die Bank "links(-liberal)" ist, sondern durchaus auch konservative Sichtweisen einschließt, und es folglich auch konservative Politiker in ihren Reihen gibt - solchen Ansichten und Zielen, die in Europa weitestgehend gesellschaftliches Gemeingut über die Grenzen politischer Parteien und Spektren hinaus sind, einfach ganz wesentlich näher kommt als die Plattform der Republikaner. Wie man die überhaupt wählen kann, leuchtet selbst im niedersächsischen Landkreis Cloppenburg (Ergebnis der letzten Kreistagswahl: 67,9% für die CDU, die zweitplatzierte SPD bei 17,6%, gäbe es eine Fünf-Prozent-Hürde hätten die Grünen diese mit 3,4% deutlich verfehlt) vielen Leuten schlicht nicht ein.

Aber es kommt noch unbegreiflicher für den typischen Europäer, der, auch wenn er diesen Begriff vielleicht aus gewissen Gründen meidet, in seinem Denken doch zentral von liberalem Gedankengut beeinflusst ist: George W. Bush verdankte seine Wiederwahl 2004 mit bundesweit immerhin 51% der Stimmen bekanntlich den sog. "security moms", also im Klartext: insbesondere den Stimmen der Frauen! Dass ausgerechnet diese für einen Präsidenten gestimmt haben, der Schwangerschaftsabbrüche radikal ablehnt und das traditionelle Familienbild hochhält, eine Steuersenkung durchgedrückt hat von der das wohlhabendste Prozent der Bevölkerung überproportional profitiert hat, das Land unter Angabe zumindest fragwürdiger Gründe in einen Krieg geführt hat usw. konsterniert selbst und insbesondere europäische Soziologenkreise.

Daher halte ich es noch für völlig offen, welche Bevölkerungsgruppe auf Grund vielleicht vorhersehbaren, vielleicht aber auch höchst überraschendem Wahlverhalten den Ausschlag für den Sieg welches Kandidaten geben wird.

Bob O'Neill

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50

Samstag, 11. Oktober 2008, 13:04

Die nicht richtig oder gar nicht auszählenden Wahlcomputer nicht zu vergessen, wie inzwischern bekannt geworden ist (auch wenn man es schon immer geahnt hat). ;)
Robert 'Bob' O'Neill (R)
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Albert von Mauerbach

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51

Samstag, 11. Oktober 2008, 13:26

Zitat

Original von Alexander Xanathos

Zitat

Original von Kimberly Beringer
Was ein demokratischer Präsident getan hätte, werden wir nie erfahren...


Reicht es nicht, dass Roosevelt, der alte heuchelnde Kriegstreiber, Demokrat war? Welcher Partei gehörte Woodrow Wilson im anderen Weltkrieg an?
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aah, heisst automatisch dass die amerikaner den krieg ausgelöst haben, wie? sag, denkst du bevor du etwas schreibst??

Bob O'Neill

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52

Samstag, 11. Oktober 2008, 13:30

Xanathos sollte froh sein, dass die Kriege unter Demokraten geführt wurden - die Amis haben beide "gewonnen". ;)
Robert 'Bob' O'Neill (R)
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Kimberly Beringer

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53

Samstag, 11. Oktober 2008, 13:36

Tja, und es waren die Demokraten Roosevelt und Truman, die als Dankeschön für die gemütliche Truppenkamerdschaft mit der Roten Armee ganz Osteuropa der Sowjetunion ausgeliefert haben.

Es wird ewig spekulativ bleiben, aber ein republikanischer Präsident hätte vielleicht auf Chruchill gehört, der von Berlin gleich nach Moskau weitermarschieren wollte ;)

Albert von Mauerbach

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54

Samstag, 11. Oktober 2008, 13:42

Zitat

Original von Kimberly Beringer
Tja, und es waren die Demokraten Roosevelt und Truman, die als Dankeschön für die gemütliche Truppenkamerdschaft mit der Roten Armee ganz Osteuropa der Sowjetunion ausgeliefert haben.

Es wird ewig spekulativ bleiben, aber ein republikanischer Präsident hätte vielleicht auf Chruchill gehört, der von Berlin gleich nach Moskau weitermarschieren wollte ;)


Und dann hätte es ein zweites vietnam gegeben! (chronologisch gesehen zwar nicht korrekt aber verständlich)

Kimberly Beringer

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55

Samstag, 11. Oktober 2008, 13:44

Nein, das ist Quatsch. Mit Beseitigung Stalins und seiner Helfer wäre der kommunistische Spuk beendet gewesen.

Albert von Mauerbach

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56

Samstag, 11. Oktober 2008, 13:48

Zitat

Original von Kimberly Beringer
Nein, das ist Quatsch. Mit Beseitigung Stalins und seiner Helfer wäre der kommunistische Spuk beendet gewesen.


Vorausgesetzt die Amerikaner wären so weit gekommen.

Jerry Cotton

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57

Samstag, 11. Oktober 2008, 13:50

Zitat

Original von Kimberly Beringer
Nein, das ist Quatsch. Mit Beseitigung Stalins und seiner Helfer wäre der kommunistische Spuk beendet gewesen.


An Russland sind schon sehr viele Gescheitert, ich glaube nicht, dass die Westallierten eine Chance gehabt hätten. Die Quantität des russischen Militärs war einfach zu groß.

Alexander Xanathos

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58

Samstag, 11. Oktober 2008, 14:29

Selbst gelöscht, da das sonst vom Thema wegführt.
Alexander Xanathos
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Alexander Xanathos« (11. Oktober 2008, 14:36)


Kimberly Beringer

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59

Samstag, 11. Oktober 2008, 15:05

Zitat

Original von Jerry Cotton
An Russland sind schon sehr viele Gescheitert, ich glaube nicht, dass die Westallierten eine Chance gehabt hätten. Die Quantität des russischen Militärs war einfach zu groß.


Auf die Gefahr hin, dass einige jetzt austicken weil man sowas doch nicht denken oder sagen darf - es sind aber schlicht Tatsachen: die Wehrmacht hatte doch schon eine Schneise bis kurz vor Moskau geschlagen. Und ist insbesondere in der Ukraine und Weißrussland sogar als Befreierin begrüßt worden, ehe die Menschen erkannten, was sie im Schild führte. Die Sowjetunion hatte über zwölf Millionen Soldaten verloren, ist in Deutschland doch kaum noch mit russischen Soldaten einmarschiert, sondern Angehörigen der Nationalitäten jenseits des Urals. Einer vereinigten Streitmacht der Westalliierten, der befreiten Staaten Europas einschließlich Deutschlands (und wer weiß, ob z. B. Generalissimo Franco sich nicht noch hätte breitschlagen lassen, wenigstens Freiwillige zu schicken oder so), sowie evtl. Aufständischenverbände aus den von Russland unterdrückten Sowjetrepubliken hätte die Sowjetunion nichts mehr entgegenzusetzen gehabt - im Mai noch nicht einmal den russischen Winter. Und man hätte ja auch gar nicht bis an den Pazifik marschieren müssen, sondern nur bis Moskau, Stalin und das Politbüro an die Kremlmauer gestellt - und die Messe wäre gelesen gewesen.

Jerry Cotton

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Samstag, 11. Oktober 2008, 15:10

Du sagst es selbst: Trotz der Masse an toten Soldaten haben sie es geschafft, Deutschland zu besiegen. Und gerade der Große Vaterländische Krieg hat die anderen Völker in Russland zusammengeschweißt und ein "Wir" - Gefühl geschaffen.